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Marعc#s_Blog Posts

Aoteora toru. Rainy days in NZ.

Nach der pitoresken Südinsel bin ich gespannt auf die Nordinsel. Nach 2 Tagen Autofahrt und einer entspannten Fährtfahrt mit der Interislander befinden wir uns in der Kiwi-Hauptstadt Wellington. Auf einmal gibt es Autoverkehr, Hochhäuser und Unterkunftspreise jenseits von Gut und Böse. Wir quartieren uns über AirBnB vergleichsweise schäbig ein und ich bin froh dass wir diese Unterkunft nach 2 Nächten hinter uns lassen können. Wellington ist eine Stadt, die sich hervorragend zum Arbeiten und Bier trinken eignet. Für uns Touristen und Nerds sind aber die Weta-Workshop ein Must-Stop-Punkt.

Learn to make a sculpture. With tin foil! With Warren.

Hier wurden und werden Hollywood und schwerpunktmäßig Streifen von Peter Jackson mit Leben erfüllt. Wir lernen nicht nur dass Weta Plastik, Knete und Alufolie (und noch mehr Materialien) nutzt um diverse digitale Entwürfe in die Realität zu überführen, sondern bekommmen auch Einblicke in das weitere Geschäft der Traumfabrik. Die Workshops sind ein kleiner Teil der Company, denn auch Post-Production, Digital Effects und externe Sets setzt die 3000(!) Menschen starke Community um. Die Tour durch die Studios ist ein feuchter Traum für jeden Nerd und wir lernen u.A. dass bevorzugt Kiwis eingestellt werden und das z.B. das Halo-Mobil eines der teuersten Einzelstücke ist, dass die Workshops hergestellt haben. Sehr toll! Eine externe Sets und Installationen von Weta schaue ich mir die Tage danach noch an. So ist die überdimensionale Darstellung des Horros von Gallipuli im Nationalmuseum Te Papa mit Weta entstanden. Die Wunde der ANZARC-Truppen im 1. Weltkrieg sitzt tief und wird jährlich begangen. In der empfehlenswerten Ausstellung sind der Schauplatz und die Schicksale greifbar und emotional erlebbar. Sehr beeindruckend.

Das Schrecken des Kriegs wird überdimensional dargestellt.

Das bekannteste noch existierende Weta-Set steht wohl bei Matamata – Hobbinton wurde nach dem „Herr der Ringe“ abgebaut und als touristisches Highlight für die Hobbit-Filme permanent installiert. Das Set ist in seinen Ausmaßen so groß, dass wir ohne Probleme 2 Stunden durchwandern können. Neben 44 Hobbithöhlen gibt es auch den Grünen Drachen andere bekannte Landmarks, die man aus den Filmen kennt. Vergleichsweise teuer aber ebenfalls sehr zu empfehlen.

Das Auenland ist normalerweise voller Touristen…Ein Glücksfoto.

Die Wolken- und Regentage wollen nicht enden und nach Wellington trennen Lisa und ich uns für ein paar Tage. In dieser Zeit bewundere ich die Thermalgebiete rund um Roturua und Taupo und bewähltige Teile des berühmten Togaria-Crossing. Hiking-Time!

Der Tongario-Crossing geht am Mt. Ngauruhoe vorbei (aka der „Schicksalsberg“ in Mordor).
Wai-o-tapo Thermalgebiet im bei Roturoa. #nofilter

Die letzten Tage im Kiwi-Land sind dann leider so verregnet, dass wir schweren Herzens die Coromandel-Halbinsel zwar befahren, allerdings wenig stoppen um uns Sights anzuschauen.

Rainy Coromandel. Dann halt am Hot Water Beach ein Loch graben und ins Thermalwasser setzen…

Immerhin ist der Aussie-Trip geplant und von Auckland möchte wir Anfang Dezember gerne das neuseeländische Regenwetter hinter uns lassen.

Vor der Tür Neuseelands liegt Australien. Let’s goo!

Nun heißt es die Komfortzone zu verlassen und den nächsten Schritt zu gehen.

