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Kategorie: Thailand

Sabbatical/2

Zurück in Bangkok überschreite ich die Halbzeit-Marke meines Sabbaticals. Praktischerweise auch Silvester sodass wir zünftig anstoßen können.

Feuerwerk am Asiatique-Market.

Leider sind es auch die letzten Tage meiner Freundin in Asien, sodas ich mich langsam wieder auf Backpacking einstelle. Wenn ich ehrlich bin, war ich bisher noch nie länger alleine unterwegs, weswegen ich gespannt bin, wie das so sein wird.

Abschlussabend. 2x Liebe auf einem Foto.

Die letzten Wochen waren intensiv und gefühlt habe ich so viele Eindrücke gesammelt, wie sonst nur in mehreren Jahren. Ich möchte es nicht missen weiß aber jetzt schon, dass ich mir einige Zeit zum wieder eingewöhnen in Deutschland gönnen muss. Daher ist zwar Halbzeit, was die Zeit bis zum wieder Arbeiten angeht, allerdings werde ich mich voraussichtlich bereits in ca 6 Wochen wieder in die europäische Zeitzone begeben. Bis dahin habe ich bisher nur grobe Pläne, aber prinzipiell schaue ich mir langsam die letzten Flüge dieser Reise an. Verrückt dass ich inzwischen schon 12x geflogen bin…meine arme Umweltbilanz.

Das Reiseboot fährt noch etwas in Asien weiter.

Gebucht ist jetzt Kambotscha, ein Land dem ich mit Skepsis begegne, sowie die ersten Tage sowie das Visum für Vietnam. Auf den asiatischen Sozialismus freue ich mich besonders! Von dort werde ich mich vermutlich durch einige Kurtrips durch warme Länder gen Europa vorarbeiten, bevor mich dort die Winterkeule treffen wird.

Die Notrutsche ist bei meiner Reise noch nicht erforderlich.

Es bleibt aufregend und Reisemüdigkeit hat sich noch nicht eingestellt.

Sommer, Palmen, Sonnenschein

…und das eine Woche am Stück – das gönnen wir uns nach der Action-geladenen Zeit in Chiang Mai. Mit einigem sportlichen Einlagen errreichen wir in Bangkok noch den Wieder-Check-In unseres Gepäcks bevor wir in den Flieger nach Krabi umsteigen. Warum Krabi? Der Billigflieger fliegt da halt hin… Wird schon passen habe ich mir bei der Buchung im Oktober gedacht und wie es passt! Wir sind fernab der ausgetretenen Touristenstränden in der Gegend und dafür 20 Meter vom Traumstrand mit thailändischer Bar- und Restaurantmeile untergebracht.

Eine der zahlreichen Strandbars ums Eck von unserem Zimmer.

Die südlichen Thais sind keine Thais, sondern Teil der muslimischen Bevölkerung, die durch den Namen „Thailand“ in den 40ern etwas ausgegrenzt wurde. Sie sind mindestens genauso freundlich und ob es beim Christmas-BBQ, beim Massieren am Strand, beim „Happy-Happy“-Taxifahren oder beim Erzählen von Fischereigeschichten. Wir sind immer freundlich interessiert und bekommen dafür eine grandiose Gastfreundschaft zurück. Die 7 Tage vor Ort vergehen daher wie im Flug und obwohl wir mindestens 5 Tage lang die gleichen Liegestühle zum Chillen ansteuern und eigentlich sehr viele Sachen immer wieder tun, wird es nicht langweilig.

Abends ist neben Romantik auch immer Livemusik und Happy Hour geboten.

Trotzdem machen wir einige Touren und neben der Rollertour zum Tempel (laut Aliya eher „angsteinflößend“ (da wir ohne Sicherheitsklamotten fahren)) ist als Highlight sicherlich die Sunset-Cruise zu nennen.

Vom Tempel auf dem Berg wachen einige Buddas über die Einheimischen.

Auch hier halten wir uns daran, nicht mit der Masse zu schwimmen sondern vielleicht besser mal ein paar Baht mehr zu investieren um nicht nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern wirkliche Erlebnisse zu haben.

Die tolle Landschaft lässt sich bei gutem Wetter am besten genießen.

Ein Erlebnis ist es auf jeden Fall und neben der tollen Landschaft, spielt auch das Wetter mit und am Ende zu thailändisch-intonierten „Stairway to Heaven“ unter dem Sternenhimmel ein paar Seafood-Snacks zu dinieren hat sich nachhaltig eingeprägt. Nach einem Abstecher auf den Nachtmarkt in Krabi geht auch schon der letzte Tag zu Ende. Wir trauern einer traumhaften Woche hinterher…

Die Zeit am Meer ist schnell verflogen.

