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Kategorie: Bildung & Beruf

Think.Make.Start.

Im Februar war es soweit. Felix und ich durften eine Woche aus dem Büroalltag ausbrechen und sägen, schneiden, schrauben und basteln… Nachdem die Idee unserer Packhilfe intern hoch gevotet wurde, war der Lohn die Teilnahme an einer Spezialrunde „Think.Make.Start“ im Makerspace in Garching.

Die App-Entwickler und ihre Hardware.

Der Startup-Spirit weht von dort nicht nur durch die TU sondern soll auch interdisziplinäre Teams von BMW zum „fail cheap and fail fast“ anregen. Wir als App-Entwickler sowie unser Pen-und-Paper-Prototyp wurden zwar die ganze Woche etwas argwöhnisch beäugt, da aber niemand mit uns tauschen wollte, lies es sich doch gut arbeiten… Die anderen Teams bastelten an ihren Prototypen zu abgefahrenen Anwendung von 4D-Technik im Autoumfeld während wir uns mit Klick-Prototypen und Pitch-Präsentation befassten. Alles in allem ein spannender Exkurs und wann lernt man schon mal in 3 Minuten sein Produkt an ein unwissendes Publikum zu „verkaufen“… Glücklicherweise hatten wir keinen Trump oder Maschmaier gegenüber weswegen mit uns und unserer Idee nur gut umgegangen wurde.

Der „Pitch“ – die Idee in 3 Minuten verkaufen.

Nach der Woche Start-Up habe ich Respekt vor allen kreativen und selbstständigen Menschen, die nur durch ihre eigene Überzeugungskraft ihren Lebensunterhalt verdienen müssen!

Das ganze Team im Startup-Modus.

Englandtrip | Von der Produktionskette bis hin zu meinem Holz.

I’m delighted: Mitte November macht sich (endlich) eine bunte Truppe BMWler nach England auf und für das Orga-Team endet eine lange Vorbereitungsphase. Am Ende ist der Trip ein voller Erfolg und wir schauen zurück auf 4 Tage Power-Programm, das neben der gesamten Prozesskette der Fahrzeuge (Von Produktion über Versand bis hin zu Verkauf) auch die Pub- und Partyszene in Oxford und London sowie viele Sehenswürdigkeiten abdeckt. Dabei legen wir beachtliche Strecken per Flugzeug, Mietwagen, Underground, Bus und zu Fuß zurück, schlafen nur sehr wenig und schaffen es dabei noch, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Die Truppe bei Rolls-Royce in Goodwood.
Die Truppe bei Rolls-Royce in Goodwood.
Los geht’s nach ein paar Sicherheitspils von München nach Gatwick, von wo wir, nach einer sehr englischen und gründlichen Fahrzeugübergabe, mit unseren untermotorisierten Vauxhall Merivas Richtung Oxford starten.
Der Kampf mit dem Parkautomat endet nachts um 1 mit einem 1:0 für DriveAktiv und wir können im Central Backpackers Hostel unsere Vorhut begrüßen, die uns erst mal eine Zimmerkarte in die linke und ein Fosters in die rechte Hand drückt. Nach einer Runde Flunky-Ball im Dorm der Jungs horchen alle kurz an der Matratze (oder dem Schnarchen des Nachbarns) bevor wir uns auch schon in den Berufsverkehr von Oxford werfen. Nach einen englischen Frühstück mit premium sausages, hash browns, baked beans und black tea betreten wir den Jurassic Park der Roboter im Werk.
Frühstück für Champions.
Frühstück für Champions.
Ein alteingesessener Engländer erklärt uns alle spannenden Details des Produktionsprozess und beim indischen Lunch tauscht sich die Gruppe sich über die tollen Eindrücke aus. Am Nachmittag dürfen wir noch tief in den Qualitätsprozess eintauchen und bekommen von den entsprechenden Abteilungsleitern ihren Bereich näher gebracht. Teilweise in beeindruckenden Einrichtungen wie z.B. dem Akustikzentrum, teilweise einfach mit purer Begeisterung oder teilweise mit sehr gutem Sachverstand. Am Ende rauchen viele Köpfe aber der Tag ist noch nicht vorbei. Das erlösende Feierabendbier können wir uns erst kurz vor Mitternacht gönnen, da uns vorher der Qualitätschef noch erhellende Details über seinen Auslandseinsatz in England erzählen darf.
Ein Tag voller Programm bei MINI.
Ein Tag voller Programm bei MINI.

