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Marعc#s_Blog Posts

Kia ora New Zealand.

…bedeutet so viel wie „Hallo Neuseeland“! Das Hallo war in der ersten Nacht nass und frisch und nach dem Inlandsflug von Auckland nach Christchurch die ersten Tage noch etwas müde, inzwischen bin ich aber im Land der Kiwis angekommen und genieße es.

Moureraki Boulders Beach. Ein Herz für Geologen.

Meine Reisegesellschaft und Cousine Lisa ist schon seit über 7 Wochen im Land und hat es langsam angehen lassen. Wir treffen uns in Christchurch und nach zwei Jetlag-Tagen in „Quake-City“ starten wir mit dem gemieteten Toyota-SUV gen Süden. Richtigerweise starten wir erst gen Osten, da wir uns erst die Halbinsel vor Christchurch, mit der kleinen Hafenstadt Akaroa anschauen.

Blick auf die Akaroa Bay.

Der „sceninc drive“ wird von einem Sonnenuntergang in einer Hafenbar gekrönt und nach weiteren Sneak Peaks auf die Landschaft der nächsten Wochen, sind wir nun nach einer Woche reisen bis in die südlichste Stadt Neuseelands, Invercargill, vorgestoßen.
Der Weg dorthin hat einige Nächte gedauert, wir haben aber dank unseres Mietwagens auch viele Spots anfahren können, die z.B. mit dem Backpacker-Bus schwierig geworden wären. Zu nennen ist Oamaru, ein victorianisches Kleinod am Ende der Welt, der Moueraki Boulder Beach, an dem vulkanische Aktvitäten vor Jahrmillionen Kugeln aus dem Berg gerollt haben, Dunedin mit der Otago Peninsula vor der Tür, welche verlassene Strände und unberührte Natur bietet und letztendlich die Landschaft in den Catlins, die atemberaubend, wenn auch bei unserem Besuch sehr nass war.

Verlassene Strände auf der Otago Halbinsel bei Dunedin.
Das Nugget Point Lighthouse bei den Catlins. Regenerisch aber spektakulär.

Alles in allem sind wir langsam im Sighseeing-Modus und freuen uns nun auf weitere Landschaften an der Nordküste der Südinsel.

Die Städte NZs sind unspektakulär, aber von viktorianischen Bauwerken durchzogen.

Es ist noch nicht einmal Halbzeit unseres Neuseeland-Trips. Daher auch an dieser Stelle „Kia ora“, das hier wie das bayerische „Servus“ zu allen Gelegenheiten genutzt werden kann.


Die Verfolgung meiner Reise in Echtzeit gibt’s bei Polarsteps:
https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Die erste Woche.

Singapore – Stop-Over-Holiday

Um den Flug nach Neuseeland etwas zu entschärfen, gönne ich mir das Angebot von Singapore Airlines, eine „Stop-Over-Holiday“ zu buchen. Enthalten sind eine günstige Übernachtung in einem Hotel sowie ein paar Ermäßigungen. Kann man mal machen, das V Hotel an der Lavender-Street war aber leider mehr so der IBIS-Budget-Kandidat (kaum Steckdosen, Klimaanlage mit nur einer Temperatur, kein Frühstück included usw…). Das Ticket für den HopOnHopOff-Bus war brauchbar, aber das Ticket kostet ansonsten auch keine Unsummen.

Jetlag-Tag. Morgens um 8 ist es noch ruhig.

Nichtdestotrotz hat mir der Inselstaat gut gefallen. Alles fühlte sich etwas wie Disneyland an, da jeder der mal dort war die gleichen Attraktionen besucht. Marina Bay Sands Hotel und Mall, check. Lichtshow vor der Mall in der Bucht, check. Gardens by the bay und illumierte Giant Trees, check. Chinatown, Arab district, Little India, check. Night Safari im Singapore Zoo, check. Tree Walk Bridge, check. Trotzdem lohnt es sich einige Tage dort zu verbringen.

Fotosafari für Instagram.
Gardens by the bay mit Marina Bay Sands Hotel im Hintergrund.

