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Marعc#s_Blog Posts

Puerto Vallarta. Vacaciones de primavera.

Diverse Collegewebsites versprechen uns dass in Puerta de Vallarta Mitte März das amerikanische Spring Break einen seinen Höhepunkte ansteuert. Aufgehypt buchen wir uns schön 3 Nächte im Grand Pelicanos neben den ausgebuchten Bettenbunkern mit den Studenten und peilen Vollgas an.

Wo sind nur die Studenten?

Das All-Inclu-Hotel hält was es verspricht und versorgt uns perfekt mit Buffet und Cubas am laufenden Band…nur diese Frühlingspause will nicht richtig durchstarten. Obwohl einige Amis abhängen ist der Familienanteil doch wesentlich höher und anstatt Schaumparty am Pool bekommen wir Schnee am Strand angeboten…Life is life.

Auch am Strand ist Unterhaltung geboten.

Wir machen das beste draus und nutzen die Abende um mal die Clublandschaft auszuchecken (Prädikat: Anders) und bei allen Events die Open Bar wahrzunehmen. Zur Abwechslung buchen wir noch eine ATV-Tour, die uns den ersten Vorgeschmack auf die Tour nach Tequila gibt.

Auf der ATV-Tour gibts einen Drink.

Nach den 3 Tagen sind wir tiefenentspannt und bereiten uns seelisch schon auf die zweitgrößte Stadt Mexikos, Guadalajara, vor.

Die kurvige Route durchs Hinterland.

Lázaro Cárdenas. La casa de la playa.

Nach einem Stopp in Uruapan, einmal um uns von schwer bewaffneten Police federal uns nach  Drogen filzen zu lassen und einmal für mehr Pyramiden, Wasserfälle und Burritos, heizen wir die kurvigen Traumstraße in Richtung des Pazifik.

Pyramiden bei Tzintzuntzan. Mit rituellem Morgengebet.

Bevor wir weiter fahren gibts noch einen Offroad-Zwischenstopp um unser Kampfgewicht des BMW zu verbessern. Mehrere Biere müssen dran glauben.

Offroad-Stop mit dem Alle-Welt-Auto.

Beim Selfie bei 40 Grad schmelzen unsere letzten Hirnzellen dahin und selbst mit 3 Smartphones finden wir unser Ziel nicht. Erst die Lichthupe von Calitos lässt uns von der Autopista zum Strand und unserer Booking.com-Unterkunft abbiegen. Nach einem Walmart-Stopp tindern wir uns Gesellschaft ins Beachhouse, sind aber nicht erfolgreich. Stattdessen müssen wir den ganzen Tag Pool liegen, Bier und Wein trinken und uns von den redseligen Hosts zulabern lassen. Es könnte schlimmer aber auch besser sein. Wir erfahren von der Lebensgefahr, die von Thornon, dem Besitzer des Bungalows ausgeht. Alles seine Liebschaften sind nach zu viel „buttom up“ traurigerweise gestorben. Too much for information für uns. Wir nehmen die Einladung zum Abendessen trotzdem an, was einerseits unsere Burgerpattys verwaisen lässt, andereseits uns starke Magenbewegungen in der Nacht verschafft. Fried chicken und Geistergeschichten waren so nicht auf unserem Abendplan…

Bier vor 4. Am Strand.

Am nächsten Tag brechen wir schnellstmöglich unsrere Zelte ab, können eine warme Umarmung aber nicht vermeiden. Wir schalten in SPORT und brettern von dannen. Auf dem Weg nach Manzanillo bekommen wir schon wieder heiße Nüsse am Straßenrand angeboten und weil wir wohl nicht wie Narcos aussehen, passieren wir auch ohne Probleme die kriegsähnliche Straßensperre. In Manzanillo buchen wir direkt 3 Tage Spring Break um uns unserer Hetereosexualität rückzuversichern…

Zum Strand mit viel Cuota-Strecke. Wir fliegen mit 160 km/h.

Uruapan. Hacia lo salvaje.