Die Nacht ist wieder gewohnt kurz aber top fit geht es am nächsten Tag zu Rolls-Royce nach Goodwood. Auf den Ländereien eines Lords erleben wir die andere Seite des BMW-Spektrums: Individuelle Mobilität für die Superreichen der Welt, welche in einer Manufaktur ermöglicht wird. Damit uns nicht langweilig wird gibt’s nur einen Snack zum Lunch bevor wir uns den mittleren Teil der Prozesskette näher bringen lassen.
Unser nächster Mietwagen.
Unser nächster Mietwagen.
In Southampton am Hafen ist nicht nur die Titanic zur Jungfernfahrt gestartet, sondern von dort werden auch alle Importe diverser Fahrzeughersteller auf das ganze Königreich verteilt. Ein spannender und angenehm kurzer Programmpunkt.
Ein Besuch im Vehicle Distribution Center.
Ein Besuch im Vehicle Distribution Center.
Am Ende des Nachmittags dürfen wir uns dann nicht nur von den beiden Logistikern Andrew und Philipp verabschieden, sondern auch nach einer wilden Fahrt durch die englische Countryside auch von unseren Mietwägen. Der Kreis schließt sich in Gatwick. Den Abend lassen wir in London ausklingen. Nach Burgern, Bier und Bass gehen wir nicht über Los und direkt ins Gefängnis.
Die Betten sind nicht wie „ich und mein Holz“ sondern eher wie „ich und mein Schreibtisch“ und liegen alle in einem ehemaligen Gerichtsgebäude mit echten Zellen. Mit dem Clink78 als Ausgangspunkt lebt es sich bis Sonntag entspannt.
Samstags steht neben teuer Frühstücken und noch teurer Abendessen noch ein letzter BMW-Programmpunkt mit der Niederlassung an der edlen Park Lane auf dem Programm. Hier erfahren mehr über den letzten Prozessschritt, nämlich Beratung und Verkauf und wie die Submarke BMW i ähnlich verwelkt wie die lebende Wand im Showroom.
Der letzte Programmpunkt: Sales.
Der letzte Programmpunkt: Sales im BMW i Store.
Danach geht es endlich zum langersehnten Sightseeing, das zwar etwas ins Wasser fällt, aber durch Fish&Chips wenigstens den richtigen Fettgehalt hat.

Am Abend müssen wir feststellen, dass die Welcome-Party im Hostel doch keine Selbstverständlichkeit war, allerdings findet sich Nachts um 2 dank Foursquare dann doch noch eine passende Location um den Hangover des nächsten Tages standesgemäß ausfallen zu lassen.
Hangover-Vorbereitung.
Hangover-Vorbereitung im Lexington-Club.
Nach einem entspanntem Flug und dem ersten Glühwein des Jahres trennen sich die Wege der Gruppe und jeder hegt eine tiefe Vorfreude auf das heimische Bett.
Am Ende gibt es nur zu sagen: Meine Bank, mein Tisch, meine Treppe, meine Besen, meine Vase, dein Zuhause, mein Kopf
Meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt ist der schwerste und der heftigste Stock. Put your hands in the air.

Sozialismus

…herrscht in China und bei meiner Dienstreise in den Nordosten nach Shenyang durfte ich diesen in vollen Zügen genießen.