So teuer wie jeder sagt, ist es nicht, wenn man etwas darauf achtet, wie man das Geld ausgibt. 120 Singapore-Dollar die weitere Nacht im V-Hotel? Dann lieber in ein Hostel wechseln und für das gleiche Geld 2 Nächte alleine in einem 4er-Zimmer übernachten. Dekandent geht die Welt zu Grunde 😉 Im Food Court in der Marina Bay Mall für 15 Dollar gut essen? Klar aber für das gleiche Geld kann man sich durch alle 3 Kulturen der Stadt essen. Duck Rice in Chinatown, Plata mit Curry in Little India, einen Kaffee im arabischen Viertel und jeweils noch 2 Bananenshakes to-go. Da war ich grad mal bei ca. 10 Singapore-Dollar. So läuft das.

Little India. So sauber!
Malay-Viertel.
Chinatown.

Sich mit Uber bzw Grab durch die Stadt kutschieren lassen? Nicht so entspannt und günstig wie mit den öffentlichen Bussen und der EZ-Card (wie die Oyster-Card in London).

Night-Safari-Highlight: Das Fledermaushaus!

Die Dokumentation der Ereignisse und die always-on-Mentalität wird dann durch die 100GB(!)-4G-Tourist-SIM gut gestillt, sodass ich nichts vermisse.

Am letzten Tag: 10 km Dschungelwanderung mit Tree Top Walk.

Vermissen werde ich allerdings nicht das tropisch schwüle Klima…oder vielleicht doch? New Zealand – bring it!

Ich bin dann mal weg…

Stimmt gar nicht!
Nur anstatt in München auf Weihnachtsmärkten und in den Bergen auf Skiern (sadface) rumzutingeln, werden ich die nächsten Monate die wärmeren Gefilde aufsuchen.

Das Sabbatical ist genehmigt, der Urlaub eingereicht, die Wohnung untervermietet. Der Reisepass ist verlängert und die Wanderschuhe geputzt. Das iPhone ist geladen und die Speicherkarten leer geräumt. Viele Flüge sind schon gebucht und Kollegen und Freunde verabschiedet. Die Ampeln stehen auf Grün und am 05. November geht es nun über Singapur nach Neuseeland!

An dieser Stelle wird mindestens in den nächsten 4 Monaten wieder mehr Leben stattfinden.
Wer mich live verfolgen möchte kann mir gerne eine Follower-Anfrage auf Polarsteps schicken: https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Erste Station – die große Stadt.
Ab ins Land der Elben und Hobbits.
Go West – down under.
Über den Jahreswechsel an den Strand!

Auch die anderen Netzwerke werde ich füttern, aber nur so viel dass es nicht in Stress ausartet.
Ich bin sehr bald wieder im Land!

Summerbreeze ’18. Von Hymermobilen und Tarnnetzen.

Es begibt sich wie jedes Jahr an Weihnachten – ich kaufe meine Karte fürs Breeze, ohne auch nur das LineUp oder die Reisegesellschaft zu kennen. Und alle Jahre wieder ergibt sich dann alles einfach so und bei bestem Wetter verbringe ich wieder ein Highlight-Wochenende auf dem bekannten Acker bei Illenschwang.

Die Hymermobil-Crew in Aktion.

Die Campgemeinschaft wächst über die Tage an und der harte Stammtisch, bestehend aus der Hymermobil-Crew, der „Entdeckung der Gelassenheit“ und EHNB-Clemens, freut sich bald über weitere Cousinen, Modedesignerinnen, Kuttenträger, Franzosen, Ex-Zeltnachbarn, Bembel-Könige, Toyboys und Bamberger-Mädels, die die Gesellschaft dauerhaft oder temporär beehren.

Das Zentrum der Macht.

Wir geben Vollgas und auf Grund der größeren Menge an Lebenserfahrung, die sich jeden Morgen am Biertisch versammelt, bekommen wir das mehr als gut hin. Die Biere sind immer kalt, das Steak immer heiß, die Stimmung nie hitzig, die Sprüche derbe und der Durst umso größer. Bayern, Schwaben, Pfälzer, Kurpfälzer, Franzosen und wen es sonst zu uns verirrt vereint in gemeinsamem Zelebrieren des Lebensgefühl METAL.

Das Tarnnetz!

Die Geschichten des Festivals schreiben sich wieder von selbst und sei es der beherzte Sprung in den seichten Ententeich nach einem 4-Stunden-20-Euro-Weißbier-Schnaps-Weißwurst-Frühstück oder die spontanen Wrestling-Einlagen inspiriert vom Rock’n’Roll-Wrestling-Bash – wir haben ne Menge Gaudi.

