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Marعc#s_Blog Posts

Porto. Am Besten im Panorama.

Wie der Titel dieses Beitrags lässt sich leider das Erlebnis der Metropole im Douro-Tal zusammfassen.

Ein tolles Gesamtbild.

Seitdem die Stadt Weltkulturerbe ist, seitdem sie mal Kulturhauptstadt Europas war, seitdem Ryanair den Massentourismus bringt und seitdem das neue Fußballstadion gebaut wurde…sollte man meinen dass der Lack wieder dran ist. Doch augenscheinlich gilt dies vorallem nur für die bekannten Panoramen uns Insta-Storys von der Louis-I-Brücke.

Keine Insta-Story aber auch schön.

Wir erlaufen die Hügel und Sehenswürdigkeiten der Stadt mehrfach und sind immerwieder verwundert, was die Touris an Portwein finden, warum man für 14€ eine tolle und sechs langweilige Brücken mit dem Boot befahren soll und warum man sich zwei Stunden für eine Treppe in einer Bücherei anstellen sollte.

Keine Bibliothek aus Harry Potter aber auch schön.

Man findet auch so sehr nette Orte, günstige Snackbars und leider allzuoft Bausünden der Vergangenheit sowie baufällige, unrenovierte Fassaden, die auf Grund des Welterbestatus verfallen (dürfen).

Porto wie es ist.

Sehenswerte Innenräume sind entweder massiv überlaufen weil sie ein altes Café sind oder weil sie heute ein McDonalds sind und ein altes Café waren…

Das ehemalige Café Imperial im Zentrum.

Alles in allem sind wir von Porto enttäuscht und können trotz der tollen Walking-Tour. dem fantastischen Wetter und den vielen Empfehlungen die Euphorie nicht ganz nachvollziehen.

Nachts sind alle Städte schön.

Gute Stadt, vielleicht mal wieder, aber nicht bald. So lässt es sich gut zusammenfassen.

Sintra. Life of the rich and famous.

Was macht man Ende des 19. Jahrhunderts als steinreicher Textilhändler der Oberschicht? Genau – man sucht sich gleichgestellte, privilegierte Retro-Donald-Trumps und zieht zum architektonischen Schwanzvergleich nicht in die Hollywood-Hills sondern in die Berglandschaft um Sintra.

Kein Golfclub aber auch amtlich.

Dort steht zwar schon eine olle Mauer aus Muselmanns-Zeiten aber die übertrumpft man locker durch Traumschlösser in allen Farben, mit Lustgärten zum Schwadronieren und Verlieren sowie architektonischen Ergüssen, die inzwischen zum Welterbe und zum Zeugnis der Vergänglichkeit von materiellem Reichtum geworden sind.

Ich bau mir die Welt…

Heute bestaunt alle Welt, wie man sich damals alle Welt vorgestellt hat.

…wie sie mir gefällt.

Das Lustwandeln ist heutzutage eher ein Lustschieben und die moderne Kutsche hat keine prächtigen Pferde mehr, sondern kommt als elektrisches Tuk-Tuk daher, das sich vorallem durch die zugige Fahrt und die ungenierten Kutscher hervorhebt.

Die Kutsche des 21. Jahrhunderts.

Wie sich Zeiten ändern…

Lisboa – Fado, Footbal & Fatima

Im Herbst wird Portugal unsicher gmeacht und nach einer etwas abtenteurlichen Anreise über Frankfurt landen wir mit Ryanair bei schönsten 25 Grad in der sonnigen Hauptstadt Lissabon.

Abendstimmung von einem der vielen Aussichtspunkten.

Eine lebendige Stadt, die trotz Kreuzfahrttourismus und Billigflügen ihren Charme und Reiz nicht verloren hat. Unsere Tage im Zentrum verbringen wir mit viel Walking Touren und kulinarischen Ausflügen in die Welt der Meeresfrüchte, Eisenbahnromantik und Pastel de Natas.

Eisenbahnromantik mit Lisboa-Card.

