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Marعc#s_Blog Posts

Schneechaos

Schnee in South Carolina – wenn das einmal in 40 Jahren vorkommt drehen hier alle am Rädchen.

Im Walmart werden Hamsterkäufe getätigt (und ich wollte doch nur meinen Wocheneinkauf machen), im Radio wird davor gewarnt sich bei dem Wetter aus dem Haus zu bewegen und Schulen sowie Büros (auch meins) bleiben wetterbedingt geschlossen. Total irre. Und das bei 20cm Neuschnee. Wenn der noch liegen bleibt ist hier die Kacke am dampfen…

Wenn ich zuhause bleiben muss ist das nämlich unbezahlt und das ist gar nicht gut (vorallem weils nächste Woche nach Washington geht und ich da das Geld brauche!).

Naja wir auf der Farm können uns auch gut selbst beschäftigen. Mit der PS3 und dem 42 Zoller lässt sich gut Filme schauen :-). Gestern waren wir aufm Redneck-Flomarkt um die Ecke. Da gibts alles zu kaufen. Von der Reichskriegsflagge bis hin zu Medikamenten. Wir haben uns so geile Blasrohre gekauft…Die hauen rein!

Naja und dann kommt der Schnee. Um zu kucken was so geht, wollen wir mal mitm Geländewagen vom Kollegen rumfahren. Pech dass wir uns in der Einfahrt festfahren und erst mal buddeln müssen… Damn it. Schneemann bauen is auch nicht bei dem Eis-Schnee-Gemisch…

P.S.: Immer einiges mehr an Fotos gibt in folgendem Ipernity-Album:

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/219094

Shopping!

So – das Wochenende entwickelt sich prächtig. Inzwischen sind alle Mitbewohner eingetrudelt. Der eine hat sein PS3 dabei und dank WalMart (90 Tage Rückgaberecht) haben wir auf der Farm jetzt nen fetten 42 Zoller 🙂 So zum Abendessen gediegen Stromberg kucken hat was.

Samstag gehts erst an den Drive-In-Schalter an der Bank die letzten Euros umtauschen.

Dann fahren de Kollege und ich ins Outlet nach Georgia (auf der Karte „um die Ecke“, aber trotzdem 1 1/2 Stunden Fahrt…)

Dort gibt es alle Markenklamotten unglaublich günstig. Auch wenn ich nicht der Shopper bin. Wenn ich zwei Calvin Klein Hosen (Stoffhosen brauch ich für die Arbeit) für 80$ bekomme – da muss man zuschlagen. Zusätzlich war noch überall „Super-Sale“ und „Clearance“, d.h. alles nochmal bis zu 70% billiger! Son addidas-Shirt für 3$, da kauf ich mir auch mal eins. Zum Abschluss fahren wir noch ins Hooters was essen. Wenn man schon hier ist, muss man das mal machen ;-).

Die Bedienungen sind vorschriftsmäßig nett und das Essen ist auch sehr gut…

Praktikum V / Wochenende

05. – 07.01.

In den letzten 3 Tagen habe ich endlich ein paar Dinge auf meiner To-Do-Liste abgehakt. Mittwochs bekommen wir neuen Prakikanten die ausfuehrliche Einfuehrung. Diese findet im Werk statt, also kann ich mir morgens etwas Zeit lassen, da es von der Farm grade 10 Minuten dorthin sind.

Nachdem wir den ganzen Tag diverse Formulare, teilweise auch mehrmals, ausfuellen, kann ich inzwischen meine Adresse und Reisepassnummer auswendig… Wichtig hierbei ist zu wissen, wie die Zahlen geschrieben werden. Die 1 ist in Amerika ein I und die 7 wird handschriftlich ohne Zwischenstrich geschrieben. Eine deutsche Eins wird in Amerika als Sieben erkannt. Sehr tricky.