Weißwurstfrühstück mit Badeeinlage.

Die Musik kommt wie immer auch nicht zu kurz und ob bei Alestorm mit dem Rollstuhl surfen oder bei Carpenter Brut zu 80er-Jahre-Synth-Wave-Metal abspacken; das Breeze hat für jeden was zu bieten.

Alestorm!

Bühnentechnisch hat die Camel-Stage auf- die T-Stage dafür weiter abgerüstet, alles in allem ist die Anzahl der Eventlocations doch ganz in Ordnung. Nur die Ficken-Bühne auf dem Zeltplatz, mit Metal-Disco in der Nacht, wäre bei schlechtem Wetter verwaist gewesen. Ein Minus bekommen die neuen Privatduschen, die wohl auf Hinweis der Community gekommen sind, die aber ewig lange Warteschlangen zu Folge hatten – hier bitte wieder das Zirkuszelt aufstellen!

Statt Hüpfburg nächstes Jahr bitte wieder ein Duschzelt.

Egal wie – das Summerbreeze ist immer noch mein liebstes Festival.

Prost auf Euch!

Die kurze Anreise, das entspannte campen und die gute Musikauswahl sind einfach ein Argument, jeden Jahr ein Ticket zu bestellen. 2019 – here we go again.

Von Nova Rock bis Nova Pop

Nachdem wir jahrelang von einem fetten LineUp angefüttert wurden, nehmen Volker und ich als erstes Festival in 2018 das Nova Rock ins Visier.

Ein offizielles Bild der Webseite – wir waren wohl würdig für ein Motiv.

Das LineUp ist mit Iron Maiden, Limp Bizkit, Rise Against, Stone Sour, Kraftklub, Parkway Drive, Body Count, Arch Enemy, Donots und als LateNight-Special Otto eher weniger metallastig als frühere Festivals, trotzdem haben wir einen großen Spaß. Das „RaR/RiP Österreichs an der ungarischen Grenze bietet viele Vorzüge großer Festivals hat allerdings auch mit dem Fluch des zu sehr gemischten Publikums zu kämpfen. Einerseits freut es uns dass wir ohne Essen und Bier anreisen können, da wir alles vergleichsweise günstig (1.5€/Dose Bier, 1€/Steak) beim temporären Hofer/Aldi bekommen, andererseits wundert man sich doch sehr über Ausreiser im LineUp wie Gentleman oder Faithless, was wie die Faust aufs Auge eines Rockfestivals passen.

Grillzone ftw.

Auch wenn man oft abgelichtet wird, nur weil man eine Kutte mit Bandpatches besitzt und möglichst oft trägt, ist ein Indiz für die Ausrichtung der Veranstaltung.

Coolste Bühne!

Organisationstechnisch ist das Festival sowohl bei der An- als auch bei der Abreise so gut organisiert, dass sich auch ein „ich kann nicht neben dem Auto wohnen“ verschmerzen lässt. Wartezeiten sind fast nicht vorhanden und Bändchen sind schnell am Arm. Die Zeltplätze scheinen gut organisiert zu sein, alleine das GreenCamping war unnötig voll gestopft weil es auf Grund eines Rechenfehlers billiger als das reguläre Camping war. Verwundert hat der Umgang mit den ersten 1 ½ Schittwedder… Warum muss man eine riesen Sickergrube baggern, die nichts bringt außer dass der Campingplatz sauber durch ein Loch abgesperrt wird…verstehe wer wolle.

Wieso?!

Preislich schmerzt der Bierpreis von 5€(!) auf dem Gelände und das unnötige Cashless-System, leider nicht mit NFC am Arm sondern mit verlierbarer Scheckkarte.

Nach 4 Tagen Regen, Sonne, Konzerten, Party und Bier ziehen wir trotzdem ein positives Fazit. Trotz des bunten LineUps sind einige Perlen auf der Talentstage („RedBull-Stage“) aufgetreten, die wir nicht missen wollten. Nova Rock – wir sollten wieder kommen.

Wir kommen wieder.

Evil Has No Boundaries XXI

21 Jahre nachdem Felix, Markus und Clemens das erste mal im jugendlichen Leichtsinn ein Gartenfest auf die Beine stellen, hat sich die EHNB-Party in der Gärtnerei als lokales Highlight etabliert.