Dazu lernen wir viel über gestrige, vorgestrige und royale Gründungsgeschichte des Seefahrerlands auf der iberischen Halbinsel. Highlight der Tage ist das echte Erleben des unzerstörten Stadtviertels von Alfama (siebzehnhundertdrölf nicht vom Erdbeben, Tsunami und anschließenden Feuern zerstört) – echtes Lisboa-Leben das langsam von explodierenden Immobilienpreisen und aufpoppenden Hostels und AirBnBs verdrängt wird. Schade!

Alfama – ehemals jüdisch und muslimisch geprägt.

Enttäuscht hat mich Bélem, das hauptsächlich aus langen Touristenwarteschlangen vor allem besteht. Lange stehen vor einem Kloster, lange stehen vor einem Aussichtspunkt aus der Zeit der Salazar-Diktatur, lange stehen vor dem überbewerteten Turm von Belém, lange stehen um geheimnisvolle Spezial-Natas zu essen; wir sparen uns alles, gehen stattdessen in eine lokale Snack Bar und düsen am Ende des Tages mit Bus und E-Scooter schnellstmögliche wieder gen Innenstadt.

Frisco – bischd du‘s?

Unter der Brücke des 25.April genießen wir Start-Up-Atmosphäre und fühlen uns wie an der Westküste eines anderen großen Kontinents.

Zufällig reingestolpert, voll genossen.

Nach einem Abend mit elegischer Fado-Musik garniert mit vielen kanadischen, australischen und amerikanischen Mitessern beschließen wir Lissabon.

Montags holen wir nach nur 2 Stunden Papierkrieg auch schon den Fiat 500 ab und düsen gen Sintra. Wie Disneyland ohne Mickey dafür mit Pedro und Joan…

FIZ Bees

An einem sonnigen Dienstag findet sich spontan ein kleines Grüppchen zur Naturexkursion zu unseren Entwicklungs-/FIZ-Bienen zusammen. FIZ Bienen? Richtig gehört – seit knapp 2 Jahren ist auf dem FIZ-Gelände ein Bienenvolk angesiedelt und trägt dazu bei, die Biodiversität in München zu erhalten. Markus Huber, seines Zeichens Hobby-Imker mit Fokus auf ökologischem Imkern, begrüßt uns am westlichsten Ende der Detmoldstraße und führt uns über einen Versuchsträgerparkplatz auf das grüne Fleckchen, das sich gerade noch so auf BMW-Gelände befindet.

Am Bienenstock.

Im Rahmen der Ankündigung „Urban Farming“ im FIZ Future war eigentlich angedacht, ein Volk direkt im FIZ anzusiedeln, allerdings sind dort so viele Werkschutzthemen zu berücksichtigen, dass es nun dieser Standort geworden ist. Nichtdestrotz fühlen sich die Bienen sehr wohl und mit dem angrenzenden „Naturerfahrungsraum Eberwurzstraße“ (ein eingezäuntes Stück unberührte Wiese) ist auch genug Futter in
Form unterschiedlichster Blüten in Flugreichweite. Wir verbringen eine kurzweilige Zeit in der Nähe des Bienenstocks und lernen allerhand über Arbeiterinnen, Drohen, Königinnen, Schwarm und schwärmen, Nestbau, Blütentreue, Überwintern, das Sozialleben der Bienen und vieles mehr. Nachdem auch etwas Schutzkleidung zur Verfügung steht, können wir auch an der regelmäßigen Kontrolle des Bienenstocks teilnehmen.

Das Volk in Aktion.

Wir sehen die Bienen in Aktion und bestaunen das Wunder des Wabenbaus und der Aufzucht von Nachwuchs. Markus entdeckt zu seiner Freude auch royalen Nachwuchs, der es bald erforderlich macht den Schwarm kontrolliert zu trennen.

Safety first.

Spannende Zeiten für die FIZ Bienen. Vielleicht gibt es auch bald FIZ-Honig zu kaufen; wir würden uns freuen.

