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Kategorie: England

Englandtrip | Von der Produktionskette bis hin zu meinem Holz.

I’m delighted: Mitte November macht sich (endlich) eine bunte Truppe BMWler nach England auf und für das Orga-Team endet eine lange Vorbereitungsphase. Am Ende ist der Trip ein voller Erfolg und wir schauen zurück auf 4 Tage Power-Programm, das neben der gesamten Prozesskette der Fahrzeuge (Von Produktion über Versand bis hin zu Verkauf) auch die Pub- und Partyszene in Oxford und London sowie viele Sehenswürdigkeiten abdeckt. Dabei legen wir beachtliche Strecken per Flugzeug, Mietwagen, Underground, Bus und zu Fuß zurück, schlafen nur sehr wenig und schaffen es dabei noch, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Die Truppe bei Rolls-Royce in Goodwood.
Die Truppe bei Rolls-Royce in Goodwood.
Los geht’s nach ein paar Sicherheitspils von München nach Gatwick, von wo wir, nach einer sehr englischen und gründlichen Fahrzeugübergabe, mit unseren untermotorisierten Vauxhall Merivas Richtung Oxford starten.
Der Kampf mit dem Parkautomat endet nachts um 1 mit einem 1:0 für DriveAktiv und wir können im Central Backpackers Hostel unsere Vorhut begrüßen, die uns erst mal eine Zimmerkarte in die linke und ein Fosters in die rechte Hand drückt. Nach einer Runde Flunky-Ball im Dorm der Jungs horchen alle kurz an der Matratze (oder dem Schnarchen des Nachbarns) bevor wir uns auch schon in den Berufsverkehr von Oxford werfen. Nach einen englischen Frühstück mit premium sausages, hash browns, baked beans und black tea betreten wir den Jurassic Park der Roboter im Werk.
Frühstück für Champions.
Frühstück für Champions.
Ein alteingesessener Engländer erklärt uns alle spannenden Details des Produktionsprozess und beim indischen Lunch tauscht sich die Gruppe sich über die tollen Eindrücke aus. Am Nachmittag dürfen wir noch tief in den Qualitätsprozess eintauchen und bekommen von den entsprechenden Abteilungsleitern ihren Bereich näher gebracht. Teilweise in beeindruckenden Einrichtungen wie z.B. dem Akustikzentrum, teilweise einfach mit purer Begeisterung oder teilweise mit sehr gutem Sachverstand. Am Ende rauchen viele Köpfe aber der Tag ist noch nicht vorbei. Das erlösende Feierabendbier können wir uns erst kurz vor Mitternacht gönnen, da uns vorher der Qualitätschef noch erhellende Details über seinen Auslandseinsatz in England erzählen darf.
Ein Tag voller Programm bei MINI.
Ein Tag voller Programm bei MINI.

Die Nacht ist wieder gewohnt kurz aber top fit geht es am nächsten Tag zu Rolls-Royce nach Goodwood. Auf den Ländereien eines Lords erleben wir die andere Seite des BMW-Spektrums: Individuelle Mobilität für die Superreichen der Welt, welche in einer Manufaktur ermöglicht wird. Damit uns nicht langweilig wird gibt’s nur einen Snack zum Lunch bevor wir uns den mittleren Teil der Prozesskette näher bringen lassen.
Unser nächster Mietwagen.
Unser nächster Mietwagen.
In Southampton am Hafen ist nicht nur die Titanic zur Jungfernfahrt gestartet, sondern von dort werden auch alle Importe diverser Fahrzeughersteller auf das ganze Königreich verteilt. Ein spannender und angenehm kurzer Programmpunkt.
Ein Besuch im Vehicle Distribution Center.
Ein Besuch im Vehicle Distribution Center.
Am Ende des Nachmittags dürfen wir uns dann nicht nur von den beiden Logistikern Andrew und Philipp verabschieden, sondern auch nach einer wilden Fahrt durch die englische Countryside auch von unseren Mietwägen. Der Kreis schließt sich in Gatwick. Den Abend lassen wir in London ausklingen. Nach Burgern, Bier und Bass gehen wir nicht über Los und direkt ins Gefängnis.
Die Betten sind nicht wie „ich und mein Holz“ sondern eher wie „ich und mein Schreibtisch“ und liegen alle in einem ehemaligen Gerichtsgebäude mit echten Zellen. Mit dem Clink78 als Ausgangspunkt lebt es sich bis Sonntag entspannt.
Samstags steht neben teuer Frühstücken und noch teurer Abendessen noch ein letzter BMW-Programmpunkt mit der Niederlassung an der edlen Park Lane auf dem Programm. Hier erfahren mehr über den letzten Prozessschritt, nämlich Beratung und Verkauf und wie die Submarke BMW i ähnlich verwelkt wie die lebende Wand im Showroom.
Der letzte Programmpunkt: Sales.
Der letzte Programmpunkt: Sales im BMW i Store.
Danach geht es endlich zum langersehnten Sightseeing, das zwar etwas ins Wasser fällt, aber durch Fish&Chips wenigstens den richtigen Fettgehalt hat.