Härtnerei in der Gärtnerei.

Blaufelden, ein Ort fernab jeder Autobahn, ist an diesem lauen Maiwochenende unser Ziel. Der harte Kern hat schon letztes Jahr das Graspop beehrt und so erwarten wir hauptsächlich ein lockeres Wiedersehen mit den Festivalgängern von damals.

Das Ergebnis ist ausbaufähig.

Meine Vorfreude darauf wurde noch übertroffen! Vor Ort gibt es neben dem Hähnchen-Wagen und den zahllosen Biersorten auch ordentliches Programm. Neben dem berühmten „Quad-Pack-Race“ (Bierlauf um die Gärtnerei) heizen auch einige sehr gute Nachwuchsbands dem Publikum ein und zu später Stunde wechselt dann doch allerhand Merch von den Pennyssurfers und Kotov Syndrome den Besitzer.

Party mit Kotov Syndrome.

Nach einer Ausnüchterungsnacht in Jochens Elternhaus / Frisörsalon gehen wir wieder alle unseres Weges. Felix, Markus, Clemens: Wir kommen wieder!

Feuertonnenromantik zu später Stunde.

Sailing Dalmacija #fulloflife

Nach 2016 und 2017 geht es auch dieses Jahr wieder in den obligatorischen Segelurlaub. Die Truppe ist wieder zum Großteil die bewährte Crew und mit Simon als erfahrenen Skipper haben wir wieder einen super Reiseführer.

Flaute. Also chillen.

Dieses Mal geht es wieder in den Adriastaat Kroatien, allerdings ganz in den Süden. Im Laufe der Reise bewundern wir die Schönheit der Hafenstadt Dubrovnik, die wie durch ein Wunder die Wirren der letzten Jahrhunderte gut erhalten überstanden hat, aus unterschiedlichsten Winkeln.

Die Mauer von Ston.

Nicht nur für Game of Thrones Fans eine Reise wert. Kulturell ist sowieso wieder einiges geboten und mit der langen Mauer von Ston sowie der Handelsstadt Korcula gibt es auch dieses Mal zwischen chillen und buchteln etwas an Geschichte zu erleben.

In 20m Höhe schwankts ganz schön.

Das Segeln und das Leben an und unter Bord kommt trotzdem nicht zu kurz und dank unsererer breiten Hanse lebt es sich fast schon luxuriös.

Unter Deck lässt es sich aushalten.

Nach mehreren Nächten auf See, diversen Buchtelstops, unzähligen Perlebacher-Radlern und durchgezockten Gemeinschaftsabenden wollen wir auf jeden Fall wieder Segeln. Es ist einfach schön und eine tolle Urlaubsbeschäftigung.

Segelromantik.

Think.Make.Start.

Im Februar war es soweit. Felix und ich durften eine Woche aus dem Büroalltag ausbrechen und sägen, schneiden, schrauben und basteln… Nachdem die Idee unserer Packhilfe intern hoch gevotet wurde, war der Lohn die Teilnahme an einer Spezialrunde „Think.Make.Start“ im Makerspace in Garching.

Die App-Entwickler und ihre Hardware.

Der Startup-Spirit weht von dort nicht nur durch die TU sondern soll auch interdisziplinäre Teams von BMW zum „fail cheap and fail fast“ anregen. Wir als App-Entwickler sowie unser Pen-und-Paper-Prototyp wurden zwar die ganze Woche etwas argwöhnisch beäugt, da aber niemand mit uns tauschen wollte, lies es sich doch gut arbeiten… Die anderen Teams bastelten an ihren Prototypen zu abgefahrenen Anwendung von 4D-Technik im Autoumfeld während wir uns mit Klick-Prototypen und Pitch-Präsentation befassten. Alles in allem ein spannender Exkurs und wann lernt man schon mal in 3 Minuten sein Produkt an ein unwissendes Publikum zu „verkaufen“… Glücklicherweise hatten wir keinen Trump oder Maschmaier gegenüber weswegen mit uns und unserer Idee nur gut umgegangen wurde.

Der „Pitch“ – die Idee in 3 Minuten verkaufen.

Nach der Woche Start-Up habe ich Respekt vor allen kreativen und selbstständigen Menschen, die nur durch ihre eigene Überzeugungskraft ihren Lebensunterhalt verdienen müssen!

