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Kategorie: München

Think.Make.Start.

Im Februar war es soweit. Felix und ich durften eine Woche aus dem Büroalltag ausbrechen und sägen, schneiden, schrauben und basteln… Nachdem die Idee unserer Packhilfe intern hoch gevotet wurde, war der Lohn die Teilnahme an einer Spezialrunde „Think.Make.Start“ im Makerspace in Garching.

Die App-Entwickler und ihre Hardware.

Der Startup-Spirit weht von dort nicht nur durch die TU sondern soll auch interdisziplinäre Teams von BMW zum „fail cheap and fail fast“ anregen. Wir als App-Entwickler sowie unser Pen-und-Paper-Prototyp wurden zwar die ganze Woche etwas argwöhnisch beäugt, da aber niemand mit uns tauschen wollte, lies es sich doch gut arbeiten… Die anderen Teams bastelten an ihren Prototypen zu abgefahrenen Anwendung von 4D-Technik im Autoumfeld während wir uns mit Klick-Prototypen und Pitch-Präsentation befassten. Alles in allem ein spannender Exkurs und wann lernt man schon mal in 3 Minuten sein Produkt an ein unwissendes Publikum zu „verkaufen“… Glücklicherweise hatten wir keinen Trump oder Maschmaier gegenüber weswegen mit uns und unserer Idee nur gut umgegangen wurde.

Der „Pitch“ – die Idee in 3 Minuten verkaufen.

Nach der Woche Start-Up habe ich Respekt vor allen kreativen und selbstständigen Menschen, die nur durch ihre eigene Überzeugungskraft ihren Lebensunterhalt verdienen müssen!

Das ganze Team im Startup-Modus.

Splishy Splashy Isar Schlauchbooten

Das Ende der Festivalsaison fällt dieses Jahr nicht mit dem Sommerende zusammen – also Badehose wieder an, Schlauchboot eingepackt und mit der BOB nach Bad Tölz. Für mich ein weiteres Event meiner Bucketlist und bei Temperaturen von über 30°C einfach eine perfekte Beschäftigung.

Mein Boot im Einsatz.

Mit einer bunten Truppe und einer Armada von Amazonbooten (Intex mit tollen Bewertungen) geht es vorbei an Stock und Stein, über die ein oder andere Untiefe und durch einige Schnellen. Ins Wasser springen wir immer freiwillig, eventuell dem Bierkonsum wohl aber eher den hohen Temperaturen geschuldet und paddeln hält sich bei der Isarströmung ebenfalls in Grenzen.
Isaridylle.

Nach 7 Stunden erreichen wir Wolfratshausen, steigen aber erst in Icking aus da dort die S-Bahnstation näher ist. Von 8 Stunden Sonne und planschen sind wir Abends dann doch gut geschlaucht.
Packing mit Schlauchbooten.

Aber geschlaucht und glücklich.

Bucketlist abarbeiten…

…war 2016 angesagt. Jeder sollte eine Wunschliste oder neudeutsch „Bucketlist“ haben. Und ja es erfüllt mich mit Zufriedenheit, wenn ich gedanklich Dinge abhaken und bewerten kann. Neben meiner Lifetime-Bucketlist, die z.B. durch den Erwerb des Motorradführerscheins oder diverse Reisen schon kürzer geworden ist (eigentlich wird sie ja immer länger…), habe ich aber auch eine München-Bucketlist – Sehenswürdigkeiten und To-Dos, die ich abhaken möchte, so lange ich hier wohne. Woher weiß heute ob das immer so sein wird mit in München wohnen und so…
Vieles ist schon erledigt…im Sommer 2016 sind noch einige Dinge dazu gekommen.
(…)
x1) Bier in der Klosterschenke Scheyern
x2) Starkbierfest nicht Nockherberg -> Unterschleißheim
x3) Dachauer Altstadt
x4) Hüttenwochende mit Bettenlager
x5) Kaltenberger Ritterturnier

Der jährliche Kampf mit dem schwarzen Ritter.
x6) Hans Söllner live
x7) Junggesellenabsschied in München

Daniel ist unter der Haube.
x8) Mitfahrer fürs Summerbreeze
x9) Chiemsee Summer Festival
x10) Motorradtour in die Pfalz

x11) Schlauchboottour auf der Isar
(…)
Läuft bei mir.