Aoteora rua. (NZ Part II)

Nach dem zivilisierten Osten der Südinsel starten wir nach einer unspektakulären Nacht im AirBnB einer Maori-Vermieterin in den wilden Westen der grünen Insel. Von Invercargill über Te Anau tasten wir uns an den Fjordland-Nationalpark heran, eine der letzten weißen Flecken auf der Landkarte Neuseelands. Der Park ist riesig und so wild, dass nur ein Bruchteil touristisch erkundet werden kann. Wir entscheiden uns für einen 3-Stunden-Track bei Manapouri. Nach einer sehr kurzen, aber teueren Bootsüberfahrt mit einem rüstigen Neuseeland-Rentner, genießen wir den unberührten Wald und nach der Häfte der Strecke eine tolle Aussicht. Wir sind die einzigen Wanderer und beim Review-Bier am Abend stellen wir fest, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Belohnung für den Manapouri circle track.

Nach einem AirBnB-Zwischenstopp bei John’s Farm mit den 10 Schafen arbeiten wir uns bis in die Backpacker-Partyhochburg Queenstown vor. Diese Stadt ist tatsächlich von jungen Leuten voll, hat aber wie jede NZ-Stadt sonst wenig Charme. Wir geben viel für Parkgebühren aus, wenig für das 6er-Dorm und noch eine kleine Unsumme an Geld für die Bus-und Bootstour nach Milford Sound.

Die wilde Fahrt zur Milford-Sound-Cruise. Schnee zum Sommeranfang…

Ein Sound von vielen aber wohl das am besten erschlossene Highlight des Fjordland Nationalparks. Es ist zu empfehlen aber nicht von Queenstown, sondern am besten von Te Anau zu starten. So wird die Busfahrt kürzer aber nicht desto trotz weiterhin spektakulär. Auf Schneefall hätten wir verzichten können, aber am Ende hat JUCY und gut hin- und zurück in die Queenstown gebracht.

Tiefe Fjorde, hohe Felsen. Milford Sound – wunderschön.

Nach der Partyhochburg verbringen wir 2 Nächte im Gegenentwurf dazu – Wanaka gewinnt uns durch Charme, ein tolles Hostel und ein wunderschönes Morgenpanorama, dass wir mit weiteren Panoramen auf einer Mietwagen-Tagstour garnieren. Bisher der schönste Stopp im Wanderparadies Südinsel.

Frühstücksblick aus dem Wanaka Bakpaka Hostel.

Optisch toppt der nächste Tag dann doch das bisher gesehene. Wir erleben die Seen Pukaki, Tekapo und als Highlight gibt sich der höchste Berg der Insel, Mount Cook, die Ehre. Sonst wolkenverhangen genießen wir einen der wenigen Sonnentage im Gletschertal und erreichen auch ohne Probleme wieder mein Schrittziel.

Spaß mit dem Selfie-Stick.
Der König der Berge in Neuseeland: Mount Cook.

Nach Mount Cook arbeiten wir uns langsam wieder Richtung Nordinsel vor. Einige lange Autofahrtage sind zu überstehen, mit einigen Stopps, z.B. an den Pancake Rocks, lässt es sich aber ertragen. Nun sind wir am Sprung auf die Nordinsel, die uns die letzten Tage im Land der Kiwis unterhalten soll
So far, so good.

Die Route von Polarsteps.

https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Kia ora New Zealand.

…bedeutet so viel wie „Hallo Neuseeland“! Das Hallo war in der ersten Nacht nass und frisch und nach dem Inlandsflug von Auckland nach Christchurch die ersten Tage noch etwas müde, inzwischen bin ich aber im Land der Kiwis angekommen und genieße es.

Moureraki Boulders Beach. Ein Herz für Geologen.

Meine Reisegesellschaft und Cousine Lisa ist schon seit über 7 Wochen im Land und hat es langsam angehen lassen. Wir treffen uns in Christchurch und nach zwei Jetlag-Tagen in „Quake-City“ starten wir mit dem gemieteten Toyota-SUV gen Süden. Richtigerweise starten wir erst gen Osten, da wir uns erst die Halbinsel vor Christchurch, mit der kleinen Hafenstadt Akaroa anschauen.

