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Schafe, Schluchten, Seen und Sterne. Spectacular.

Nach dem zivilisierten Osten der Südinsel starten wir nach einer unspektakulären Nacht im AirBnB einer Maori-Vermieterin in den wilden Westen der grünen Insel. Von Invercargill über Te Anau tasten wir uns an den Fjordland-Nationalpark heran, eine der letzten weißen Flecken auf der Landkarte Neuseelands. Der Park ist riesig und so wild, dass nur ein Bruchteil touristisch erkundet werden kann. Wir entscheiden uns für einen 3-Stunden-Track bei Manapouri. Nach einer sehr kurzen, aber teueren Bootsüberfahrt mit einem rüstigen Neuseeland-Rentner, genießen wir den unberührten Wald und nach der Häfte der Strecke eine tolle Aussicht. Wir sind die einzigen Wanderer und beim Review-Bier am Abend stellen wir fest, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Belohnung für den Manapouri circle track.

Nach einem AirBnB-Zwischenstopp bei John’s Farm mit den 10 Schafen arbeiten wir uns bis in die Backpacker-Partyhochburg Queenstown vor. Diese Stadt ist tatsächlich von jungen Leuten voll, hat aber wie jede NZ-Stadt sonst wenig Charme. Wir geben viel für Parkgebühren aus, wenig für das 6er-Dorm und noch eine kleine Unsumme an Geld für die Bus-und Bootstour nach Milford Sound.

Die wilde Fahrt zur Milford-Sound-Cruise. Schnee zum Sommeranfang…

Ein Sound von vielen aber wohl das am besten erschlossene Highlight des Fjordland Nationalparks. Es ist zu empfehlen aber nicht von Queenstown, sondern am besten von Te Anau zu starten. So wird die Busfahrt kürzer aber nicht desto trotz weiterhin spektakulär. Auf Schneefall hätten wir verzichten können, aber am Ende hat JUCY und gut hin- und zurück in die Queenstown gebracht.

Tiefe Fjorde, hohe Felsen. Milford Sound – wunderschön.

Nach der Partyhochburg verbringen wir 2 Nächte im Gegenentwurf dazu – Wanaka gewinnt uns durch Charme, ein tolles Hostel und ein wunderschönes Morgenpanorama, dass wir mit weiteren Panoramen auf einer Mietwagen-Tagstour garnieren. Bisher der schönste Stopp im Wanderparadies Südinsel.

Frühstücksblick aus dem Wanaka Bakpaka Hostel.

Optisch toppt der nächste Tag dann doch das bisher gesehene. Wir erleben die Seen Pukaki, Tekapo und als Highlight gibt sich der höchste Berg der Insel, Mount Cook, die Ehre. Sonst wolkenverhangen genießen wir einen der wenigen Sonnentage im Gletschertal und erreichen auch ohne Probleme wieder mein Schrittziel.

Spaß mit dem Selfie-Stick.
Der König der Berge in Neuseeland: Mount Cook.

Nach Mount Cook arbeiten wir uns langsam wieder Richtung Nordinsel vor. Einige lange Autofahrtage sind zu überstehen, mit einigen Stopps, z.B. an den Pancake Rocks, lässt es sich aber ertragen. Nun sind wir am Sprung auf die Nordinsel, die uns die letzten Tage im Land der Kiwis unterhalten soll
So far, so good.

Die Route von Polarsteps.

https://www.polarsteps.com/MarecLightyear/1037701-whereabouts

Published inNew ZealandReisenSabbatical

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