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Nein, das ist kein Nebel.
Die vollen (Atem-)Züge waren bei der Smogbelastung sicherlich nicht gesund aber man fühlt sich sofort wie der Durchschnittschinese. Dieser wohnt in dieser kleinen 7-Millionen-Einwohnerstadt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem der hunderten Bunkerhochhäusern, die nicht nur hässlich aussehen, sondern vermutlich auch diese Lebensqualität bieten, die sie ausstrahlen. Insgesamt ist die Stadt meiner Meinung nach an nicht vorhandener Lebensqualität schwer zu unterbieten. Vor 20 Jahre aus dem Boden gestampft gibt es keine Sehenswürdigkeiten oder sonstige Freizeitangebote.

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Sozialismus. Es gibt nix.
Auf Foursquare ist das zweitbeste Restaurat der „Paulaner Biergarten“ und das drittbeste „Restaurant“ bereits McDonalds…Alles geht seinen sozialisitischen Gang und ist mehr Schein als Sein.
Kleine Läden gibt es nicht und vermutlich ist so gut wie jeder Chinese in Shenyang Arbeiter bzw. Angestellter. So müssen wir bei „flanieren“ feststellen, dass alles blinkt aber es sonst nichts gibt…Gähn.

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Vor dem Werk in Tiexi.
Wenigstens ist der Arbeitsteil des Trips wertvoll und interessant und in Summe befinde ich mich ja auch nur knapp 3 Tage in China. Ich komme ungern wieder…

Shenyang

Ein kleine Stadt im Norden von China erwartet meine Anwesenheit. Es ist dienstlich aber trotzdem ein Abenteuer.
Visum
Nach diversen Abstimmungen klebt ein Visum in meinen neuen Reisepass (125€(!)), die Flüge und Unterkunft sind organisiert und die Ansprechpartner vor Ort sind klar.

Nur auf den Kulturschock kann mich niemand vorbereiten. Nach 2 Wochen Roadtrip in der Einöde Afrikas (das Land Namibia hat 1,1 Mio Einwohner)  geht es direkt im Anschluss 3 Tage in das asiatische Moloch einer 25-jährigen Stadt die nur mal so eben 7 Mio. Einwohner hat… Alleine dass ich Sonntags aus Afrika lande und am gleichen Tag gen Asien wieder aufbreche ist schon der Planungstechnische-Overkill…

Aber man ist nur einmal jung und auch diese Herausforderung sehe ich sportlich. Wird laufen!

Berlin geht steil

Berlin ist reine Reise wert. Dieser alte Werbespruch der deutschen Hauptstadt ist nur allzu richtig – bei spätsommerlichem Wetter verbringe ich mit 20 Kollegen ein Wochenende der Extraklasse!
Traditionell planen wir bei unseren „Betriebsausflug“ immer ein paar Programmpunkte rund um die Firma ein – so auch dieses Mal

Die Truppe.
Wir schauen Unter den Linden bei unseren Cheflobbyisten vorbei, die uns unter anderem über die Macht der NGOs aufklären und wie schwierig es ist für ein Wirtschaftsunternehmen ist, seine Interessen im politischen Berlin zu vertreten. Wir bekommen eine interessante Führung im Motorradwerk in Spandau und wir schauen uns den Showroom am Ku’damm an.
Im Showroom.
Alles in allem schon ein stattliches Programm, zu dem wir noch eine authentische Tour durch Berliner Unterwelten und die Fotosafari im Regierungsviertel garnieren. Regelmäßige kulinarische Ausflüge durch die Kieze sowie eine Partynacht mit Superman-Dönermännern und 90er-Beats in der Kulturbrauerei komplettieren den ausladenden Trip.
Partytime, excellent.
Nach 3 ½ Tagen reisen wir wieder ab, wie wir auch angereist sind. Umweltfreundlich mit MeinFernbus; entweder schlafend, Bier trinkend, Süßkram essend oder Worms-auf-dem-iPad-im-CoOp-zockend.
Von Wegen Low-Carb.
Vom 2015er Berlin-Trip nehme ich mit: Faszination East Side Gallery mit 80er Romantik, der Blick aus der S-Bahn auf eine unfertige Kuppel des alten Stadtschloss, das alternative und abgefuckte Leben rund um die Haltestelle Warschauer Straße, der Geschmack von Currywurst ohne Darm und die Erkenntnis das Bio-Burger und Low-Carb-Wahn noch nicht in der Hauptstadt angekommen sind.
East Side Gallery
Außerdem ist Berlin die einzige deutsche Großstadt, die diesen Titel wirklich verdient. Ich komme wieder!