Anbaugebiet für den Honig.

 

DriveAktiv: Exkursion zu ALPINA

Nach einigen Jahren Abwesenheit verschlägt es 2019 wieder eine bunte DriveAktiv-Truppe in das beschauliche Buchloe. Knapp 2 Autostunden entfernt von München schlägt das Herz des „Herstellers exclusiver Automobile“ – ALPINA, der sich vom BMW-Veredler zum Fahrzeughersteller hochperformanter Reisemobile gewandelt hat.

Ein spannender Tag für alle Petrolheads.

Vor Ort werden wir vom Produktionsleiter sowie dem Pressesprecher (https://
www.instagram.com/sportfahrer/) persönlich empfangen und bekommen bereits einen Eindruck von der Lage und der Exklusivität ALPINAs. Neben dem Wohnhaus des Firmengründers Burkard Bovensiepen liegt seit Ende der 70er-Jahre die Zentrale und Entwicklung von ALPINA und normalerweise sind Führungen durch die heiligen Hallen die Außnahme. Für den „BMW-Nachwuchs“ wird gern eine Außnahme gemacht, da die
Zusammenarbeit zwischen ALPINA und BMW seit jeher von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Wir lernen, dass ALPINA heutzutage nicht mehr Fahrzeuge kauft und neu aufbaut, sondern die Modelle an den gleichen Bändern in den Werken gebaut werden. So ist eine nachhaltige Wertschöpfung gegeben und ALPINA-Kunden bekommen mindestens die BMW-Qualität des Fahrzeugs. Im Rundgang
erfahren wir, dass die on top ALPINA-Qualität sich auf viel Hand- und Wertarbeit stützt und neben Sattlerei und diversen Spezialabteilungen auch eine eigene Motorenentwicklung zum Portfolio der Firma gehört. Auf dem Prüfstand in Buchloe wurden z.B. auch schon die Formel-1-Motoren von BMW abgesichert, was die Sonderstellung ALPINAs noch einmal unterstreicht. Jeder ALPINA darf, trotz eigener Fahrgestellnummer, das BMW Logo tragen und ist somit klar abgegrenzt von anderen Veredlern/Tunern wir z.B. Schnitzer. Der Rundgang ist einerseits von viel „Motortalk“ geprägt, andererseits lernen wir, dass ALPINA auch für uns als BMW eine wichtige Rolle spielt, da z.B. das Highperformance-Portfolio auf der Dieselseite von ALPINA nach oben abgerundet wird

In der Lobby.

Nach 2 kurzweiligen Stunden erhalten wir noch einen Einblick in das zweite Geschäftsfeld; „Alpina – Die Wein Referenz“ lautet der Slogan und auch hier hat der Firmengründer sein Hobby Wein zu sammeln zum Business ausgebaut. Alpina kauft exklusive Weine, bevorzugt aus Frankreich, auf, lagert sie ein und verkauft sie dann wenn die Wertsteigerung wie gewünscht stattgefunden hat. Am Ende des Rundgangs dürfen wir einen Blick in das Weinlager im Hochregal, sowie den Weinkeller mit einigen flüssigen Schätzen werfen. Dort lernen wir noch allerhand über das Weingeschäft und dürfen noch eine Frage-Antwort-Runde mit Axel Rimpler machen, bevor wir auch schon unsere Rückfahrt nach München antreten.

Das zweite Geschäftsfeld: Weinhandel.

Alles in allem war der Ausflug ein voller Erfolg und ein interessanter Einblick in das Geschäft von ALPINA.

Das perfekte Running Dinner

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten finden sich an einem kühlen Freitag im April mehrere DriveAktiv-Teams für das perfekte Running Dinner zusammen.

Der erste Gang.

Running Dinner? Jedes Team hat einen Gang, für jeden Gang wird die Location gewechselt und bei jeder Location trifft man auf zwei neue Teams. Hört sich aufwändig an, ist es prinzipiell auch.