Von Morelia geht’s nach einem angemessenen Huevos Rancheros Frühstück etwas planlos gen Westen. In Uruapan schauen wir uns den lokalen Nationalpark an, der eigentlich ein Stadtpark rund um die städtische Wasserversorgung ist, und finden die künstlichen Wasserfälle doch eigentlich ganz nett.

Mittagsnack.
Testballon Grubenfeuer de Coco. Nicht sehr lecker…

Um den angebrochenen Tag weiter gut zu nutzen, lautet unser nächstes Foursquare Ziel El Pacinio, ein Vulkan mit Stadt unter Lavafeld in der Nähe. Leider eignet sich unser 3er nicht unbedingt für die Dirtroads von Angahuan und Umgebung. Nach 2 Stunden suchen, fragen, wandern und bewundern (die traditionellen Dorfbewohner) brechen wir den Versuch ab und fahren retour.

Schrittziel erreicht.
Planlose Wanderung zum Volcán Paricutín. Ohne Erfolg.

Nicht ohne noch einmal umzudrehen und den gleichen Polizisten erneut nocheinmal dumm nach dem Weg zu fragen. Er antwortet mit dem Namen des Ortes und schickt uns von dannen.

Offroad-Test erfolgreich.
Das traditionelle Angahuan.

Wieder mit Vollgas und gegen alle europäischen Geschwindigkeitsbegrenzungung oder Verkehrsregeln, aber auch wieder mit Zeitgewinn vor dem Navi. Nach einer kleinen Sightseeingtour durch Morelia uns einem Ahachwrra Abendessen, fallen wir satt und erschöpft ins Bett.

Das historische Morelia.

Teotihuacán. Las pirámides.

Etwas Jetlag beeinflusst brechen wir bereits um 7.30 unsere Zelte im Stadtteil Polanco ab und fahren im Strom der Berufspendler gen Nordosten. Teotihuacán lautet unser Navi-Ziel; wir fahren aber sehr bald nur dem „Piramides“-Schildern hinterher. Das Ziel enttäuscht uns nicht; ein gigantisches Areal mit Pyramiden aus 2400 v. Chr. legt sich uns zu Füßen.

Das gigantische Areal.

Fantastisch um eine Brotzeit einzulegen. Weniger fantastisch da sich auch zur frühen Stunde sich die Mexikanermassen die große Pyramide hochschieben. Egal. Wir genießen die Kultur und blenden das dauernde Gepfeife und die Jaguarrufe (spezielle Pfeifen) aus…

Überall ist etwas geboten.

Den Rest des Tages vertreiben wir uns mit dem scenic drive nach Morelia.

Feierabendbier mit Blick auf das Centro von Morelia.

Ein kleines aber pittoreskes Städtchen das uns zwei Nächte beherbergen wird.

Ciudad de México. La capital.

Nach einem entspanntem Direktflug LH 520 von München nach Mexiko geht’s in der Hauptstadt vom Gate E03 in Jörgs 3er und zu unserer AirBnB-Butze. Nicht ohne uns bereits das erste Mal über den mexikanischen Arbeitsmarkt zu wundern…so wird uns am Selbstbedienungsautomat das Parkticket abgenommen und fachmännisch in die nächste Maschine gesteckt sodass die Schranke aufgehen kann… ABM… Nach einer Powershower brechen wir morgens um 7.30 dann auch schon wieder gen City-Sightseeing auf.

Mexiko-City ist sehr grün!
Turm Latinoamerika mit Stadtleben.

Mit dem Touribus geht es durch die Sonntags angenehm autofrei Stadt und zwischendrin gibts für mich Kaffee und die ersten Mexi-Snacks wir zB Churros oder Quesadillas.

Für Touristenunterhaltung ist gesorgt.

Nach einem Abstecher auf dem Plaza de Constition und nach mehreren Bieren und Longgdrinks gehts wieder von der Servicewüste Bar zurück in die Unterkunft. Dort treiben uns die Hinterlassenschaften der beiden ansässigen Hunden bald wieder heraus…

Straßenküche ist alltäglich und ziemlich lecker.