Blick auf die Akaroa Bay.

Der „sceninc drive“ wird von einem Sonnenuntergang in einer Hafenbar gekrönt und nach weiteren Sneak Peaks auf die Landschaft der nächsten Wochen, sind wir nun nach einer Woche reisen bis in die südlichste Stadt Neuseelands, Invercargill, vorgestoßen.
Der Weg dorthin hat einige Nächte gedauert, wir haben aber dank unseres Mietwagens auch viele Spots anfahren können, die z.B. mit dem Backpacker-Bus schwierig geworden wären. Zu nennen ist Oamaru, ein victorianisches Kleinod am Ende der Welt, der Moueraki Boulder Beach, an dem vulkanische Aktvitäten vor Jahrmillionen Kugeln aus dem Berg gerollt haben, Dunedin mit der Otago Peninsula vor der Tür, welche verlassene Strände und unberührte Natur bietet und letztendlich die Landschaft in den Catlins, die atemberaubend, wenn auch bei unserem Besuch sehr nass war.

Verlassene Strände auf der Otago Halbinsel bei Dunedin.
Das Nugget Point Lighthouse bei den Catlins. Regenerisch aber spektakulär.

Alles in allem sind wir langsam im Sighseeing-Modus und freuen uns nun auf weitere Landschaften an der Nordküste der Südinsel.

Die Städte NZs sind unspektakulär, aber von viktorianischen Bauwerken durchzogen.

Es ist noch nicht einmal Halbzeit unseres Neuseeland-Trips. Daher auch an dieser Stelle „Kia ora“, das hier wie das bayerische „Servus“ zu allen Gelegenheiten genutzt werden kann.


Die Verfolgung meiner Reise in Echtzeit gibt’s bei Polarsteps:
https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Die erste Woche.

Singapore – Stop-Over-Holiday

Um den Flug nach Neuseeland etwas zu entschärfen, gönne ich mir das Angebot von Singapore Airlines, eine „Stop-Over-Holiday“ zu buchen. Enthalten sind eine günstige Übernachtung in einem Hotel sowie ein paar Ermäßigungen. Kann man mal machen, das V Hotel an der Lavender-Street war aber leider mehr so der IBIS-Budget-Kandidat (kaum Steckdosen, Klimaanlage mit nur einer Temperatur, kein Frühstück included usw…). Das Ticket für den HopOnHopOff-Bus war brauchbar, aber das Ticket kostet ansonsten auch keine Unsummen.

Jetlag-Tag. Morgens um 8 ist es noch ruhig.

Nichtdestotrotz hat mir der Inselstaat gut gefallen. Alles fühlte sich etwas wie Disneyland an, da jeder der mal dort war die gleichen Attraktionen besucht. Marina Bay Sands Hotel und Mall, check. Lichtshow vor der Mall in der Bucht, check. Gardens by the bay und illumierte Giant Trees, check. Chinatown, Arab district, Little India, check. Night Safari im Singapore Zoo, check. Tree Walk Bridge, check. Trotzdem lohnt es sich einige Tage dort zu verbringen.

Fotosafari für Instagram.
Gardens by the bay mit Marina Bay Sands Hotel im Hintergrund.

So teuer wie jeder sagt, ist es nicht, wenn man etwas darauf achtet, wie man das Geld ausgibt. 120 Singapore-Dollar die weitere Nacht im V-Hotel? Dann lieber in ein Hostel wechseln und für das gleiche Geld 2 Nächte alleine in einem 4er-Zimmer übernachten. Dekandent geht die Welt zu Grunde 😉 Im Food Court in der Marina Bay Mall für 15 Dollar gut essen? Klar aber für das gleiche Geld kann man sich durch alle 3 Kulturen der Stadt essen. Duck Rice in Chinatown, Plata mit Curry in Little India, einen Kaffee im arabischen Viertel und jeweils noch 2 Bananenshakes to-go. Da war ich grad mal bei ca. 10 Singapore-Dollar. So läuft das.

Little India. So sauber!
Malay-Viertel.
Chinatown.