Am Abend müssen wir feststellen, dass die Welcome-Party im Hostel doch keine Selbstverständlichkeit war, allerdings findet sich Nachts um 2 dank Foursquare dann doch noch eine passende Location um den Hangover des nächsten Tages standesgemäß ausfallen zu lassen.
Hangover-Vorbereitung.
Hangover-Vorbereitung im Lexington-Club.
Nach einem entspanntem Flug und dem ersten Glühwein des Jahres trennen sich die Wege der Gruppe und jeder hegt eine tiefe Vorfreude auf das heimische Bett.
Am Ende gibt es nur zu sagen: Meine Bank, mein Tisch, meine Treppe, meine Besen, meine Vase, dein Zuhause, mein Kopf
Meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt ist der schwerste und der heftigste Stock. Put your hands in the air.

London ist noch Punkrock

Gutes mit gutem zu verbinden ist immer zu begrüßen und wenn ich ein freudiges Wiedersehen mit einer tollen, mir bis jetzt noch unbekannten Stadt verbinden kann, umso besser.

London heißt das Ziel und mit Meghan, meiner guten Freundin aus Boston

und Uli, meiner Lieblings-Karlsruherin aus München,

gibt es schon mehr als genug Gründe meinen verdienten Urlaub auf der Insel zu verbringen.

Dank Ryanair-Flug 9773 und allen verfügbaren Verkehrsmitteln der London Transportation, bin ich schnell zur und in der britischen Hauptstadt unterwegs. Der Trip ist intensiv und von politischen Rotweindiskussionen in einer Küche in Tottenham, über diverse kulinarische Erfahrungen in Pubs und Fish&Chips Buden, bis hin zu der Tourinummer mit Hostel und Sightseeing, nehme ich alles mit was geht.

Die Metropole verbindet Hochkultur und Popkultur perfekt und bietet von dunklen Hintergassen, wo schon Jack the Ripper sein Unwesen trieb, über moderner Kunst im Tate Museum oder Dinoskeletten im Nature History bis hin zu fliegenden Hipsterhändlern in Camden Market die ganze Palette an urbanem Lifestyle an.

Diesem fröhnen wir gerne und oft lassen uns da schonmal vom London-Spirit mitreißen, der auch sein kann, dass man sich nach dem Pub voller Suits in eine, im positiven Sinn, abgefuckte Seitenstraßenkneipe begibt und danach bei einem Elektrokonzert einer Band aus Island landet. Das wir damit trotzdem auf dem intellektuell richtigen Weg sind, ist dokumentiert…

Danke auch an dieser Stelle an Ulis beste Freundin Lollo,die praktischerweise ihren Gebutstag auf das EM-Deutschlandspiel vorverlegt, sodass wir standesgemäß den local Engländern in der Eck-Tavern zeigen können, wie hoch denn der Party-Hammer in Deutschland hängt. Nebenbei gewinnen wir noch das Spiel und brechen den Weltrekord im Smartphone mit der Nase bedienen 😉

Auch wenn das Wetter uns die meißte Zeit im Stich lässt, kann ich die Stadt und den Spirit der Einheimischen nur empfehlen.

London – Gefällt mir.

P.S.: Und ja das ist noch Punkrock.

P.P.S.: Fotos hier: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/274191

Reif für die Insel

…bin ich nächsten Mittwoch. Dann geht’s gen Nordosten nach London!

Beim einwöchigen Geek-Gipfel mit Meghan teste ich mal die Reisequalitäten meines Tablets aus!
Ich hoffe London 2go funktioniert auch ohne GPS, WLAN oder Internet problemlos. Ich bin gespannt.

Als Alternative habe ich ja kompetente Tour-Guides in der Stadt…

Meine London-Buchung beinhaltet auch ein Ticket für gutes Wetter. Dem schlechten Wetter möchte ich entfliehen…