Rockavaria II

Nach der Premiere 2015 startet auch 2016 die Festivalsaison mit dem Heimspiel im Olypmpiapark.

Das Maskottchen.
Das Rockavaria lockt mit Headlinern wie Iron Maiden und dem Versprechen, bei tollstem Wetter vier Tage zuhause vorzuglühen bzw. -grillen. Die Wettervorhersage hält zunächst Wort und als Einstimmung Donnerstags (wie praktisch: ein Feiertag!) laufen wir erst mal unrockbar durch die Partnachklamm.

Vorglühen beim Wandern.
Schweißtreibend aber wenigstens mit Bier und Sonnenschein.  Die folgenden „richtigen“ Festivaltage verlaufen alle nach dem gleichen Schema: Zwischen 11 und 13 Uhr aufstehen, Bier auf, Trashfilm á la Hot Shots oder New Kids an, Grill an, Essen und Trinken. Eigentlich ein Traum vor Allem weil wir uns gut die Platte auf meinem Balkon verbrutzeln. Während des Festivals herrschen dann eigentlich perfekte Temperatur, die bis spät Nachts zum draußen bleiben einladen. Das ziehen wir die Tage auch durch und haben ne Menge Spaß…

Afterhour in der SchwaSi.
Festivaltechnisch ist das Rockavaria wieder angenehm unkommerziell (wobei ein paar Merch-Stände wären schon gut) und die Bühnenaufteilung ist viel besser, allerdings ist es dieses Jahr Freitag und Samstag noch schlechter besucht als das Jahr zuvor.

Die neue Seebühne ist top.
Beim Headliner vor die Bühne laufen – entspannt.
Mal sehen ob sich das lohnt…angeblich wäre der Olympiapark für 3 Jahre gemietet. Musiktechnisch sticht Iron Maiden wirklich hervor, da es ansonsten kaum wirkliche Headliner gab. Powerwolf als Opener geht immer und mit Sabaton (diese Mal im Spaghettiregen) kann man auch immer „noch ein Bier“ trinken.

Powerwolf!

In Ex war solide auch wenn ganz schön viel Müll durch die Gegend geschossen wurde. Der Rest war etwas Leichenschändung.

Sei es auf dem vermutlichen Motörhead -Spielplatz mit dem Stummfilm Gutterdämmerung oder bei The Passenger mit Iggy Pop. Nimmt man mit, ist aber auch schnell vergessen. Schade.

Am Ende bleibt es bei einem einstündigen Regenguss.

Trotzdem alles in allem hat das Festival eine zweite Wiederholung verdient. Rockavaria 2017 – bring it.

Heimaturlaub

…kann so schön sein. Einfach mal ne Stunde in die Berge fahren und rund um den Spitzingsee einige schicke Tage verbringen.

Erster Gipfel: Rosskopf.
Ganz ohne Überstunden oder Urlaub dafür mit Hüttenschlafsack und Ligretto.
Und die Brecherspitz ist ein alpines Highlight das ich bisher nicht auf dem Radar hatte.

Zweiter Gipfel: Brecherspitz.
Wenn dann die Fernsicht noch so überwältigend ist, können die Gedanken frei sein.

Aussicht auf den Spitzingsee.

Herzogstand die Dritte

Zum dritten Mal in Folge verschlägt mich ein Wanderausflug zum Herzogstand am Walchensee. Das Panorama dort ist der Wahnsinn und mit Herzogstandhütte, Martinskopf und ner Seilbahn gibt’s dort auch eine sehr gute Infrastruktur, um auch bei unklaren Wetterverhältnissen dort ein paar schicke Stunden zu verbringen. Wir haben Glück und mein neues Telefon darf direkt mal seine Kameraqualitäten unter Beweis stellen. Well done Microsoft. Das Lumia macht für ein Smartphone fantastische Fotos – jetzt muss ich ggf. doch meine Knipser-Cam mal in Rente schicken…

Kaiserwetter auf dem Weg zum Herzogstand

Der Winter grüßt auf den letzten Metern zum Martinskopf.