Nach einer unverschämten Verspätung von 3 Stunden bringt uns Vietjet am Silvestermorgen wieder zurück ins lebhafte Bangkok. Hallo Zivilisation – wir haben dich nicht vermisst.

Siamesische Geschichten.

Der Winter ist für mich zurück. Zum Glück ist er in Äquatornähe aber durchaus erträglich!

Etwas anlecken um es zu markieren.

Nach dem wilden Klima in Neuseeland und dem hochsommerlichen Wetter in Australien, freue ich mich nach Ankunft in Bangkok wirklich über das Winterwetter Thailands. Angenehme 25-30 Grad und dazu gelegentlich auch eine leichte Brise – so lässt es sich aushalten. Die Hauptstadt Siams hat mich schnell wieder für sich gewonnen und nach einer kurze Ankunftsphase bin ich auch schon voll drin im asiatischen Streetfood-, Nightmarket- und Tuk-Tuk-Business.

Ein neuer (Party-)König ist in der Stadt.

Lebendige Städte sind so toll dass ich auch gerne über offensichtliche Nervthemen wie Smog oder rare Mülleimer hinwegsehen möchte. Die ersten beiden Tage muss ich mich noch alleine durch die Stadt schlagen, ab dem dritten Tag gesellt sich mit Aliya, leider verspätet aber immernoch pünktlich, meine Freundin zu meiner Reise dazu. Pünktlich da wir immer noch Zeit haben gemeinsam etwas in die Welt der Millionenstadt einzutauchen und auch pünktlich da wir es entspannt zu unserem vorgebuchten Flug mit VietJet nach Chiang Mai schaffen.

Frischer Fisch auf dem Rot-Fai-Nightmarket. Hmmm lecker.

Die Stadt im nödlichen Dschungel Thailands ist für mich keine Unbekannte, sie gewinnt aber auch mit Leichtigkeit die Begeisterung meiner Freundin. Wir sind in einem zentral gelegenen Banh-Mi-Guesthouse bei Aye, Paul und Freya untergebracht, einer typischen europäisch-thailändischen Familie, die sich in Asien eine Existenz aufgebaut haben. Sie begegnen jedem Gast mit viel Liebe und Zuwendung und wir fühlen uns zu jeder Zeit gut aufgehoben. Auch wenn die Guesthouse-Industrie aktuell einen Kampf um Hotel-Lizenzen mit der herrschenden Militär-Junta führt, lassen sie uns dies nicht spüren, sondern im Gegenteil, wir begleiten die drei sogar mit einigen anderen Gästen zu einem Seegebiet, wo die Locals bei gutem Essen in Bambushütten abchillen. Eine tolle und einzigartige Erfahrung.

Chillen am Huay-Tueng-Thao-See.

Die anderen Tage verbringen wir ähnliche wie 2015: Tour zu einigen Tempeln, dieses Mal abenteuerlich mit dem Roller; dann der obligatorische und wieder wunderbare Besuch bei Woodys Elephant Sanctuary, diese Mal ohne Gruppe sondern alleine… und als Highlight ein Whitewater-Rafting-Tag durch den Dschungel.

Tolle Tiere!

Alles „Firsts“ für meine Freundin aber wir haben beide einen heiden Spaß bei der Sache.

Mit Iren in einem Boot.

Nach 4 Nächten fühlen wir uns schon heimisch und drücken eine kleine Träne weg, dass wir schon wieder die Koffer packen müssen. Aber auf jeden Fall ist wieder notiert, dass Chiang Mai immer eine Reise wert ist.

Tempelstadt Chiang Mai.

Über Weihnachten sind wir am Strand. Chillaxen…

Thailights

Mein kurzer Besuch in Thailand wird mir länger in Erinnerung bleiben. Das „Land des Lächelns“ trägt seinen Titel vollkommen zurecht. Die Thais sind immer gut gelaunt, unabhängig wie „arm“ oder „reich“ sie sind und egal ob sie das Ansinnen des Gegenüber verstehen oder nicht. Mit Händen und Füßen klappt es immer. Englisch ist leider nicht so weit verbreitet und wenn sie es sprechen, dann mit Inbrunst falsch und mit falscher Aussprache. Aber egal. Life is life und der thailändische Way of Life ist ein sehr entspannter. Nicht so steril, akurat und manchmal spießig wie in Deutschland, sondern einfach drauf los. Der Buddhismus gibt sicherlich seinen Senf zu dieser Lebenseinstellung aber sie ist ansteckend und im Urlaub einfach entspannend. Einfach mal in den Tag hinein leben. Herrlich.
Mir werden von diesem Urlaub viele Eindrücke bleiben; alle hier aufzuzählen wäre nicht möglich.
Deshalb darauf einfach ein Prost aus meiner temporären Unterkunft in Bangkok und meiner Schwester noch viel Erfolg beim restlichen Auslandssemester.