Beim Mittagessen treffen wir die ganzen anderen Praktikanten. Es war fast zu erwarten, dass die Maschinenbauerquote hoch ist und ja, sie ist es auch… Egal – nach dem Essen bin ich echt neidisch auf die Kantine, da die neben Sandwiches und sonstigem Zeug auch eine „deutsche“ Linie hat, an der man auch mal Fleischkaese oder aehnliches bekommt. Ausserdem ist es sehr entspannt, nicht fuer jedes Essen das Gebaede verlassen zu muessen.

Mittags haben wir dann noch unsere Uniform bestellt (Stoffhose + BMW Hemd, Polo oder Shirt mit Logo und Vornamen). Diese wird allerdings wohl erst in einige Wochen da sein…mal sehen.

Wenn ich schonmal da bin, gehe ich auch in den BMW Welt Verschnitt vor dem Werk. Nix besonderes aber immerhin…

Der X6 wird auch in SC gebaut

Der X6 wird auch in SC gebaut. Man beachte auf dem Foto den Putzman mit der Ghostbusters-Kanone auf dem Rücken. *g*

Abends unterschreibe ich dann endlich meinen Mietvertrag. Auch finde ich endlich die Klappe fuer die Heizung – endlich herrscht keine Eiszeit mehr in meinem Zimmer…

Beim Feierabendbierchen erzaehlt mir mein Mitbewohner doch tatsaechlich , das ich mein versichertes Auto 2 Wochen ohne Nummernschilder (bzw. Nummernschild, da hier in SC nur hinten eins dran ist) fahren darf.  Super… Ich ihn gleich mal eingespannt und zur Mietwagenfirma gefahren. Endlich bin ich das Ding los. Donnerstags fahre ich dann zum DMV (Zulassungsbehoerde fuer Autos). Dummerweise war ich im falschen Buero fuer die Besitzsteuer. Muss ich halt die Tage nochmal hin.

Zum Thema Autos…Fast jeder meiner Praktikantenkollegen faehrt einen alten Strassenkreuzer weil „wo sonst, wenn nicht hier“ kann man sowas fahren. In diesen Karren kann man bequem vorne und hinten zu dritt fahren kann , oder den
Dschungel bezwingen (ja auch Trucks werden gefahren). Ich glaub wenns mich ueberkommt verkauf ich meinen kleinen Mazda und hol mir auch sowas
J. Die Karren fallen bestimmt auseinander wenn man schneller als 120 km/h faehrt, aber bei der Geschwindigkeit steht man eh schon mit einem Fuss im Gefaengnis.

Einige Facts was sonst Autos betrifft:

– Kein TUEV
– Fuehrerschein ab 16
– Fuehrerschein ist gleichzeitig auch Personalausweis
– In SC faehrt man nur mit einem Nummernschild (hinten) rum
– Man darf in den USA an jeder roten Ampel rechts abbiegen, wenn es nicht durch ein Schild verboten wird
– Versichert darf man 2 Wochen ohne Nummernschilder rumfahren.

Stimmung: Zur Feier des Tages heute beim Chinesen All-you-can-eat gewesen – vollgefressen
Location: Farm, ITRC, Werk, Farm
Wetter: 5 Grad, Sonnenschein (wie fast immer hier)

Praktikum IV / Verdächtig

04.01.2010

Heute war arbeitstechnisch ein eher unspektakulaerer Tag. Nix zum rumspielen mehr und meine Zugangsdaten sind auch noch nicht da. Immerhin konnte ich per Telefon meine Autoversicherung abschliessen. Jetzt muss ich die Karre nur noch anmelden und dann wird endlich der Mietwagen zurueckgegeben.