Nach einem vorzüglichen Steakabendessen geht der lange Jetlag-Tag für mich endlich zu Ende…

Tour de Habsburg

30 Jahre Silvester und das neue Lebensjahrzehnt macht gleich vieles anderst. Nicht nur dass es das erste Silvester seit langem ohne die Waldjugend-Connection ist, es ist auch das erst Silvester seit langem in einer größeren Stadt und auch das erstmal seit längerem nicht in Deutschland. Wien kristallisiert sich in der Vorweihnachtszeit raus und den Strohhalm greife ich nur allzugerne. Nicht nur verspricht es eine wilde Silvesterparty mit Dachterrassenaktion zum Jahreswechsel zu werden, sondern ein paar Tage Sightseeing zum Start ins neue Jahr hören sich auch super an. Ohne Erwartungen aber mit der Hoffnung dass es die richtige Entscheidung war komme ich am 31.12. in Wien am Hbf an. Und ja; alles richtig gemacht.

Silvesterparty.

Bis 03.01. ist das letzte Raclette vernichtet, eine wilde WG-Party gefeiert, bei „Gran Tour“ ausgenüchtert, kulinarisch wie kulturell Wien abgehakt und eine alte Bekanntschaft wieder aufgewärmt. Ein schöner Jahresstart.

Schnitzelausflug.

Nach 9 Arbeitstagen ist kommt mir die Weihnachtsunterbrechung dann doch so weit weg vor, dass wieder das Handgepäck geschnappt ist und ich im Flieger gen Ungarn sitze. Tour de Habsburg, Part II: Budapest.

Die Partytruppe findet sich wegen des 30ers meiner Cousine in der ungarischen Hauptstadt ein. Ganz klar warum ist’s mirs zwar nicht, aber auch diese Gelegenheit nehme ich gerne wahr.

Das Budapest der Habsburger.
Das Budapest der Habsburger.
Das moderne Budapest.
Das moderne Budapest.

Die Stadt an der Donau verwöhnt uns ebenfalls kulinarisch mit Gulasch, Langosh und Hausmannskost, wir nehme aber auch kulturell so viel mit wie geht. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten laufen wir auch das jüdische Viertel ausgibig ab; vorallem weil sich dort die Jugend der Stadt in den Ruinbars trifft, andrerseits weil es dort mit der Synagoge auch eines der eindrucksvollsten Gebäude der Stadt anschzuschauen gibt.

Spidertime.
Spidertime.

Von den Strapazen entspannen lässt es sich dann  im Thermalbad, in dem schon die Habsburger ihre Wochenwaschtrips abgehalten haben. Wohnhaft am Oktogonplatz im Avenue-Hostel fühlen wir uns gar nicht so alt und ich freue mich, dass ich das WG-Hostel-Leben anscheinend nicht verlernt habe!

Reisetruppe.

Der Trip wurde mir zwar durch eine fette Erkältung etwas getrübt, trotzdem möchte ich ihn nicht missen und nehme die Erkenntnis mit, dass man sich viel zu selten einfach in den Flieger setzt und losjettet.

2017 – 30 years of greatness #nofilter

Das dritte Jahrzehnt meiner Anwesenheit auf diesem Planeten ist voll gemacht und auch 2017 hatte wieder die volle Dröhnung To-Dos, Reisen, Spaß und Arbeit zu bieten. Inzwischen auch standesgemäß auf Instagram dokumentiert. Hashtag life.

I
Das Jahr beginnt wie es endet, am Lagerfeuer im Schnee. Traditionen verpflichten und auch der Januar macht da keine Ausnahme. Wieder geht es zum Skikurs, wieder ins Christlum und wieder bei minus 17 Grad. #freezing. Der Monat verabschiedet sich am mit 3 Gongschlägen zum Ende des Herrenweinabends in Neustadt.

Lagerfeuer in Legau.