Der letzte Tag im Pool.

Khao Lak

Von Phuket geht es per Privattaxi (3er BMW mit getarnten Scheiben) zum Busterminal und von dort aus per Fernbus nach Khao Lak. 90min und 500 Baht später checken wir im Mohin Tara Hotel ein. Die Gegend außenrum ist zwar etwas rustikal aber Pool und Privattaxi zum Strand sind in Ordnung. Am Sandstrand verbringen wir im Laufe der Tage einige Zeit mit Baden, Gammeln, Kokosnüsse trinken und Uno spielen. Fühlt sich wie Urlaub an.

Kokosnuss am White Sand Beach in Khao Lak schlürfen.
Auch die Gegend um Khao Lak erkunden wir wieder mit Rollern sodass wir in den Tagen einen Wasserfall im Nationalpark, das Tsunami-Memorial sowie alle empfohlenen Strände abklappern. Für einen Tagestrip möchten wir uns an eine Empfehlung der Kommilitonen von Eva halten. Nach einiger Suche finden wir „Mr.Key“ mit der Beschreibung „neben der Pizzeria hinterm Pancake-Stand“. Er berät uns in herrlichstem Thai-Englisch mit einem breiten Grinsen, dramaturgischen Pausen und zeichnerischen Untermalungen seiner Ausführungen, sodass wir am Ende tatsächlich eine Ausfahrt mit seiner Tour-, Rollerverleih-, Taxiservice- und Crepesherstellfirma „Key Inter Travel“ buchen. Im Gegensatz zum Kho-Phi-Phi-Ausflug allerdings ganz privat. Mit Fahrer (der komischerweise auch unser Koch beim Frühstück war) sowie Mr. Key geht’s Montag Richung James-Bond-Island.

Überlaufene James-Bond-Insel mit namensgebendem Felsen.
Aus Marketinggründen umbenannt ist die Insel mit dem berühmten Felsen etwas überlaufen und der Fels verblasst etwas im Vergleich zu den umgebenden Mangrovenwäldern, Riesehöhlen und der Landschaft, die auch Vorbild für „Pandora“ im Film „Avatar“ war.


Aber gut – mit dem Speedboot geht es zum Mittag zum muslimischen Stelzendorf, wohl auch bekannt aber meiner Meinung unspektakulär, bevor wir dann wieder zum Minibus zurück kommen.

Kho Panyee Stelzendorf
Auf der Rückfahrt halten wir noch am traurigsten Zoo ever, am „Monkey temple“ (Tempel inner großen Höhle mit nem Haufen Affenzirkus vorne dran) sowie an einem weiteren Wasserfall.

Banana!
Am Abend bei einem thailändischen Pancake bei Mr. Keys Stand ist unser Fazit etwas ernüchternd. Da leider auch das Wetter eher trübe war, ist das Highlight des Tages am Abend im Pool einige Biere zu vernichten und ein Phänomen „Lichtring um den leuchtenden Mond“ zu begutachten…

Entspannung pur.
Vor der Rückreise nach Bangkok geht’s noch Mal an den Strand – davon hat Khao Lak sehr schöne und viele und bei einer Thaimassage weiß ich dieses Fleckchen Erde dann doch sehr zu schätzen.

Phuket

Nach Bangkok und Chiang Mai verbringen wir einige entspannte Tage auf der Insel Phuket im Süden des Landes.

Auf der Fähre
Im Schatten des Wahrzeichens, des großen Buddhas, nächtigen wir günstig per AirBnB neben einer Thai-German-Bar im „Moonhouse Bungalow“. Unspektakulär und etwas abgelegen aber dank Mietroller sind wir auf der taxiarmen Insel trotzdem mobil. Mir macht das cruisen einen heiden Spaß, auch wenn ich mich in Sandalen und Tanktop in Deutschland nicht durch den Vekehr drängeln würde.

Aber – andere Länder, andere Sitten. Also mit Vollgas in den Linksverkehr und sich von Thai- Minibussen anhupen lassen. Vom großen Buddha bis zum kleinsten Strand klappern wir so auf 2 Rädern einige Sehenswürdigkeiten der Insel ab.