Vorspeise

Trotz des Aufwands, wer wann wo mit wem was essen soll, ist jeder voller Begeisterung für die Pilotfolge unseres Running Dinners und die Anzahl der Teams und Locations geht am Ende so auf, dass alle Teams für alle Gänge versorgt sind.

Eifriges Kochen….

Die Köche sind teilweise zusammengewürfelt und im Voraus sind alle Küchenchefinnen und -chefs fleißig dabei, ihre Gänge so gut wie möglich vorzubereiten und darzubieten.

Nachtisch.

Alles in allem ist unser Dinner am Ende reibungslos verspeist und alle Teams haben sich mächtig ins Zeug gelegt um ausgefallene Vorspeisen, reichliche und kreative Hauptspeisen oder feine Nachspeisen ihren Gästen zu kredenzen.

Der letzte Gang.

Die gute Stimmung, nette Unterhaltungen und neue Bekanntschaften machen jeden Gang zu einem kleinen Happening und Langweile kommt wirklich nie auf.
Am Ende ist es zum Glück wenig „Running“ aber mehr „Dinner“ und alle Teams waren einerseits als „Room Raiders“ gern gesehen, andererseits hat jeder seine Gäste zu seinem Gang kulinarisch perfekt versorgt.

Sri Lanka – Wonder of Asia

Nach genau 102 Reisetagen befinde ich mich in Ella, einer Stadt in den Highlands des Inselstaats Sri Lanka. 4 Tage heavy Sighseeing liegen hinter mir und morgen gehts gen Heimat. Der letzte Stop meiner Reise fühlt sich wie Urlaub an…Ich gönne mir, wie die meisten Touristen, einen Privatfahrer, übernachte trotzdem unverschämt günstig in Hostels und gebe das Ersparte bei den nicht ganz günstigen Sehenswürdigkeiten aus. Alle Highlights sind mir mit viel zu vielen Deutschen bevölkert aber es ist trotzdem super z.B. den Felsentempel in Dambulla oder die beeindrucktende Ruinenstadt Sigiriya auf dem Löwenfelsen zu bestaunen.

Die Ruinen auf dem Löwenfelsen.

Sri Lankas Verkehr ist chaotisch und ich bin froh mal nicht Nachtbus oder selbst Auto fahren zu müssen. Einfach dekadent rumkutschieren lassen und die tolle Landschaft genießen.

Sri Lanka Verkehr. Alles vertreten…

Ich sauge jeden Sonnenstrahl und das saftige Grün auf, denn Bayern liegt aktuell unter einer dicken Schneedecke…Die Landschaft ist toll und ist für mich ein Mix aus Australien, Thailand und Namibia – das beste von allem sozusagen. Im Bergdorf Ella, meinem letzten Stopp, hat bereits der große Tourismus Einzug gehalten. Die Fahrt mit dem Zug dorthin ist bereits ein Abenteuer und wer hat nicht schon den blauen Zug vor den Teefeldern auf Instagram gesehen.

Zug nach Ella.

Was man nicht sieht ist, dass die Leute nicht ohne Grund rausschauen, sondern die dritte und zweite Klasse so voll sind, dass man doch manchmal Luft schnappen muss. Ich drängele mich am Schaffner vorbei in den reservierten Bereich und kann so wenigstens atmen und mich bewegen. Glück gehabt und wieder ein Vorteil wenn man alleine unterwegs ist. Die Zugfahrt ist tatsächlich wunderschön anzusehen und in Ella gibt es mit der Nine Arch Bridge ein weiteres Instagram-Highlight zu fotografieren.

Instagold Eisenbahnbrücke bei Ella.

Jeder latscht auf dem Schienen dahin und freut sich über eine dreckige Brücke. Nett anzuschauen aber irgendwie wie immer überhypt. Besser gefällt mir da der Little Adams Peak, der zwar auch touristisch mit Stufen ausgebaut ist, allerdings lässt sich die Wanderung von dort noch um einige Gipfel erweitern, was dann wieder ein optisches Highlight ist.