Doch halt – heute wollte ich „mal schnell“ meine Bankkonto eroeffnen. Weit gefehlt – die Mittagspause hat dafuer nicht gereicht. Erstmal musst ich 10 Meilen in die Pampa fahren, damit ich eine Filiale finde, die den Ausdruck „BMW Intern“ kenn und dann streikt auch noch deren IT System. Nach geschlagenen 1 1/2 Stunden habe ich dann aber endlich meine verlaeufige VISA Karte in der Hand und die ersten 50$ auf dem Konto. Interessant ist, dass in den USA keinerlei Datenschutz besteht, d.h. ich muss mich beim Online-Banking 5mal verfizieren bis ich was machen kann. Auch muss ich vor jedem Aufenthalt in einem anderen Bundesstaat mich voher bei der Bank melden. Wenn ich das nicht mache und dort was abhebe, wird mein Konto wegen „verdaechtiger Aktivitaeten“ erstmal gesperrt. Soviel zu „BigBrother is watching you“. Doch nicht nur die Bank schaut einem auf die Finger – auch harmlose Passanten stellen fest, dass ich nicht auf dem Bankparkplatz, sondern aus Versehen nebenan geparkt habe. Als ich den Parkplatz verlasse habe ich direkt einen Polizeiwagen mit Blaulicht hinter mir. Und jetzt ist es wie im Film. Haende ans Lenkrad, Fenster runter, Angeschnallt bleiben. Im Rueckspiegel naehert sich ein Polizist mit der Hand an der Dienstwaffe… Unglaublich. Aber ich
koennte ja direkt die Waffe ziehen und das Feuer eroeffnen…

Tja – aber im Endeffekt alles halb so schlimm. Die bloede Mietwagenfirma hat dummerweise einfach ein altes Nummerschild an das neue Auto geschraubt, sodass ich eigentlich einen F150-Truck anstatt meinem kleinen Kia Stadtflitzer fahren muesste… Sehr verdaechtig. Dann parke ich auch noch verdaechtig neben der Bank und bestelle im McDonalds ganz verdaechtig nur einen Hamburger…

Aber immerhin habe ich keine Strafe zahlen muessen und der Polizist war am Ende doch ganz freundlich und hat mir sogar gesagt, dass ich eigentlich keinen US Fuehrerschein brauche (deutsche+internationaler Fuehrerschein reicht).

Nach diesen 2 langen Stunden in der 40 Minuten Mittagspause kann ich dann wieder ins Buero. Nochn bischen mit meinen Kollegen aus Deutschland gequatscht. Er ist auch Metaller und war letztes Jahr auf Summerbreeze und Wacken. Was ein Zufall 🙂

Morgen versuche ich mal mein Auto anzumelden. Hoffe das geht reibunsloser ab…

Stimmung: Getting things done.
Location: ALDI an der Woodruff Rd (geil hier gibts tatsaechlich einen ALDI…)
Wetter: 11 Grad und Sonnenschein (es wird aber kaelter die naechsten Tage)

Praktikum III / Arbeiten

03.01.2010
Nachdem ich gestern die 18 Grad(!) und den Sonnenschein auf der Farm geniessen konnte,

gings heute endlich mal ans arbeiten. Um 8 Uhr treffe ich mich mit meinem Betreuer in der Besucherlobby vom Werk. Nachdem der uebliche Papierkrieg erledigt ist, kann ich meinen Besucherausweis gegen einen Werksausweis tauschen. Mit diesem habe ich Zugang ins Werk in Spartanburg.

Dieses ist sehr schick und man merkt dass es nicht seit 40 Jahren steht (wie das in Muenchen). Alles ist gross und ausladend und das Besucherzentrum ist bereits von aussen sehr eindrucksvoll. Mit einem Werksausweis fuer Spartanburg kann ich allerdings nicht viel anfangen, da ich ja nicht dort, sondern im IT Research Center (kurz ITRC) arbeite. Dies ist mit dem Auto 20 Minuten vom Werk entfernt.

Nachdem ich meinem Betreuer im 3er BMW (mal nicht ein BMW X Gelaendewagen, mit denen hier jeder rumfaehrt) ins ITRC hinterhergefahren bin, lerne ich dort direkt 3 nette Kollegen kennen. Sehr nett ist die Sitte sich zu dutzen 🙂 Da ich noch keinen Useraccount habe, verbringe ich meinen Tag damit, im ITRC-Wiki rumzulesen (es geht auch besser als Sissis Wikis *insider*), Dell Streaks auf Android 2.2 zu updaten und Reader Apps fuer Android auszutesten.

