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Kategorie: Cabrio

Sei: Alpencross

Die letzte Etappe fahren wir während starken Hitzegewittern quer durch Österreich.

Prost Villach

In Villach gibts noch ne kurze Schnitzelpause bevor wir dann nachmittags schon wieder die deutsche Grenze überschreiten. In München angekommen, freue ich mich dass mein Auto trotz der 15 Jahre noch alles so mitgemacht hat. Farbe hab ich gut abgekommen und in Deutschland war die Woche ähnlich heiß, d.h. gut dass ich außer Landes war.
Jetzt noch 3 Wochen aushalten, dann folgt der jährliche Summerbreeze-Urlaub!

Die Route in Italien (ohne Transit)

Cinque: Teutonengrill und Floating-Action

Ab Rimini bewegen wir uns wieder Richtung Norden, d.h. wir sind somit schon auf dem Heimweg. Auf Grund der Hitze ist der Freitag nur am Strand von Porto Corsini ertragbar. Leider werden wir von den bereitstehenden Liegen vertrieben (nur für Hotelgäste) – zum Glück habe ich aber meine neue Luftmatratze dabei.

Fahrerwechsel

Damit ist es einfach traumhaft halb im Wasser liegend sich treiben zu lassen und die Sonne zu genießen. Die Zeit verfliegt im Flug und unsere letzte Etappe führt uns Abends dann nach Udine, einer kleinen, aber feinen Studentenstadt im Alpenvorland. Dort haben wir leider zwar die italienische ComicCon verpasst, aber halb so schlimm denn bei Gelato und Bier lässt sich auch diese Nacht überleben.

Mitternachts-Gelato

Quattro: Kurvenhatz nach Rimini

Nachdem ich den Hunger des Beamers nach Motoröl und Kühlwasser gestillt habe, verlassen wir das Vekehrsmoloch Florenz und machen uns Richtung Rimini auf. „Mautstecken meiden“ führt auf die tollsten Kurvenstrecken der Toskana und lässt Benzin im Blut kochen. Kochen tut auch der Motor zwischendrin doch wir können meine lieben 6-Zylinder mit 3 Liter Kühlwasser zufrieden stellen!

Traumstraße

Am Ende des Tages gibts noch Strand pur inklusive Teutonengrill in Rimini. Utzutz.
Da wir alleine im Hostel sind haben wir 4 Zimmer, WLAN, Dachterrasse, Waschmaschine und Kühlschrank für uns allein. Sehr schön. Abends gehts in die Innenstadt aber partymäßig geht bei der italienischen Jugend nix. Statt Bier gibts Gelato, statt Party wird das Mädel halt auf dem Roller direkt mit heim genommen… Interessante Kultur haben diese Italiener.

Tre: Firenze

Firenze/Florenz ist ein einziges Open-Air-Medici-Renaissance-Museum.

Florenz!

Die Geschichtsdichte ist erschlagend und mit den Medici, Michelangelo und Da Vinci war hier das Silicon Valley des 15. Jahrhunderts zuhause. Der Tag bringt „runde Füße“ und die Erkenntnis, dass nicht alle Fakten aus Dan Browns „Inferno“ so zutreffen, ich asap wieder den Assassins Creed II zocken muss und ich in Florenz den bis dato besten Eiskaffee getrunken habe… Nach einer kleinen Bus-Odyssee können wir uns Abends mit unseren AirBnB-Hosts Iacopo und Laura uns noch mit Händen und Füßen über Münchener Bier und Toskanawein unterhalten. Während des 38 GRad Sommergewitter trinken wir uns mit Limocello Mut für das Abendessen an. Bei „Perseu“s vernichtrn wir später zur Feier des Tages männliche 1,200g bistecca alla florentina (Florentiner Rinderfilet) – ein Traum. Florenz verabschieden wir mit einem Cuba Libre in der Farmacia – unserer 2-Abende-Stammkneipe ums Eck.

Straßenkunst

Due: Planlos durch die Toskana

Nix los am Po

Von den Bolognaplänen verabschieden wir uns beim 11 Uhr Cornetto mit Aleks und Natalja…das wird alles zu knapp… Mir vernebelt dann den ganzen Tag lang die unerträgliche Hitze die Sinne sodass wir total willenlos die hässlichen Seiten der Toskana abfahren..Selbst beim Vesper am Fluss „Po“ wirds nicht besser.
Glücklicherweise bringt eine Cortana-Suche die Antwort. Lago di Boccia lautet danach unser Ziel. Der See stellt sich wirklich als Geheimtipp raus. Direkt vor unserem Tagesziel Florenz nochmal abkühlen, runterkommen und Internet checken. Läuft.

Lago di Boccia

Am Ende des Tages werde ich für meine Tapferkeit wenigstens mit einer offenen, nächtlichen Traumabfahrt in die Renaissance-Metropole belohnt!