II
Der Monat  ist geprägt von diversen Indoor-Events wie Lasertag, LAN-Party, Ouzo-Runden beim Party-Griechen oder dem Sabaton-Konzert mit der größten LED-Leinwand ever… Die Rodelaction startet auch dieses Jahr in Runde 4 und der Winter lässt sich auch beim BMW Wintersporttag gut genießen. Ende des Monats lässt sich der Frühling schon mal anteasern und lädt zum Kaffee und Kuchen oben ohne ein. #cafewinklstüberl

A blast from the past. #lan

III
Die Frühlingsgefühle stellen sich bei bestem Wetter schnell ein und das Cabrio ist auch schon aus der Garage geholt. Zwischendrin gibt der Winter in Wagrain ein Zwischenspiel von seiner schönsten Seite bevor der Frühjahrsstart standesgemäß auf dem Nockherberg eingeläutet wird. Ende des Monats startet meine Zeitreise in die 80er. #nippon

Skiwochenende Wagrain. #thegoodlife

IV
Der letzte Urlaub als #twen war fantastisch und auch sehr erlebnisreich. Nach der Zugreise durch Japan bespaße ich erst einmal meinen Freundeskreis mit Eisenbahnfahrten und Spießbraten vom Lagerfeuer bevor ich in das neue Lebensjahrzehnt starte. Endes Monats wird auch die Wandersaison eingeläutet, die ich 2017 leider nicht voll auskoste.

Tsuwano.

V
Der Start in den Frühling markiert auch das Ende für Sebastians Singleleben, was die Kerncrew ausgiebig in Trier bei Bieren in Rockläden und Rätsel lösen im Escape Room begeht. Bevor es schon in den zweiten Urlaub 2017 geht, melde ich noch mein neues Baby-Motorrad an und freue mich auf einige tolle Ausfahrten. Mit Flo geht es Ende des Monats über die grüne Insel, was immer eine Reise wert ist. #makelifearide

Killarney

VI
Zuhause…bin ich fast nie zur Jahresmitte. Entweder bin ich auf dem Motorrad unterwegs, mache Wasserbombenchallenge im Alpin Chalet oder Headbange mit Belgier vor Rammstein meim Graspop Metal Meeting. Nebenbei wird noch der Nostalgie beim AlumniTreffen der Hochschule gefrönt oder mein aktuelles Arbeitstagesgeschäft professionell präsentiert. #vollgas

Graspop

VII
Die Gießerei und die Landshuter Hochzeit werden Anfang des Monats von DriveAktiv ausgiebig begutachtet. Eine Woche drauf spule ich wieder fast 1000 km auf diverse Fahrzeuge – die MotorradDays und der 30er von Max wollen von mir beehrt werden. Den Rest des Monats verbringe ich wieder auf 2 Rädern bzw #obenohne auf 4 Rädern. Nebenbei lerne ich noch einiges über Projektmanagement.

Besuch im Werk Landshut.

VIII
Der Festivalsommer ist im vollen Gange und mit dem Free&Easy-Festival sowie dem Retrocrew-Trip zum Summerbreeze ist schon einiges geboten. Nebenbei nutze ich auch den Sommerurlaub aus und werfe meine YiCam beim booteln in die Loisach und besuche Martin zum Bootfahren in der Schweiz. Kein #Rheinfall. Bevor es mit großen Schritten gen Herbst geht, hake ich noch Rothenburg auf meiner To-Do-Liste ab und begrüße noch meine Couisine zum Sighseeing.

Motorrad- und Kinocrew.

IX
Urlaub Nummer 3 verschlägt mich wieder auf Segelboot; dieses Mal rund um Athen. Der Rest des Monats steht wieder Motorrad auf dem Programm sowie der obligatorische Trip nach Frankfurt zur IAA. #jetsetlife

IAA

X
Die neue Batterie des i3 teste ich ausführlich im Allgäu bevor ich meine eigenen Batterien bei einer fröhlichen Kerncrew-Bierwanderung wieder ordentlich aufladen kann. Nebenher wird noch ordentlich gefeiert; sei es auf der Wiesn, der DriveAktiv-Party oder an Halloween in Dresden. #StrgKaltEntfernen

Wandern am Tegernsee.

XI
Der trübe Monat lässt mich neue Besuchsrekorde im Fitnessstudio aufstellen sowie bring eine handvoll Konzerte mit. Reiter, Rise Against, In Flames, Five Finger Death Punch und die Emil Bulls möchten im Winter geschaut werden und machen das Warten auf den nächsten Festivalsommer erträglich.

DriveAktiv-Party.