Sich mit Uber bzw Grab durch die Stadt kutschieren lassen? Nicht so entspannt und günstig wie mit den öffentlichen Bussen und der EZ-Card (wie die Oyster-Card in London).

Night-Safari-Highlight: Das Fledermaushaus!

Die Dokumentation der Ereignisse und die always-on-Mentalität wird dann durch die 100GB(!)-4G-Tourist-SIM gut gestillt, sodass ich nichts vermisse.

Am letzten Tag: 10 km Dschungelwanderung mit Tree Top Walk.

Vermissen werde ich allerdings nicht das tropisch schwüle Klima…oder vielleicht doch? New Zealand – bring it!

Ich bin dann mal weg…

Stimmt gar nicht!
Nur anstatt in München auf Weihnachtsmärkten und in den Bergen auf Skiern (sadface) rumzutingeln, werden ich die nächsten Monate die wärmeren Gefilde aufsuchen.

Das Sabbatical ist genehmigt, der Urlaub eingereicht, die Wohnung untervermietet. Der Reisepass ist verlängert und die Wanderschuhe geputzt. Das iPhone ist geladen und die Speicherkarten leer geräumt. Viele Flüge sind schon gebucht und Kollegen und Freunde verabschiedet. Die Ampeln stehen auf Grün und am 05. November geht es nun über Singapur nach Neuseeland!

An dieser Stelle wird mindestens in den nächsten 4 Monaten wieder mehr Leben stattfinden.
Wer mich live verfolgen möchte kann mir gerne eine Follower-Anfrage auf Polarsteps schicken: https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Erste Station – die große Stadt.
Ab ins Land der Elben und Hobbits.
Go West – down under.
Über den Jahreswechsel an den Strand!

Auch die anderen Netzwerke werde ich füttern, aber nur so viel dass es nicht in Stress ausartet.
Ich bin sehr bald wieder im Land!

Summerbreeze ’18. Von Hymermobilen und Tarnnetzen.

Es begibt sich wie jedes Jahr an Weihnachten – ich kaufe meine Karte fürs Breeze, ohne auch nur das LineUp oder die Reisegesellschaft zu kennen. Und alle Jahre wieder ergibt sich dann alles einfach so und bei bestem Wetter verbringe ich wieder ein Highlight-Wochenende auf dem bekannten Acker bei Illenschwang.

Die Hymermobil-Crew in Aktion.

Die Campgemeinschaft wächst über die Tage an und der harte Stammtisch, bestehend aus der Hymermobil-Crew, der „Entdeckung der Gelassenheit“ und EHNB-Clemens, freut sich bald über weitere Cousinen, Modedesignerinnen, Kuttenträger, Franzosen, Ex-Zeltnachbarn, Bembel-Könige, Toyboys und Bamberger-Mädels, die die Gesellschaft dauerhaft oder temporär beehren.

Das Zentrum der Macht.

Wir geben Vollgas und auf Grund der größeren Menge an Lebenserfahrung, die sich jeden Morgen am Biertisch versammelt, bekommen wir das mehr als gut hin. Die Biere sind immer kalt, das Steak immer heiß, die Stimmung nie hitzig, die Sprüche derbe und der Durst umso größer. Bayern, Schwaben, Pfälzer, Kurpfälzer, Franzosen und wen es sonst zu uns verirrt vereint in gemeinsamem Zelebrieren des Lebensgefühl METAL.

Das Tarnnetz!

Die Geschichten des Festivals schreiben sich wieder von selbst und sei es der beherzte Sprung in den seichten Ententeich nach einem 4-Stunden-20-Euro-Weißbier-Schnaps-Weißwurst-Frühstück oder die spontanen Wrestling-Einlagen inspiriert vom Rock’n’Roll-Wrestling-Bash – wir haben ne Menge Gaudi.

Weißwurstfrühstück mit Badeeinlage.

Die Musik kommt wie immer auch nicht zu kurz und ob bei Alestorm mit dem Rollstuhl surfen oder bei Carpenter Brut zu 80er-Jahre-Synth-Wave-Metal abspacken; das Breeze hat für jeden was zu bieten.

Alestorm!