Mit der App Qik hab ich mal das Buero gefilmt: http://qik.com/video/26888897

Auch hier ist es noch sehr ruhig, da alle Studenten erst wieder kommen bzw neue Leute erst am 10.01. beginnen. Immerhin sitzen alle Studenten in einem Raum, was sicher ganz cool ist.

Erwaehnenswert ist noch der mittagliche Ausflug zum Mexikaner. Da hier nur eine Cafeteria ist, es aber keine Kantine gibt (die gibt es nur im Werk), muss man sich immer ins Auto setzen und wegfahren. Gesagt, getan. Mit den Kollegen fahre ich im neuen X3 zum Mexikaner „um die Ecke“ (d.h. 10 Minuten Fahrt…). Der ist echt super und wir bekommen schnell, gut und guenstig Burritos und Getraenke (die freundlicherweise immer wieder kostenlos nachgefuellt werden). Zum Glueck gibts hier um die Ecke ein Fitnessstudio fuer Mitarbeiter – da sollte ich mich echt anmelden, wenns jeden Mittag nur so Zeug zum Essen gibt!

Soweit so gut.

Stimmung: Nicht im Stress, Spieltrieb ausgelebt
Location: 2 Research Drive, ITRC, Greenville
Wetter: 8 Grad, Sonnenschein

Praktikum II / South Carolina

01.01.2010

Nachdem ich Silvester auf dem Sofa verpennt habe (die Liveübertragung vom TimesSquare war mal echt lahm), bin ich um 10 vor 8 fertig zum Flughafentransfer!

CoachCanada holt mich bei meiner Tante im Kaff (Trenton, ON) ab und bringt mich innerhalb von 2 Stunden gemütlich direkt ans Terminal 1 in Toronto. Mein Flug nach Greenville (über Charlotte) fliegt pünktlich. Unglaublich :-). Erstmal muss ich aber durch gefühlte 20 Sicherheitschecks…Diese verrückten Amerikaner. Dank meinem Visa muss ich nur den Standardcheck machen und werde nicht nochmal von so TSA-Typen in den Intimzonen gefilzt. Glück gehabt. Nach 2 Stunden bin ich dann auch pünktlich am Abfluggate und kann in den kleinen Interkontinentalflieger einsteigen. Jetzt hock ich am Airport in Charlotte und warte auf meinen Anschlussflug.

OK – Anschlussflug war kein Problem.

Das ich richtig bin, hab ich daran generkt, dass die Flughäfen und Flugzeuge immer kleiner wurden.

Die Überraschung nur in Greenville. Mein Vermieter kann mich nicht abholen und ich muss mir einen Mietwagen nehmen. Das ist eh ne gute Idee zwecks Einkaufen und zur Arbeit kommen. Für den Mietpreis (+UnderAgeFee und GPS) hätte ich mir wohl aber auch ein Auto kaufen können, aber immerhin bin ich jetzt auf der Farm, auf der ich wohnen werde. Nachdem ich mich noch schnell mit einigen Lebensmitteln eingedeckt habe (in den Südstaaten gibt es die größten Zwiebeln, die ich je gesehen habe…) schaue ich mir doch mal meine Wohnlocation an. Sehr hübsch (das Foto hab ich aus Facebook geklaut (ist wohl im Sommer aufgenommen).

Ein altes Farmhaus, das von mehreren Praktikanten bewohnt wird (von denen aber noch alle in Weihnachtsurlaub sind). Ausstattungstechnisch bleiben keine Wünsche offen. Super Küche, 2 Kühlschränke, Waschmaschine, Trockner, Internet, Fernsehen, Tischkicker(!). Was will man mehr ;-). Die vielen leeren Wodka-Flaschen, die hier als Deko rumstehen, lassen auf einige wilde Partys schließen. Es ist wie im Wohnheim – mein Zimmer ist zwar klein, aber hauptsache mittendrin statt nur dabei.

Jetzt bereite ich mich mal auf meinen ersten Arbeitstag am 03.01. vor. Außerdem muss ich noch ein Bankkonto eröffnen, eine SIM-Karte organisieren und meinen blöden Mietwagen wieder loswerden. Wird schon laufen.