XII
Das Jahr ist schon wieder rum und Star Wars mal wieder im Kino. Ansonsten vergeht der Monat wie im Flug, sei es bei Bier auf dem Weihnachtsmarkt oder bei Traumwetter auf dem Stubai-Gletscher.

Stubai-Gletscher.

Und dann war da noch…

#thenext10years

Segeln Κυκλάδες. So nice.

Vor den Wiesn ist nach dem Festivalsommer, d.h. Kraft und Sonne tanken ist angesagt um die 5. Jahreszeit Münchens gesund zu überstehen.
Wie auch 2016 findet sich im Frühjahr 2017 eine Crew zusammen, die sich für einen Segelturn begeistern lässt. Ist erst mal die Crew und das Reiseziel gefunden organisiert sich der Rest fast von selbst. Unsere liebe Mel mietet die „Lucky Dice“, wir reisen nach Athen, verbringen dort noch 2 Sightseeing-Tage, kaufen den örtlichen Lidl leer und schon ist es Sonntagmorgen und das erste Ablegeradler ist geleert.

Sightseeing auf der Akropolis

Genauso schnell wie die lange Vorbereitungszeit ist der Segeltrip durch die Inselwelt der Kykladen dann auch schon wieder vorbei. 7 Tage blauer Himmel, Sonnenschein 28°C und ein leichter bis segeltauglicher Wind liegen am Ende hinter uns.
Hafenidylle beim Ablegen auf Paros.

Es gab keinen Streit oder sonstigen Disput, trotz der Vollbesetzung mit 11 Personen, wir bekommen so gut wie alle Vorräte pünktlich zum Verlassens des Boots geleert und jeder geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Bord. Lachend wenn jeder sich an die schönen Stunden zurückdenkt, die wir zusammen auf dem Boot verbracht haben, sei es beim gemeinsamen Segeln, dem gemeinsamen Kochen oder dem gemeinsamen Abendprogramm.
Chillout-Mode

Weinend wenn jeder daran denkt, dass wir in dieser Konstellation so schnell nicht wieder zusammen kommen und auch Griechenland und die verträumten Häfen und kleinen Restaurants so schnell nicht mehr mit einem Besuch unsererseits rechnen können.
Alles in allem ist die Sommerbräune wieder hergestellt, die chilligen Tage tun dem Gemüt gut und eine Pause vom #jetsetlife begrüßt jeder auch gerne.
Die Crew.

Und jetzt gilt es den nächsten Trip zu planen!

20th anniversary. 10 years in a row. #summerbreeze

10 Jahre ist es bereits her, dass es mich nach Rock am Ring und 2x Wacken das erste Mal auf dem Summerbreeze verschlägt. Damals schon auf dem neuen Gelände bei Dinkelsbühl, damals schon bei perfektem Sommerwetter und damals schon als wiederholungswürdiges Festival von mir auserwählt. Seit dem ist viel passiert: Studium abgeschlossen, Auslandssemester, neues Domizil in München, vom Student zum Arbeitnehmer, Freunde kommen und gehen. Trotzdem: Musikgeschmack bleibt. Summerbreeze bleibt. Und auch 2017 ist fühlt es sich an wie „nach Hause kommen“!

Endlich daheim.

Endlich normale Menschen, denen das Äußere nicht so wichtig ist wie die gemeinsame Leidenschaft Metal. Endlich wieder aufstehen ohne Termindruck und mit dem einzigem Ziel, wenigstens ein paar Bands zu schauen. Und endlich wieder ungezwungen über das Leben, die Welt und alltägliches wie Spültoiletten, Dosenpfand oder Biermarken philosophieren. Festivals sind so viel mehr als nur sinnentleert Bier zu trinken. Wer gemeinsam ein Festival überlebt hat, der trifft sich wieder, der freut sich, wenn man sich wieder trifft. So auch 2017, alte Crew (2009) + neue Nachbarn = neue Schicksalsgemeinschaft. Ach was ein Spaß. Trotz der späten Anreise haben wir dank dem Metalclub Odinwald ein ruhiges, komfortables Plätzchen auf der Wiese, mit netten Nachbarn, dem Duschzelt in steinwurfweite und einem machbaren 15-Minuten-Weg zur Hauptbühne. Läuft!