Back to Hobbiton? Little Adams Peak.

Alles in allem ist der letzte Stopp Ella eine Reise wert und von dort geht es auch schon an den Flughafen. Ich nehme mit dass Sri Lanka ein verdammt gutes Marketing in Deutschland macht, was aber auch gut ist denn viele Menschen sind auf die Touristen angewiesen.

Teepflücker verdienen in 8 Stunden knapp 4 Euro.

Nun ist die Reise vorbei und der Alltag holt mich dann Anfang März wieder ein. Ich verdrücke eine kleine Träne, freue mich aber wieder auf meine Freundin, die Familie und einen Alltag, in dem ich mit quasi blind bewegen kann und der keine dauernden Konsultation von Reisenden, Tripadvisor oder Foursquare benötigt. Trotzdem ist die Reiselust ungebrochen und etwas Resturlaub habe ich 2019 auch noch…

Tropische Nächte

…erwarten mich nach Vietnam in der Hauptstadt Malaysias, Kuala Lumpur. Hier mache ich einen der beiden StopOvers auf dem Heimweg und geografisch schließt sich der große Kreis.

Kolonialbauten vor der Skyline im Zentrum.

Netterweise leistet mir erneut meine Cousine Gesellschaft, mit der ich schon Kiwi-Land und Down Under unsicher gemacht habe! Die Tage vergehen wie im Flug und der Trip erinnert stark an meine Singapur-Erfahrung. Sightseeing mit dem HopOnHopOff-Bus, Grab fahren, Monorail fahren, Tempel hier, Moschee da.

Die Putra-Moschee in Putrajaya.

Malaysia ist ein HighTech-Land mit muslimischer Mehrheit und indischer Minderheit. Dementsprechend trifft oft ein ShoppingCenter auf Streetfood und wie heute, Chinese New Year auf Gebetsaufrufe des Muezzins. Insgesamt sagt mir Kuala Lumpur nicht so zu und auch die Retortenstadt Putrajaya im Süden ist einfach zu künstlich um Begeisterung zu entfachen.

Wasserspiele sind das Instagram-Foto der Nacht.

Dann doch lieber ein dreckiges aber lebendiges Bangkok… Wir machen das Beste draus und immerhin kann ich somit Land Nummer 7 auf meiner Asienlandkarte noch schnell abhaken. Sehr schön 🙂

Das neue Wahrzeichen der Stadt: Die 450m-Petronas-Towers.

Nun brechen auch schon die letzten Tage an und 1 Land werde ich noch beehren bevor es zurück in das deutsche Schneegestöber geht….

Der rote Rausch

…so hat Die Zeit mal einen Artikel zum Wirtschaftswachstum Vietnams betitelt. Und nirgendwo sonst ist dieser Aufschwung am besser zu besichtigen als in der Hauptstadt Hanoi.

Offiziell wird dem Kommunismus gehuldigt.

Im Old quarter ist nicht nur der Tourismus groß, sondern auch Laden an Laden reiht sich überall aneinander. Hier findet sich nicht nur das übliche Zeug was Touris so kaufen, sondern auch Elektronik, Beleuchtung, Kaffee, Geschenke und alles was man sich so vorstellen kann.

Zum Tet-Neujahrsfest gibts alles was der Baum zur Deko benötigt.

In den engen Gassen zwischen den Häusern findet das eigentlich Leben statt und neben Suppenküchen findet man dort vorallem vorzügliche Plätze um den berühmten Egg-Coffee zu schlürfen. Sehr toll.

Die Eier wollen in den Kaffee!

Die 3 Tage in der Stadt nutze ich zum shoppen, sightseeing und chillen. Es ist sehr angenehm mal wieder länger an einem Ort zu sein und z.B. einen Schreibtisch zu haben. Mit ner Apfeltasche und dem MacBook lässt es sich doch angenehmer bloggen als auf dem Schoß im Bus… Auch wenn ich alleine wohne, treffe ich doch überraschend viele deutsche Backpacker und das Sozialleben schläft nicht ganz ein. Abends bietet Hanoi viele Möglichkeiten zum Biertrinken; die beste ist vermutlich am Gleis der Zugstrecke, die mitten durch die Innenstadt fährt.