Stimmung: Entspannt
Location: 286 Sharon Church Rd, Greer SC
Wetter: Regen, Bewölkt, vereinzelt Sonne, 14°

Praktikum I / Canada

27.12.2010

Toronto – a never ending journey…

Das Abenteuer soll gemütlich beginnen. Um mir den Jetlag zu sparen fliege ich bereits eine Woche vor Praktikumsbeginn nach Nordamerika. Bei Toronto möchte ich noch schnell meine Tante und meine Cousinen besuchen bevor ich dann von dort über Charleston nach Greenville fliege. Der Trip nach Toronto beginnt mit einer nächtlichen Weck-SMS meiner Flighttracker-App fürs Smartphone…(Marc 2.0 lässt grüßen) „Achtung – auf Grund von Blizzards in den USA fallen alle New-York-Flüge aus.“ Damn it. Auch wenn ich nach Toronto möchte bin ich davon betroffen, da mein Flug in Frankfurt zwar pünktlich startet, mein Anschlussflug in Brüssel aber 4 Stunden Verspätung hat. Soweit so schlecht. Nach der unkomplizierten Abreise in Deutschland komme ich in Brüssel an und werde erst mal mit noch mehr Verspätung begrüßt…

Was mache ich nur 6 1/2 Stunden auf einem Flughafen in fuckin Belgien??? Naja – erst mal die Lage gecheckt, Kaffee getrunken und abgegammelt bis ich nach 2 Stunden keinen Bock mehr hatte. Also mal gekuckt, was Brüssel so kann… Tja – schlechte Idee, da Brüssel stinkt. Banker- und Politkerstadt mit nem hässlichen Schloss, gammligen Straßenschluchten und seit Ewigkeiten den gleichen Attraktionen (ein unspektakuläres Mini-Europa und das Atomium). Selbst wenn man nur einen Kaffee trinken will, muss man erst suchen. Belgier im Anzug oder als Penner im Graben gibts genug, Zivilisation – Fehlanzeige. Tja immerhin bin ich mit dem Bus an der NATO-Zentrale vorbeigefahren. Die Militärfuzzis sind sicher wesentlich schneller in Nordamerika, als ich das heute bin…

Jetzt hock ich immer noch am Gate, meine Kulanzgutscheine von sage und schreibe 16 € (dafür bekommt man am Flughafen 3 Kaffee und ne Packung Mentos…) sind bereits aufgebraucht und wenns wahr ist wird jetzt geboardet.

Wenn der Flug dann tatsächlich pünktlich um 16.30 starten sollte, bin ich um 19 Uhr Ortszeit in Toronto. Damit hätte ich meinen Greyhound-Bus um genau 30 Minuten verpasst. Mal sehen ob mich wer abholt oder ob der Trip weitergeht.

28.12.2010

Netter Flug mit JetAirways India (ja India). Nen Haufen Inder an Bord, ne indische Crew und gutes indisches Essen. Das Bordentertainment hatte neben Bollywood zum Glück aber auch Hollywood zu bieten. Hilft alles nix – in Toronto bin ich zu spät und hab meinen Bus verpasst – also mit Mühen und Not den kaputten 23kg-Koffer zum Hostel geschleift.

Übernachtet und gut ist Am nächsten Morgen ziehe ich mir den ersten (und warscheinlich letzten Tim Hortons Kaffee(gibts in den USA nicht)) rein und sondiere die Lage.

Zug fahren ist zu teuer, Bus fährt erst Abends…Nach viel Rumlauferei im Menschenleeren Toronto (da ist zwischen den Jahren tote Hose..)stellt sich auch raus, dass ein Mietwagen zu teuer und nicht verfügbar ist.

Naja letztendlich kann dann mit der einzigen Regionalbahn Nordamerikas (die ganze 12 Ortschaften mit Toronto verbindet…) in Richtung meiner Tante fahren und mich dort abholen lassen. Ende gut alles gut.