Die Wandertruppe.

Rockavaria in München

Als etablierter Festivalgänger freue ich mich schon seit einem halben Jahr auf die Erstauflage des „Rockavaria“ um die Ecke im Olympiapark. Nun ist das Festival auch schon wieder vorbei und alles in allem wurden meine Erwartungen erfüllt. Grillen, Bier, Metal und Sommerfeeling – im Prinzip alles was ein normales Festival ausmacht nur ohne Anreise und „sauberer“. Entspannt.

Gebrandete Becher gab’s schonmal…

Trotzdem versuche ich mich mal an einem detaillierteren Fazit.

Infrastruktur
Der Olympiapark ist natürlich super für Großveranstaltungen aller Art und auch ein großes Festival lässt sich gut ausrichten. An- und Abreise klappt dank der Stadt München auch mit der U-Bahn gut und das Fahrrad kann ich getrost stehen lassen. Das Konzept des Geländes ist noch verbesserungswürdig – warum ist das Gelände für alle offen, sodass theoretisch jeder Münchner Jogger durchlaufen kann – unnötig vor allem weil deswegen vor jedem Veranstaltungsort die Bändchen kontrolliert werden müssen. Thema Veranstaltungsorte: Halle super vom Sound her, Olympiastadion hallt ganz schön, Theatron immer wegen Überfüllung geschlossen und falsche Bandauswahl für ein Amphietheater. Soviel dazu.
Essen und Trinken gab es genug auch wenn 4,50 für ein Helles doch ordentlich sind. Immerhin war der Service sehr flott und hat die Becher gut voll. Und Münchner Biere ist auf einem Festival auch generell zu begrüßen.

Chillen ging gut auf dem Olympiagelände

Festivalfeeling
Kein Campen, geduschte Bayern, geteerte Flächen überall – nein das Rockavaria ist wirklich anders und kein Festival im klassischen Sinn.
Auch wenn das Anstehen im Autokorso entfällt – es fehlt einfach der ganze Spaß den man auf dem Campingplatz hat und der Reiz, einfach mal „rumzusiffen“… Im Campingstuhl auf dem Balkon grillen kann das leider nicht ersetzen. Das Festival ist neu und hat komischerweise auch noch keinerlei Sponsoren – erst auf dem Rockavaria ist mir aufgefallen, wie kommerzialisiert doch andere Festivals sind. Keine „Ficken“ Schilder, kein Metalmarkt oder wenigstens EMP, NuclearBlast oder sonstige Merchstände, keine Werbung für neue Alben oder die Metalcruise auf den Videoleinwänden und viele ungebrandete Becher. Einseits herrlich unkommerziell aber irgendwie gehört das doch auch irgendwie dazu…
Dazu kam, dass das abwechslungsreiche Lineup leider dazu geführt hat, dass zwischen Kuttenträgern und Killernieten viel zu viele Pop-Fans waren. Somit war das Festival eben kein Rock-/Metal-Familientreffen sondern eher ein bunte Mischung. Wobei viele Festivals á la Rock am Ring genauso aufgestellt sind.

Alles so sauber hier…

Musik
Die Musikauswahl war generell gut, allerdings waren mir manche Überschneidungen und Abfolgen der Running Order ein Rätsel. Warum lässt man zwischen den Metallegenden „Testament“, „Kreator“ und „Metallica“ eine Band „Faith No More“ spielen? Hier gibt es ungefähr keine Überschneidungen was das Publikum angeht. Schade. Und alle Hard- Metal- und Deathcorebands im Theatron ohne Circle-Pit-, Wall-of-Death- oder Moshpit-Möglichkeiten auftreten zu lassen muss mal einer verstehen…
Trotzdem gab es einige Konzerte, die mir in Erinnerung bleiben werden. Limp Bizkit, Five Finger Death Punch, Judas Priest und Airbourne wäre schade gewesen zu verpassen.

5FDP. Wahnsinn.