Unsere russische Gastgeberin empfiehlt uns neben einer fantastischen Beach Bar auch den kleinen aber feinen Ao Yon Strand. Eigentlich Privatstrand aber über Felsen auch öffentlich zugänglich. Hier lasse ich es mir klischeehaft gutgehen. Buch lesen, im Schatten dösen, vorbeiziehende Gewitterwolken beobachten, mich über chinesische Brautpaare amüsieren und vom Meer aus den verwaisten Palmenstrand genießen. Läuft soweit.

Nach 2 Tagen chillen und rollern buchen wir noch einen Tagestrip nach Koh Phi Phi.

Kho Phi Phi
Die Partyinsel erleben wir nur tagsüber aber soviel Action wollte ich ja auch gar nicht  im Urlaub. Dann lieber ne Runde Schnorcheln und ne Kokosnuss am Strand schlürfen.

Auch wenn die Insel tropische Vergnügungen verspricht, packen wir Abends schon wieder die Koffer. Nächster Stopp: Khao Lak.

Chiang Mai

Nach 3 Tagen Moloch Bankok gehts am 11.11. zum Karneval (kleiner Scherz) in den Norden Thailands. Chiang Mai im sogenannten Goldenen Dreieck bietet eine nette kleine Altstadt mit vielen Tempeln (hat man einen gesehen, hat man alle gesehen), einer für europäische Verhältnisse popelige Restestadtmauer und ein paar nette Ecken zum Essen und Trinken.

What Phra That Doi Suthep
Doch neben golden funkelndenen Tempeln wie z.B. What Phra That Doi Suthep, ist Chiang Mai vor allem für seine angebotenen, vergnügungsparkähnlichen, Touristenaktivitäten bekannt.
Wir schaffen in 2 Tagen eine Elefantentour, Quad fahren und Rafting – das ganze für schmales Geld und voll durchorganisiert. Eigentlich bin ich kein Fan von solchen Touri-Sachen, aber im Speziellen die Elefantentour hatte etwas einzigartiges, das so schlecht wo anders zu wiederholen ist. Woody, Besitzer eine Elefantenfarm, macht uns einen ganzen Vormittag mit der Lebensweise, den Gewohnheiten und den Charakteren seiner Elefantenherde bekannt. Er möchte die Elefanten gut behandeln und lässt deshalb keine Sitzgestelle oder ähnliches zu. Außerdem hält er auch nichts von Kurztouren, da man so keinerlei Beziehung, und wenn es auch nur ein Tag ist, zu den Tieren aufbauen kann.

Mittags kennen wir die Elefanten daher schon ein bisschen und können uns auch auf dem Rücken halten – eine wichtige Voraussetzung um auf ihnen zum Fluss zu reiten und sie dort planschen zu lassen. Die Beziehung wird im Fluss noch intensiviert, da alle Gäste die Elefanten schrubben und säubern dürfen.

Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz und am Ende des Tages bleiben schöne Erinnerungen an einen tollen Tag mit Woodys Elefanten hängen.

Töröö
Die zweite Tagestour beginnt mit einer europäischen Begrüßungsrunde im Transfer-Minibus. 2 Holländer und ein französisches Pärchen werden und beim Quad fahren und Rafting begleiten. Mit den Franzosen machen wir uns morgens auf dem ATV los. Leider steht schon nach wenigen Metern für mich fest – an Motorradfahren kommt es nicht ran. Es ist mir einfach zu laut und zu langsam.

Aber für die Bergregion ist es ideal und trotz ohrenbetäubendem Krach und gemütlichen 40 km/h gibt es Stock und Stein zu erkunden und die tolle Aussicht zu genießen.

Einige interessante Action-Cam-Videos springen auch noch bei raus. Fazit: Witzig.

Mittags gehts dann den Fluß runter. Ein durchtrainierter, drahtiger Thai dient als Guide und Lenkhilfe in unserem Boot, das sicher den Strom runter kommt und selten irgendwo hängen bleibt. Die Fahrt ist mein persönliches Highlight, aber das ist Rafting für mich immer! Beim 2m Drop der Kategorie 4 Stromschnelle gibts dann noch das obligatorischen Foto, auf dem ich versuche zu lachen, unser mitfahrenden Australier aber vermutlich eher gelangweilt aussehen. Die Bilder folgen noch.