Stimmung: Endlich angekommen.
Location: Trenton, Ontario
Wetter: Bewölkt, sehr wenig Schnee (untypisch hier), 0°

Draisinentour – Film

Im Rahmen des Studium Generale haben sich Sebastian und ich letztes Semester an einem kleinen Fernsehbeitrag versucht. Nachdem die ersten Tests mit den HD-Kameras auf einem Hadiko-Fest erfolgreich verliefen, haben wir uns entschieden Spaß und „Arbeit“ zu verbinden.

Gesagt, getan. Ende Juli sind wir, bewaffnet mit 2 Kameras, einem Stativ und ner ganzen Menge Motivation, zum Draisinefahren aufgebrochen. Freundliche Unterstützung gabs von einigen TR- und Kartographen-Kommilitonen(innen).

Als die ganze Geschichte im Kasten war begann die eigentliche Arbeit. Sichten und bewerten. Von unseren 2 Stunden Videomaterial konnten wir im Endeffekt 1 1/2 Minuten mit gutem Gewissen verwenden…Fernsehen ist echt Fleißarbeit!

Das Endprodukt kann sich trotzdem sehen lassen – vorallem jetzt wos nochmal gut vertont wurde 🙂

Draisinentour Juli // 2010 from hofherrm on Vimeo.

Fotos unserer Aktion gibts auch – quasi das Making-Of…

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/197554

Abschlussarbeit in den USA

U.S.A. – ich komme!

Ich habe eine Möglichkeit für meine Thesis gefunden! Ja bei einem großen Münchner Autobauer aber nicht in München sondern in Greenville, South Carolina!

Greenville liegt zwischen Atlanta und Columbia.
Nach New York oder nach Miami sind es ca. 8 Stunden Autofahrt.
Die Zeitverschiebung beträgt humane 6 Stunden.
Eine Forschungsabteilung auf dem hiesigen Uni-Campus. Sieht auf Fotos schonmal schick aus.


OK ich bin dort Praktikant und schreibe eigentlich eine theoretische Arbeit an der Hochschule, aber ich sitze dort :-). Hauptsache raus aus Karlsruhe, Ausland genießen, Studium abschließen dann mit einem neuen Lebensabschnitt anfangen.

Wie ist es dazu gekommen?

In München hab ich mitbekommen wie ein anderer Praktikant für ein paar Monate in die Staaten abgehauen ist. Dass das relativ unkompliziert ist, wusste ich gar nicht. Also mir die Kontaktdaten der Abteilung besorgt, einige interessante Gespräche geführt und so schnell hat man eine Praktikumsstelle in der Tasche. Mein halbes Jahr in München war dafür keine schlechte Grundlage, da ich somit schon einige sehr gute

Referenzen vorweisen konnte.

So jetzt muss ich mich noch um ein Arbeitsvisum bemühen, nen Flug buchen, nen Konto eröffnen und nen Auto kaufen.

Außerdem will Karlsruhe „abgewickelt“ werden, d.h. Wohnung untervermieten, Zeug rumräumen etc.

Fliegen werde ich wohl erst zu meiner Tante nach Trenton bei Toronto. Von dort dann nach Greenville. Ist so echt entspannter und günstiger.

Jetzt lohnt es sich mal wieder meinen Blog zu reaktivieren. Werd hier mal immer so den aktuellen Stand und meine Erfahrungen mit den „Amis“ reinschreiben. Eigentlich wollte ich ja nach Kanada aber was solls. USA ist auch toll :-).

And the winner is…Hochschule Karlsruhe

Yeah – 3.Platz beim Tanner Hochschulwettbewerb.

Leider haben wir uns zu groß auf Datenbanken und Programmieren konzentriert (das ist auch gelobt worden(!)) weswegen unserer Oberfläche gelitten hat. Das Grafische hat das TR Master Team besser gelöst – die haben verdient gewonnen.

Aber von Min-Max Prinzip hat sich die Preisverleihung auf jeden Fall gelohnt!

Sektempfang, Krimi-Dinner in einem Schloss mit Bodenseeblick, Fabrikführung und noch eine gesponsorte Hochschulparty. Was will man mehr 🙂

Offizielle Mitteilung bei tanner.de