Bühnentechnisch hat die Camel-Stage auf- die T-Stage dafür weiter abgerüstet, alles in allem ist die Anzahl der Eventlocations doch ganz in Ordnung. Nur die Ficken-Bühne auf dem Zeltplatz, mit Metal-Disco in der Nacht, wäre bei schlechtem Wetter verwaist gewesen. Ein Minus bekommen die neuen Privatduschen, die wohl auf Hinweis der Community gekommen sind, die aber ewig lange Warteschlangen zu Folge hatten – hier bitte wieder das Zirkuszelt aufstellen!

Statt Hüpfburg nächstes Jahr bitte wieder ein Duschzelt.

Egal wie – das Summerbreeze ist immer noch mein liebstes Festival.

Prost auf Euch!

Die kurze Anreise, das entspannte campen und die gute Musikauswahl sind einfach ein Argument, jeden Jahr ein Ticket zu bestellen. 2019 – here we go again.

Von Nova Rock bis Nova Pop

Nachdem wir jahrelang von einem fetten LineUp angefüttert wurden, nehmen Volker und ich als erstes Festival in 2018 das Nova Rock ins Visier.

Ein offizielles Bild der Webseite – wir waren wohl würdig für ein Motiv.

Das LineUp ist mit Iron Maiden, Limp Bizkit, Rise Against, Stone Sour, Kraftklub, Parkway Drive, Body Count, Arch Enemy, Donots und als LateNight-Special Otto eher weniger metallastig als frühere Festivals, trotzdem haben wir einen großen Spaß. Das „RaR/RiP Österreichs an der ungarischen Grenze bietet viele Vorzüge großer Festivals hat allerdings auch mit dem Fluch des zu sehr gemischten Publikums zu kämpfen. Einerseits freut es uns dass wir ohne Essen und Bier anreisen können, da wir alles vergleichsweise günstig (1.5€/Dose Bier, 1€/Steak) beim temporären Hofer/Aldi bekommen, andererseits wundert man sich doch sehr über Ausreiser im LineUp wie Gentleman oder Faithless, was wie die Faust aufs Auge eines Rockfestivals passen.

Grillzone ftw.

Auch wenn man oft abgelichtet wird, nur weil man eine Kutte mit Bandpatches besitzt und möglichst oft trägt, ist ein Indiz für die Ausrichtung der Veranstaltung.

Coolste Bühne!

Organisationstechnisch ist das Festival sowohl bei der An- als auch bei der Abreise so gut organisiert, dass sich auch ein „ich kann nicht neben dem Auto wohnen“ verschmerzen lässt. Wartezeiten sind fast nicht vorhanden und Bändchen sind schnell am Arm. Die Zeltplätze scheinen gut organisiert zu sein, alleine das GreenCamping war unnötig voll gestopft weil es auf Grund eines Rechenfehlers billiger als das reguläre Camping war. Verwundert hat der Umgang mit den ersten 1 ½ Schittwedder… Warum muss man eine riesen Sickergrube baggern, die nichts bringt außer dass der Campingplatz sauber durch ein Loch abgesperrt wird…verstehe wer wolle.

Wieso?!

Preislich schmerzt der Bierpreis von 5€(!) auf dem Gelände und das unnötige Cashless-System, leider nicht mit NFC am Arm sondern mit verlierbarer Scheckkarte.

Nach 4 Tagen Regen, Sonne, Konzerten, Party und Bier ziehen wir trotzdem ein positives Fazit. Trotz des bunten LineUps sind einige Perlen auf der Talentstage („RedBull-Stage“) aufgetreten, die wir nicht missen wollten. Nova Rock – wir sollten wieder kommen.

Wir kommen wieder.

Evil Has No Boundaries XXI

21 Jahre nachdem Felix, Markus und Clemens das erste mal im jugendlichen Leichtsinn ein Gartenfest auf die Beine stellen, hat sich die EHNB-Party in der Gärtnerei als lokales Highlight etabliert.

Härtnerei in der Gärtnerei.

Blaufelden, ein Ort fernab jeder Autobahn, ist an diesem lauen Maiwochenende unser Ziel. Der harte Kern hat schon letztes Jahr das Graspop beehrt und so erwarten wir hauptsächlich ein lockeres Wiedersehen mit den Festivalgängern von damals.