Ich mit Zelt. Der Rest mit dem WoMo…

Auch wenn der Klimawandel auch für Bayern nicht Halt macht, und die Planungen nicht mehr automatisch vom Hochsommerwochenende ausgehen können, so sind wir dieses Jahr wenigstens vom Sturm verschont geblieben. Nachdem der Musikgott das Technofestival Echolon und das Pop am Ring alias Chiemsee Summer zerlegt hat, hatte er ein Einsehen mit den Metalern und schenkte dem Festival eine schlammige Straße und erzwungene Gemütlichkeit unter Pavillions. Alles halb so schlimm.

Trotz Sturmwarnung den Pavillion stehen lassen. FTW.
Trotz Sturmwarnung den Pavillion stehen lassen. FTW.

Organisatorisch ist haben die Veranstalter immer noch Potential nach oben, z.B. wären Paletten an den Waschstellen sicher von Vorteil. Außerdem verstehe ich nicht, warum man die T-Stage (Tent-Stage?) dieses Jahr ohne Tent aufgebaut hat. Entweder war man zu optimistisch was das Wetter angeht, oder der imposante Zirkus war dann auf Dauer doch zu teuer. Schade aber so war der Regen dann auch das Aus für das ein oder andere Konzert. Zuerst verwundert, dann akzeptiert habe ich die neue Bühne. Größer und drehbar, dafür eine Bühne statt zwei. Kann man machen und hat überraschend gut funktioniert, gefühlt kleiner gemacht hat es das Festivalgelände trotzdem.

Truppe 2017.

Alles in allem ein würdiges Jubiläum – wer Mittwochs bereits vor Ort war hat ja wenigstens nochmal 3 Headliner mehr als Surprise Acts gesehen. Bin ich leicht neidisch drauf.
Zufrieden bin ich mit dem Line-Up – es haben sich zwar verhältnismäßig viele Headliner am Samstag geballt, trotzdem konnte man viel schauen und trotzdem zwischendrin am Zelt abhängen. Meine Highlight dieses Jahr waren sicherlich mal wieder HSB, die vor Korn die Menge gut angeheizt haben, aber auch kleinere Bands wie meine Neuentdeckung Black Inhale konnten überzeugen. Amon Amarth haben eine solide Show abgeliefert, irgendwie haben mich die Jungs aber etwas gelangweilt zurück gelassen…, mit Megadeth habe ich die „big four“ abgehakt, mehr ist dazu nicht zu sagen. Eisregen hat mir dafür umso besser gefallen und Haggard hat mich nach dem Abschlussfeuerwerk solide in den Schlaf begleitet.

Auch kleine Bands bekommen eine große Bühne: The New Black

Aber inzwischen ist Summerbreeze Urlaubszeit und so möchte ich das Festival auch zelebrieren. Freue mich auf 2018!

#thekid aus Indien

Nach der tollen Motorradsaison 2016 mit der R1200R wage ich dieses Jahr ein kleines Experiment. Seit kurzem baut BMW Motorrad in Indien Motorräder und verkauft diese 300-Kubik-Renner auch in Deutschland. Ob der Markt hierfür da ist, kann ich nicht sagen, aber mit 34 PS darf man das Ding wohl auch schon mit dem kleinen Motorradschein fahren. Ich darf das Ding sowieso fahren und bin sehr begeistert. Meine G310R, respektive #thekid, sieht cool aus, ist leicht und wendig und macht trotzdem auch auf längeren Touren gut Laune.

Der Sound ist zwar nicht erwähnenswert, da ich aber immer von RnineTs oder anderen BMW-Mopets begleitet wurde, fiel das gar nicht so auf…

Ich bin gespannt wie sich das Motorrad weiter über die Saison schlägt. Der Preis ist sowieso heiß für das Teil und mit meinem neuen „Urban“-Outfit werde ich auch sicher mal die ein oder andere Pendelfahrt in die Stadt machen. Auch dieses Jahr heißt es somit wieder: „Make Life a Ride.“