Steil in Steyr und kamot in Graz

Griaß di‘ Steyr, Griaß di‘ Gösser lautet unser Motto am ersten Abend. Nachdem alle wohlbehalten über Österreichs Landstraßen bei der Stadt an der Inn(?!) angekommen sind, stürzen wir uns ins Nachtleben. Auch wenn nicht der Bär steppt – mit einer 18 köpfigen Truppe macht alles Spaß.
Die Truppe

Nach dem Klassenfahrt Deja vue in der Jugendherberge schauen wir uns am nächsten Tag das Motorenwerk Steyr an. Um keine Langweile aufkommen zu lassen, gehts getaktet wie am Band mittags direkt weiter in die Steiermark wo die zweite Werksführung ansteht. Magna-Steyr ist grundsätzlich anders als das Motorenwerk doch auch hier lernen wir Bürohengste noch einiges. Da somit Freitagnachmittag alle arbeitsverwandten Programmpunkte abgeschlossen sind, genießen wir die nächsten 2 Tage in der kleinen aber feinen Studentenstadt Graz.
Graz

Neben einer schönen Altstadt bietet die Stadt auch kulinarische Ausflüge (Kürbisgerichte in allen Variationen…) und natürlich diverse Möglichkeiten für das Partyvolk sich auszutoben (z.B. im Tanztempel/Luftschutzbunker(!) „Dom am Berg).
Dom am Berg

Nach einem 3 Stunden Probiermarathon in der Schokoladenmanufaktur Zotter sind wir dann auch bereit, Österreich mit einem weinenden Auge zurück zu lassen.
Zotter

Eins steht fest. Graz werde ich wieder besuchen.

Traumjob

Job und Traum in Einklang zu bringen, hört sich nach einer Unmöglichkeit an, manchmal kommt dann aber doch Eins zum Anderen. So geschehen vor einigen Wochen beim ersten Teil meines Fahrertrainings und wieder geschehen beim zweiten Teil diese Woche.
Salzburgring
Beide Trainings drehten sich ganz um die schönen Seiten der sportlichen Fahrzeuge aus München, d.h. Fahrspaß bei unterschiedlicher Längs- und Querdynamik. Hört sich erst mal sehr technisch an, doch Übersteuern (Driften(!)), Idealline bei Hochgeschwindigkeit und Racingfeeling beim Einstellen der korrekten Sitzposition machen unglaublichen Spaß.

Wenn das Wetter noch kaiserlich ist und einem der gesamte Salzburgring zum austoben zur Verfügung steht – traumhaft. Natürlich schlaucht das Ganze, aber ein Büroalltag voller Termine zehr mich körperlich ähnlich aus. Doch welches Büro verlässt man mit Kribbeln im Finger, braun gebrannt und mit einem breiten Grinsen…

i can’t wait

…for the future of mobility.
Die Welt ist bereit für das Elektroauto – sagt BMW i. Bin ich es auch? Letztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit!

BMW i3

Vorab – der BMW i3, konzipiert als Auto für die Megacity, funktioniert auch im Großdorf München wunderbar.
Ca. 140 km Elektroreichweite, in Verbindung mit dem Range Extender sogar 250 km Reichweite, eine Beschleunigung von ca. 7 Sekunden auf 100 km/h, Lounge-Atmosphäre im Interieur etc. etc. Die technischen Daten lesen sich gut aber macht das Auto auch wirklich „Lust auf mehr“ und würde es meine persönliche Mobilität verändern?
Die Antwort darauf – ein klares JA!