Das ganze Team im Startup-Modus.

St. Luis Podosí. Pascua tradicional.

Ein letztes Mal Koffer auspacken heißt es in St. Luis. Hier wohnen Jörg und seine Freundin, die beide das neue BMW Werk in Mexiko mit aufbauen. Die letzten Tage der Reise fallen auf die Osterfeiertage und somit haben auch die Kollegen arbeitsfrei. Trotzdem lasse ich mir nicht die Gelegenheit entgehen, die Baustelle selbst zu besichtigen. Wenn ich schon mal da bin… Nach dem staubigen Ausflug in die Wüste vom Werk planen wir für Abends einen Ausflug in die Stadt. St. Luis ist typisch mexikanisch und hat einen kleinen ansehnlichen Stadtkern mit vielen Kirchen.

Das Stadlogo und meine lieben Gastgeber.

Das eigentliche Highlight des Abends ist aber die Karfreitagsprozession. Im Dunkeln und verhältnissmäßig Kalten sitzen wir an der Straße und lassen zwei Stunden zig Kapuzenträger vorbeiziehen. Der Umzug stellt die Leidensgeschichte Jesus dar, geht aber für meine Verhältnisse viel zu lange und mit der Institution Kirche kann ich sowieso nicht soviel anfangen. Trotzdem mal sehr interessant zum sehen und wohl das Event der Stadt.

Anonyme Büßer beim Karfreitag.

Am nächsten Morgen brechen wir früh in Richtung Real de Catorce auf. Eine alte Silberminenstadt die in der Expat-Mundpropaganda als Geisterstadt besprochen wurde.

Wüstenstadt im Gebirge: Real de Catorce.

Die Vorstellung und Wirklichkeit klaffen dann doch etwas auseinander. Der Ort ist bereits 50 km vorher ausgeschildert und nach einem Stau auf ner Kopfsteinpiste, einer abenteuerlichen Fahrt auf einer Pickup-Ladefläche durch 2 km Tunnel und einer Menschenmasse auf ’nem Ramschmarkt ist man etwas ernüchtert.

Das mexikanische Taxi.

Wir machen das beste draus und erkunden die ehemalige Geisterstadt zu Fuß. Nach der nicht erfolgreichen Suche nach einer Dachterrasse mit Bier landen wir in einer vorzüglichen Pizzabäckerei, was uns etwas freundlicher stimmt.

Wo ist hier das Bier?

Nach einem kurzen Meet’n’Greet mit anderen Expats treten wir die 3h Fahrt zurück nach SLP an. Back in the hood packe ich meine Koffer bevor es um 3.30 in Richtung Aeropuerto Mexiko-Stadt losgeht.

Wieder geht ein Roadtrip durch unbekannte Ecken der Welt zu Ende. An viele Erlebnisse werde ich gerne zurück denken.

Salud. Auf einen gelungenen Urlaub.

Hasta luego Mexiko. Adiós Reisekompagnon Jörg. Bis 2019 wieder in good old Germany.

Guadalajara. Todo es sobre el tequila.

Nach der entspannten Experience in der Frühlingspause lautet die zweitgrößte Stadt Mexikos unser Ziel. Wir schlagen unser Lage im historischen Zentrum auf. Alles in Laufweite und vom Look wie viele mexikanische Städte.

In einem armen Land muss jeder irgendetwas können. Macht nachdenklich.

Zum Abendessen und für das Nachleben müssen wir dann zwar das Uber bemühen, trotzdem glauben wir einen authentischen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Wichtiger ist die geographische Nähe zum Örtchen Tequila, das der einzige Herstellungsort von orginal Tequila ist. Mit Pacos Musicalbus geht es hin- und zurück.

Das Stadtwappen ist als Fotomotiv begehrt.

Er führt und in die Besonderheiten des Tequilas ein und füllt uns nebenher massiv ab.

Wir lernen viel über die Herstellung und die Menge der Destilliervorgänge und den Geschmack der damit einhergeht.

Nach einer Mittagspause um touristischen Zentrum Tequilas verpennt die Reisegruppe die Rückkehr.

Route mit tollen Ausblicken.

Wir genehmigen uns noch ein Feierabendgetränk und einen feudalen Burger und planen die letzte Etappe Richtung St.Louis de Potosí.