Das Ergebnis ist ausbaufähig.

Meine Vorfreude darauf wurde noch übertroffen! Vor Ort gibt es neben dem Hähnchen-Wagen und den zahllosen Biersorten auch ordentliches Programm. Neben dem berühmten „Quad-Pack-Race“ (Bierlauf um die Gärtnerei) heizen auch einige sehr gute Nachwuchsbands dem Publikum ein und zu später Stunde wechselt dann doch allerhand Merch von den Pennyssurfers und Kotov Syndrome den Besitzer.

Party mit Kotov Syndrome.

Nach einer Ausnüchterungsnacht in Jochens Elternhaus / Frisörsalon gehen wir wieder alle unseres Weges. Felix, Markus, Clemens: Wir kommen wieder!

Feuertonnenromantik zu später Stunde.

Sailing Dalmacija #fulloflife

Nach 2016 und 2017 geht es auch dieses Jahr wieder in den obligatorischen Segelurlaub. Die Truppe ist wieder zum Großteil die bewährte Crew und mit Simon als erfahrenen Skipper haben wir wieder einen super Reiseführer.

Flaute. Also chillen.

Dieses Mal geht es wieder in den Adriastaat Kroatien, allerdings ganz in den Süden. Im Laufe der Reise bewundern wir die Schönheit der Hafenstadt Dubrovnik, die wie durch ein Wunder die Wirren der letzten Jahrhunderte gut erhalten überstanden hat, aus unterschiedlichsten Winkeln.

Die Mauer von Ston.

Nicht nur für Game of Thrones Fans eine Reise wert. Kulturell ist sowieso wieder einiges geboten und mit der langen Mauer von Ston sowie der Handelsstadt Korcula gibt es auch dieses Mal zwischen chillen und buchteln etwas an Geschichte zu erleben.

In 20m Höhe schwankts ganz schön.

Das Segeln und das Leben an und unter Bord kommt trotzdem nicht zu kurz und dank unsererer breiten Hanse lebt es sich fast schon luxuriös.

Unter Deck lässt es sich aushalten.

Nach mehreren Nächten auf See, diversen Buchtelstops, unzähligen Perlebacher-Radlern und durchgezockten Gemeinschaftsabenden wollen wir auf jeden Fall wieder Segeln. Es ist einfach schön und eine tolle Urlaubsbeschäftigung.

Segelromantik.

Think.Make.Start.

Im Februar war es soweit. Felix und ich durften eine Woche aus dem Büroalltag ausbrechen und sägen, schneiden, schrauben und basteln… Nachdem die Idee unserer Packhilfe intern hoch gevotet wurde, war der Lohn die Teilnahme an einer Spezialrunde „Think.Make.Start“ im Makerspace in Garching.

Die App-Entwickler und ihre Hardware.

Der Startup-Spirit weht von dort nicht nur durch die TU sondern soll auch interdisziplinäre Teams von BMW zum „fail cheap and fail fast“ anregen. Wir als App-Entwickler sowie unser Pen-und-Paper-Prototyp wurden zwar die ganze Woche etwas argwöhnisch beäugt, da aber niemand mit uns tauschen wollte, lies es sich doch gut arbeiten… Die anderen Teams bastelten an ihren Prototypen zu abgefahrenen Anwendung von 4D-Technik im Autoumfeld während wir uns mit Klick-Prototypen und Pitch-Präsentation befassten. Alles in allem ein spannender Exkurs und wann lernt man schon mal in 3 Minuten sein Produkt an ein unwissendes Publikum zu „verkaufen“… Glücklicherweise hatten wir keinen Trump oder Maschmaier gegenüber weswegen mit uns und unserer Idee nur gut umgegangen wurde.

Der „Pitch“ – die Idee in 3 Minuten verkaufen.

Nach der Woche Start-Up habe ich Respekt vor allen kreativen und selbstständigen Menschen, die nur durch ihre eigene Überzeugungskraft ihren Lebensunterhalt verdienen müssen!

Das ganze Team im Startup-Modus.