People of Instagram.

Immer wieder spaßig zu sehen wenn der Verkehr aufgehalten wird, die Leute ihre Tische am Gleis zusammenklappen und dann der Personenzug durchrollt.


Der rote Rausch hat mich am Ende nicht nur in Hanoi mitgenommen, sondern auch die letzten 3 Wochen kann ich durchaus als Rausch bezeichnen. Ich kann mich nicht erinnern dass ich in so kurzer Zeit sooft Bus gefahren bin und die Unterkunft gewechselt habe. Alles in allem war es aber den Aufwand wert und wenn ich morgen in den Flieger steige, meine ich zu behaupten zu können dass ich einen sehr guten und umfangreichen Eindruck über Land und Leute erhalten habe.

Die Vietnamesen sind jung, aufgeschlossen und generell ein guter Menschenschlag.

Es ist so gut wie sicher, dass es nicht der letzte Besuch in diesem Land gewesen ist. Deshalb Cam On (Danke) Vietnam für die gute Zeit!

Skull Island

Nach den Höhlen von Phong Nah wirft mich der Sleeperbus am nächsten Morgen um 4 Uhr in der Kleinstadt Ninh Binh raus. Im Dunkeln kann ich es nur erahnen aber tagsüber ist klar – ich bin auf Skull Island gelandet. Der Insel aus einem der coolsten Monsterfilme der letzten Jahre – King Kong: Skull Island.

Szenerie auf den Kanälen rund um die Felsenlandschaft.

Überall ragen grünüberwachsene Felsen aus den überfluteten Reisfeldern. Dazwischen findet sich Pagoden und Tempel, einerseits auf Bergspitzen thronend, andereseits in abgelegenen Buchten schwimmend.

Ein heiliger Ort.

Die Landschaft ist atemberaubend und noch besser ist es sie mit dem Roller, Fahrrad oder dem Ruderboot zu erkunden. Ich mache alles Drei und verbringe gute 24 Stunden in der Gegend.

Hang Mua Tempel.

Das Homestay ist ebenfalls außergewöhnlich und Nachts verschlägt es mich mit der Family auf die Walking Street in Ninh Binh. Westler sind gern gesehenes Foto-Accessoire zur Tet-Neujahrsdekoration und ich mache den Spaß gerne mit 🙂

Neujahr wird ab 4ten Februar gefeiert.

Es ist eine schöne Zeit in Ninh Binh und ich hoffe dass es auf Cat Ba – der Insel vor der Ha-Long-Bay ähnlich weitergeht. Leider nein denn ein weiteres Mal trifft mich die Magen-Darm-Keule und setzt mich einen Tag außer Gefecht. Das Zimmer mit der klammen Luft ist auch nicht das beste, weswegen ich mich freue, als ich die Unterkunft nach 3 Nächten endlich verlassen kann.

La-Han-Bay.

Immerhin kann ich an einer Tour durch die La-Han-Bay teilnehmen, sodass ich noch einige mehr Eindrücke von der Insel, der Bay und dem Wildlife mitnehmen kann.

Klettertour auf Monkey Island.

Wir verbringen einen lustigen Nachmittag mit Ryan auf nem Boot und das Highlight ist sicherlich die Kajak-Tour durch weitere Höhlen.

Kajak-Tour.

Ein ziemlicher Spaß mit der Krönung, dass wir die seltenen Languren-Affen Cat Bas zu Gesicht bekommen. Toll!

So eine Kokusnuss ist hart zu knacken.

Die Tour entschädigt etwas für die anderen Turtouren und mit Hanoi am Horizont sieht alles schon rosiger aus.

Sonnenuntergang über Cat Ba.