KISS

Fazit
Der Anfang ist gemacht – wenn die Kinderkrankheiten beseitigt werden und nächstes Jahr vielleicht doch gezeltet werden darf, freue ich mich auch wieder auf 2016!

Make Life a Ride

Make Life a Ride.
Das aktuellen Motto von BMW Motorrad mache ich mir 2015 zu eigen. Nach 6 Monaten Fingerzucken geht es jetzt endlich wieder auf 2 Rädern durch die Weltgeschichte! Nachdem ich nach einigem Hin-und Her meine letztjährige Supersport-Maschine verkauft habe, war wieder Platz in der Garage.
F800R
Neben dem Cabrio macht es sich nun seit kurzem eine 2015er F800R bequem, die mit ihrem aktuellen Design endlich vernünftig aussieht.Nach den ersten Ausfahrten um München weiß ich jetzt schon – mit dieser wendigen Maschine ist eine Menge Spaß zu haben. Auch wenn ich im Vergleich zu 2014 technisch abrüste, so fahre ich jetzt ein Bike, das sich einfach gut fährt und mit dem ich 100% klar komme. Auf einen fulminanten Start in die Motorrad-Saison.
Ausfahrt Seehamer See

Sone Musik

Die Festivaltickets 2015 sind bestellt – auf dem „Summer Breeze“ und dem „Bang Your Head“ bin ich Wiederholungstäter – aufs „Rockavaria“ bin ich mal gespannt… Zur Einstimmung nutze ich die kalten Tage um mir mal einige Bands auf Konzerten anzuschauen.

Sabaton: Hymnenmarathon und „Noch ein Bier“. Neben „Powerwolf“ habe ich eine neue Lieblingsband im Genre Powermetal.
Sabaton

Fiddler’s Green: Zu ihrem 25-jährigem Bandjubiläum heizen die Möchtegern-Iren dem brechend vollem Backstage ordentlich ein.Mit „Schandmaul“ als Vorband und der „Wall of Folk“ bekomme ich genau das, was ich erwartet habe.
Fiddlers Green

Eisbrecher: Neue deutsche Härte seit über 10 Jahren – Eisbrecher mit „Checker“-Frontman Alex heizen dem Zenith ordentlich ein und begeistern mich ungemein. Auch die neuen Lieder machen Laune.
Eisbrecher

Ich freue mich auf eine fulminante Festivalsaison! Los gehts mit dem Rockavaria Ende Mai!

Ein langer Winter…

…ist das Anfang 2015. Zwar ist schon angegrillt aber das trübe Wetter macht die Glieder schwer.
Dazu kommt die Erkältungswelle, die auch an mir nicht spurlos vorbei geht. Doch halt – ganz so lahm war der Jahresanfang doch nicht!
Herrenweinabend
Im Januar steht der Weinkonsum ganz im Vordergrund – neben alle Jahre wieder „Herrenweinabend“ und Münchner Weinmesse, gibt’s dieses Jahr noch ein Weinseminar oben drauf. Sechs Weißweine und sechs Rotweine (geht gar net) wollen probiert und bewertet werden – am Ende bleibt die Erkenntnis: „Wein hin- oder her – als Schorle schmeckt alles.“
Neben gehobenem Weinkonsum vernichte ich in den Winterwochen (leider) auch wieder einiges an Bier – ein hochmotorisierter Trip nach Heidelberg und ein Fasching-Fernbustrip nach Landau bleiben mir dazu gut im Gedächnis.
Heidelberg
Landau
Insgesamt ist die Partyfrequenz angenehm hoch – Highlight ist ein Junggesellenabschied auf der „Hyper Hyper Party“ – mehr sage ich dazu nicht.

Immerhin schaffe ich es neben der ganzen Feierei noch 2x auf die Piste – einmal auf zwei Brettern, das andere Mal auf nem Rodel.
Christlum
Beide Events hatten ihren ganz eigenen Charme – auch hier war ich Wiederholungstäter.
Rodeln

Der Winter neigt sich jetzt dem Ende zu – die Cabriosaison ist bereits eröffnet – die Motorradsaison folgt sehr bald!