Uno: Monaco – Salo

Babedibudedi – diese Jahr steht Italia via Cabrio auf meinem Sommerurlaubsprogramm – olé!

Lago Di Garda
Das gute 3er Cabrio

Sonntagmorgens baue ich noch unsere Bang Your Head Burg in Balingen mit ab…24 Stunden später ist schon die Luftmatratze eingepackt und das Cabrio reisefertig gemacht. Los geht’s von München (auf italienisch „Monaco“) über Garmisch und Mittenwald, oben ohne und bei angenehmen 28 Grad durch die Alpen Richtung Innsbruck. Noch schnell in Völs günstig getankt und des Dosenbiervorrat aufgefüllt, schon düsen wir über den Brenner Richtung Lago die Garda.

Ab der italienischen Grenze steigt die Temperatur gefühlt im Minutentakt. Bei 34 Grad lässt es sich auch oben ohne nicht mehr aushalten… Nachdem wir unseren Host Luigi begrüßt haben, springen wir noch schnell zum abkühlen in den See. Den Abend lassen wir mit Pizza und Wein sowie politischen Gesprächen mit unseren Ukrainer-Mitbewohnern ausklingen…

Uferpromenade

Viva España Part VI – Lyon ohne Sprit

Eigentlich sollte der letzte Tag ein entspannter Lyonausflug werden. Dummerweise geht uns am Berg in der Stadt der Sprit aus, was eine Odyssee zu Fuß meinerseits zur Folge hat. Meine Stimmung trübt sich zunehmend ein…
Lyon
Lyon hat keine Tankstellen in Reichweite. Weder der BMW Service noch der ADAC helfen in solch Situationen…an einer self service Tankstelle bekomme ich dann es immerhin hin, 3 Getränkeflaschen mit Super Benzin zu füllen. Leider wurde zurück am Auto selbiges leider schon abgeschleppt. Es folgt eine weiter Odysee meinerseits zum Polizeiparkplatz. Ein Wunder dass ein schlechtsprechender Ausländer mit 1 1/2 Litern Super in Plastikflaschen nicht verdächtig ist. Nach einem Bußgeld komme ich dann auch an das Auto ran und mit dem Sprit aus den Flaschen schaffe ichs tatsächlich zu einer Tanke. Fix und alle begießen wir das Ende des Urlaubs in Lollos Wohnung Abends.

Viva España Part V, Andorra

Tagsdrauf noch die Talfahrt abgehakt, beschließen wir nach einem kurzen Strandbesuch wieder in die Berge zu fahren.

Andorra

Am Ende des Tages haben wir es bis auf 2000m geschafft, haben den Zwergstaat Andorra besucht und sind bei Unwetterwarnung Orange Gewitter gen Montpellier gefahren.

Übern Pass

Viel Strecke, viel Höhe, viel Landschaft, viel Wetter.

Unwetter

Viva España Part IV, Teruel – Tarragona

Der Trip nach Teruel ist bereits spektakulär und auch die Stadt selbst ist sehr marokkanisch angehaucht.

Teruel

Nachdem sich Benny tagsdrauf mit 8 kg Schinken eingedeckt hat, starten wir schon wieder die nächste Roadtripetappe nach Osten Richtung Beceite. Auf der Strecke ist die Landschaft unbeschreiblich schön und abwechslungsreich.

Spanische Provinz

In Beceite sind wir wieder faul und springen erst mal in einen natürlichen Gebirgspool. Inzwischen sind wir so relaxed, dass wir erst um halb 7 mal eine AirBnB Location suchen – wir finden eine am Meer in Tarragona bei einem Ex-Tennisprofi.

Schicksalsberg

Im Nachhinein ein Glücksfall – Benny darf bis dorthin 2 Stunden perfekte Serpentinenstraße Top Gear Style während des Sonnenuntergangs abfahren.

Ausfahrt
Roadtrip Impressionen

Viva España Part III, Vinaros – Gandia

Nach einem Abend am Strand und einer Nacht in einer ziemlichen Absteige bei Vinaros, starten wir unsere vorerst letzte Südetappe.

Strand Vinaros

Unser Ziel lautet Gandia wo unsere Schlafgelegenheit gebucht ist. Die AirBnB Location erweist sich als Volltreffer. Die Briten Melissa und Holger leben als Englischlehrerin bzw als freischaffender Künstler ihren Traum in Spanien und lassen uns daran einen Tag teilhaben.

Lagune
Lagune chillen

Wir verbringen einen Nachmittag an einer Lagune der Einheimischen und gehen mit den beiden Abends noch aus.
Wir treffen noch mehr Briten und sind fasziniert von Holgers Lebensgeschichte – vom mittellosen Straßenkünstler zum gefeierten Talent zum Glück ohne Reichtum in Spanien. Morgens entspannen wir noch etwas auf dem Balkon bevor wir Holgers Tipp Teruel in den Bergen ansteuern.