Design
Ein BMW im Kastenformat. Über Geschmack lässt sich streiten doch mir gefällt die Schwarz-Orange Lackierung und die Linienführung sehr gut. Auch der Materialmix im Interieur ist zwar gewagt, versprüht aber einen Wohnzimmer-Charme und fühlt sich gut an. Das Auto fällt auf der Straße auf und ich habe mit einem Neuwagen noch nie so viele Köpfe verdreht. Das ganze bevor die Leute realisieren, dass sich das Auto komplett lautlos fortbewegt…

Seitenansicht

Fahrgefühl
Lautlose Fortbewegung – das Stichwort für Elektromobilität. Der i3 gleitet förmlich dahin und selbst mit eingeschaltetem Range Extender lässt sich entspannt leise (!) Musik hören. Ich empfinde bei aktuellen Verbrennern bereits sehr angenehm, dass an der Ampel das Motorengeräusch bzw. Motorenvibration entfällt; beim i3 gibt es praktisch keine Fahrgeräusche was zum ein unvergleichliches Fahrerlebnis führt. Das fehlende Motorgeräusch eröffnet ungeahnte Klangwelten – so habe ich einmal sogar das Fahrradklingeln hinter mir aktiv wahrgenommen – in einem Verbrenner unmöglich!

Innenraum

Fahrdynamik
Elektro macht Laune! Das volle Drehmoment der Elektromaschine liegt bereits beim ersten Antippen des Fahrpedals voll an. An jeder Ampel ist man Beschleunigungskönig und zieht auch gerne mal den Sportwagen auf der Nebenspur im Sprint ab. Tiefer Schwerpunkt und 50:50 Gewichtsverteilung sind BMW typisch und unterstützen das sehr dynamische Fahrgefühl. Der kleine Wendekreis macht zusätzlich Spaß und ist ideal für enge Straßen in der Stadt.

Mobilitätskonzept
Die augenscheinlich niedrige Reichweite verleitet am Anfang immer nach Lademöglichkeiten zu suchen; nach einer Zeit stellt sich aber ein Gefühl für Entfernungen ein. Da ich nur in der Stadt und im Umland unterwegs war, genügt die Elektroreichweite vollkommen. Zusätzliche Sicherheit bringt der Range Extender, der bei Geschwindigkeiten bis knapp über 100 den Ladezustand halten kann und somit die Reichweite theoretisch (wenn man alle 120 km 8 Liter nachtankt) eine fast unbegrenzte Reichweite ermöglicht. Außerdem reduziert sich die Verweildauer an Tankstellen dramatisch – ein angenehmer Nebeneffekt.
Fahre ich normalerweise immer mit den Öffis oder Fahrrad, ging es letztes Wochenende immer elektrisch durch die Stadt. Das ökologische Gewissen ist überraschend beruhig, wenn ich ohne lokale Abgase fahre und auch das „Kurzstrecken sind schlecht für den Motor“ spielt bei dem i3 keine Rolle. Somit wäre der i3 eine ideale Ergänzung um von A nach B zu kommen.

Schnellladen

Alltagstauglichkeit
Laden, laden, laden – die Infrastruktur ist selbst in München noch ausbaufähig und auch die Sensibilisierung auf Elektroautos ist noch dringend nötig. Meine Hausverwaltung z.B. kann den Gemeinschaftsstrom in der Tiefgarage nicht aufteilen – also keine Laden erwünscht. Auch Schnellladen an entsprechenden Ladestationen ist möglich, wenn die Station allerdings ungünstig steht, gibt es keine Möglichkeit die Ladezeit sinnvoll zu überbrücken. Zumindest an der BMW Welt lies sich kostenlos laden und auch etwas mit der Zeit anfangen.
Fahren und Mitfahren ist entspannt und auch die Fondpassagiere haben ausreichend Platz. Leider muss der Vordermann austeigen, dass die hintere Tür geöffnet werden kann. Fenster öffnen hinten – auch Fehlanzeige. Hinten sitzen am besten Kinder – die sind sicher verwahrt.