Nach dem Rafting: Feierabend.
Nach der 10 km Flussabfahrt geht es dann zurück nach Chiang Mai. Wieder durch spektakuläre Täler in denen Elefanten grasen und auf einer kurvigen Straße, auf der einem todesmutige Thais auf Rollern entgegen kommen.
Am letzte Tag geht’s noch ein bisschen in eiem Canyon planschen und etwas über den Nightmarket shoppen bevor wir verspätet um 23 Uhr zurück nach Bangkok aufbrechen.
Hang Dong Canyon

Alles im allem ein anstrengender, aber sehr lohnenswerter Ausflug!

Bangkok

Eine Stunde früher als geplant betrete ich Thailand. Dank Taxi Nummer 10 sitze ich 15 Minuten später schon am vereinbarten Treffpunkt 7Eleven vor der d-Condo-Residenz meiner Schwester. Es ist 6.30 morgens. Der Tag nach meinem ganzen Tag ist von Jetlag geprägt, trotzdem lerne ich Evas Kommilitonen kennen, chille ne Ecke am Gemeinschaftspool und gehe um die Ecke im Foodland den obligatorischen gebratenen Reis essen. Der Tag endet mit einem tropischen Regenguss und Hühnchenspießen auf einem Markt in der Innenstadt. Mein erster Eindruck: Läuft!

Tropisches Wetter, d-Condo, Foodland und rose Taxis. Willkommen in Bangkok.

Am Tag darauf ist mein Jetlag fast weg, trotzdem ziehe ich bis 12 Uhr dann lieber Pool und die Süddeutsche-Zeitung dem Großstadtgetümmel vor. Trotzdem habe ich am Ende des Tages eine große Mall besucht (und kein Zubehör für meine ActionCam gefunden), auf der Khao San Road das Backpackerflair eingefangen und „The best Pan-Thai in town“ gegessen (naja…).

Wiesbadener Studenten-Party-Crew in einer Seitestraße der Khao San Road.

Mein persönliches Highlight ist die Bestellung von 2 Maßanzügen beim Signature Collection Tailer. Nettes Personal vermisst meinen Wohlstandsbauch und hat jetzt die Aufgabe zu schneidern. Suit up!

Beim Maß nehmen für den Maßanzug. Suit up!

Nach einigen Feierabend Chang-Bieren (variierender Alkoholanteil..) folgt der dritte und letzen Tag von Bangkok Part I. Per Pritschenbus gehts in die Uni und mit nem Bananen-Oreo-Shake wieder zurück. Interessant..es gibt einen Master of Media Production… Egal.

Leider bin ich zu faul um viel mehr am Tag zu machen; nach 2 Stunden am Pool raffen wir uns doch noch zu einer kurzen Sightseeing-Tour auf. Das Jim Thomson Haus im Kolonialstil ist ganz nett und schnell abgehakt. Palmen innem hübschen Garten mit nem Großgrund-Seiden-Produzent-Holz-Anwesen drumrum. Passt schon.

Jim Thomson Residenz. Ein Stückchen Siam in Bangkok.

Morgen gehts raus aus der Großstadt, in der sogar die Studenten mit Baht um sich werfen, da die großen Beträge überall verlangt werden, aber wenig wert sind. Da kann auch der Student jeden Tag essen gehen und mit dem Taxi zu Party fahren. Umgerechnet 10€ kostet dieser Lebensstil pro Tag aber „was kostet die Welt“?!

Thailändische Baht. Wechselkurs 1€ = ca. 40 THB. 1/2 Taxi = 120 Baht.

In Chiang Mai kosten die Welt hoffentlich genauso viel – aber mit ner entspannteren Umgebung.
Auf gehts! Klöster kucken und Elefanten reiten.

Minga -> Bangkok

Entspannt sitze ich im Airbräu mit nem Russn und hege stille Vorfreude auf meinen ersten „echten“ Asien-Trip. (Zu Fuß über den Bosporus zählt eigentlich nicht). Meine Schwester geht bereits in Monat 3 ihre Auslandssemesters und sollte daher etwas erfahrener mit der Kultur , dem Umgang mit Thais und vor allem mit der Reiseplanung sein. Planlos und ohne großes Wälzen von Reiseführern steige ich deshalb später in den Flieger und lasse alles einfach mal auf mich zukommen. Ich muss nicht das ganze Land sehen und auch nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen. Zu allererst möchte ich mal abschalten von Arbeit- und Freizeitstress und einen generellen Tapetenwechsel. Die Hoffnung ist natürlich, dass die Reiseplanung vor Ort einfach und spontan möglich ist und mit der Wohnung in Bangkok zumindest ein Anker im Land verfügbar ist, zu dem man immer zurückkehren kann. Schau mer mal, ums wie der Münchner zu sagen.