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Von Nova Rock bis Nova Pop

Nachdem wir jahrelang von einem fetten LineUp angefüttert wurden, nehmen Volker und ich als erstes Festival in 2018 das Nova Rock ins Visier.

Ein offizielles Bild der Webseite – wir waren wohl würdig für ein Motiv.

Das LineUp ist mit Iron Maiden, Limp Bizkit, Rise Against, Stone Sour, Kraftklub, Parkway Drive, Body Count, Arch Enemy, Donots und als LateNight-Special Otto eher weniger metallastig als frühere Festivals, trotzdem haben wir einen großen Spaß. Das „RaR/RiP Österreichs an der ungarischen Grenze bietet viele Vorzüge großer Festivals hat allerdings auch mit dem Fluch des zu sehr gemischten Publikums zu kämpfen. Einerseits freut es uns dass wir ohne Essen und Bier anreisen können, da wir alles vergleichsweise günstig (1.5€/Dose Bier, 1€/Steak) beim temporären Hofer/Aldi bekommen, andererseits wundert man sich doch sehr über Ausreiser im LineUp wie Gentleman oder Faithless, was wie die Faust aufs Auge eines Rockfestivals passen.

Grillzone ftw.

Auch wenn man oft abgelichtet wird, nur weil man eine Kutte mit Bandpatches besitzt und möglichst oft trägt, ist ein Indiz für die Ausrichtung der Veranstaltung.

Coolste Bühne!

Organisationstechnisch ist das Festival sowohl bei der An- als auch bei der Abreise so gut organisiert, dass sich auch ein „ich kann nicht neben dem Auto wohnen“ verschmerzen lässt. Wartezeiten sind fast nicht vorhanden und Bändchen sind schnell am Arm. Die Zeltplätze scheinen gut organisiert zu sein, alleine das GreenCamping war unnötig voll gestopft weil es auf Grund eines Rechenfehlers billiger als das reguläre Camping war. Verwundert hat der Umgang mit den ersten 1 ½ Schittwedder… Warum muss man eine riesen Sickergrube baggern, die nichts bringt außer dass der Campingplatz sauber durch ein Loch abgesperrt wird…verstehe wer wolle.

Wieso?!

Preislich schmerzt der Bierpreis von 5€(!) auf dem Gelände und das unnötige Cashless-System, leider nicht mit NFC am Arm sondern mit verlierbarer Scheckkarte.

Nach 4 Tagen Regen, Sonne, Konzerten, Party und Bier ziehen wir trotzdem ein positives Fazit. Trotz des bunten LineUps sind einige Perlen auf der Talentstage („RedBull-Stage“) aufgetreten, die wir nicht missen wollten. Nova Rock – wir sollten wieder kommen.

Wir kommen wieder.

Published inFestivalsÖsterreich

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