Fazit
Preislich ist das Fahrzeug zwar augenscheinlich teuer, der Unterhalt sollte allerdings günstig sein – über ein Mietmodell würde ich es mir ernsthaft überlegen.
Der i3 ist ein Vorbote der Elektrorevolution, die für 2017 vorraus gesagt wird. Die automobile Steinzeit hat bald ein Ende. Zum Glück.
Habenwill. Jetzt. i can’t wait.

BMW i Logo

Nachtrag: Zukunftsforscher zur Elektromobilität.

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

…ist nicht nur der Titel eine grandiosen Buches sondern irgendwie auch mein Motto seit Januar. Neben dem hohen Arbeitspensum dass ich aktuell absolviere bin ich ganz froh um jede Abwechslung die sich bietet. Neben jetten und Motorradtheorie pauken durfte ich Ende Februar mal auf Seminar zum Networking und zur „Persönlichkeitsbildung“. Ich dache es wäre so eine Art „auf Linie“ bringen – doch weit gefehlt. Stattdessen stand Networking, Teamführung, Motivation, Verhandeln und „Selbstbild“ vs. „Fremdbild“ auf dem Programm. Vor allem der letzte Punkt war spannend, da man Menschen doch schnell in Schubladen steckt, alleine vom äußeren Eindruck. So ging es mir mit Kollegen, so ging es Kollegen mit mir. Mein Fremdbild ist eigentlich genau das was ich mir so gedacht habe. Gut so. Interessant dass der Gegenüber alleine von meinem Auftreten auch vermuten kann dass ich z.B. in einer WG wohne und eher der geselligere Typ bin… Spannend!

Teambuilding: Flugmaschinen bauen.

Übrigends – wer gerne mal Lückentexte ausfüllt und keine Schamgrenze hat bzw. einen gesunden schwarzen Humor – dem lege ich „[_BlÄNK]“ ans Herz. Super Kartenspiel bei dem es weniger ums gewinnen als um eine Menge Spaß geht.

Blänk

Beispiel gefällig?
Schwarze Karte: „Wladimir Putins Lieblingsgericht ist [Blänk] gefüllt mit [Blänk].
Weiße Karten auf der Hand: „Dicke Kinder“, „Koks“, „Dönermorde“, „Michael Jackson“, „Deine Mutter“ usw…
Verstanden? Easy!

Partytime, excellent ist natürlich auch immer dabei.

So ich werde jetzt mal weiter meinen USA-Trip plane. T-4 Wochen! Olé.

Die Fabrik der Zukunft

…durfe ich mir Mitte November anschauen. Als Teil meines Einarbeitungsprogramms tausche ich Schreibtisch und Büro gegen Blaumann und Band.

Der Bandarbeiter.

Im Werk Leipzig schraube ich eine Woche täglich von 6(!) Uhr bis 14.30 Frontklappen, Heckklappen und Kotflügel an BMW Karossen (X1 und 1er). Unspannend und ungewohnt. Eintönige Arbeit im Taktbetrieb bei wenig Sitzgelegenheiten. Trotzdem eine Erfahrung die ich nicht missen möchte. Meinen Job weiß ich nun umso mehr zu schätzen.
Wenn ich schon in der Gegend bin, schaue ich mir das Wochenende vorher noch ein bisschen die Barszene in Dresden an, während der Woche besuche ich das interessante Museum im „Runden Eck“ in Leipzig (ehmalige Stasi-Zentrale) und zum Ausklang der Woche im Osten kommt noch etwas Barhopping im Prentzlauer Berg in Berlin sowie eine WG-Party in Potsdam dazu.

Zurück in München widme ich mich wieder meinem Bürojob. Endlich… Auch in meiner Freizeit lässt mich die Arbeit nicht los. Mein Gleitzeit nutze ich aktuell bei Fahrsimulationen Proband zu spielen oder mal mir die heiligen Hallen des BMW Veredlers „Alpina“ anzuschauen. Erfreulicherweise hat Alpina auch einen Geschäftszweig „Weinhandel“…

Bei Alpina.