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Marعc#s_Blog Posts

Praktikum IV / Verdächtig

04.01.2010

Heute war arbeitstechnisch ein eher unspektakulaerer Tag. Nix zum rumspielen mehr und meine Zugangsdaten sind auch noch nicht da. Immerhin konnte ich per Telefon meine Autoversicherung abschliessen. Jetzt muss ich die Karre nur noch anmelden und dann wird endlich der Mietwagen zurueckgegeben.

Doch halt – heute wollte ich „mal schnell“ meine Bankkonto eroeffnen. Weit gefehlt – die Mittagspause hat dafuer nicht gereicht. Erstmal musst ich 10 Meilen in die Pampa fahren, damit ich eine Filiale finde, die den Ausdruck „BMW Intern“ kenn und dann streikt auch noch deren IT System. Nach geschlagenen 1 1/2 Stunden habe ich dann aber endlich meine verlaeufige VISA Karte in der Hand und die ersten 50$ auf dem Konto. Interessant ist, dass in den USA keinerlei Datenschutz besteht, d.h. ich muss mich beim Online-Banking 5mal verfizieren bis ich was machen kann. Auch muss ich vor jedem Aufenthalt in einem anderen Bundesstaat mich voher bei der Bank melden. Wenn ich das nicht mache und dort was abhebe, wird mein Konto wegen „verdaechtiger Aktivitaeten“ erstmal gesperrt. Soviel zu „BigBrother is watching you“. Doch nicht nur die Bank schaut einem auf die Finger – auch harmlose Passanten stellen fest, dass ich nicht auf dem Bankparkplatz, sondern aus Versehen nebenan geparkt habe. Als ich den Parkplatz verlasse habe ich direkt einen Polizeiwagen mit Blaulicht hinter mir. Und jetzt ist es wie im Film. Haende ans Lenkrad, Fenster runter, Angeschnallt bleiben. Im Rueckspiegel naehert sich ein Polizist mit der Hand an der Dienstwaffe… Unglaublich. Aber ich
koennte ja direkt die Waffe ziehen und das Feuer eroeffnen…

Tja – aber im Endeffekt alles halb so schlimm. Die bloede Mietwagenfirma hat dummerweise einfach ein altes Nummerschild an das neue Auto geschraubt, sodass ich eigentlich einen F150-Truck anstatt meinem kleinen Kia Stadtflitzer fahren muesste… Sehr verdaechtig. Dann parke ich auch noch verdaechtig neben der Bank und bestelle im McDonalds ganz verdaechtig nur einen Hamburger…

Aber immerhin habe ich keine Strafe zahlen muessen und der Polizist war am Ende doch ganz freundlich und hat mir sogar gesagt, dass ich eigentlich keinen US Fuehrerschein brauche (deutsche+internationaler Fuehrerschein reicht).

Nach diesen 2 langen Stunden in der 40 Minuten Mittagspause kann ich dann wieder ins Buero. Nochn bischen mit meinen Kollegen aus Deutschland gequatscht. Er ist auch Metaller und war letztes Jahr auf Summerbreeze und Wacken. Was ein Zufall 🙂

Morgen versuche ich mal mein Auto anzumelden. Hoffe das geht reibunsloser ab…

Stimmung: Getting things done.
Location: ALDI an der Woodruff Rd (geil hier gibts tatsaechlich einen ALDI…)
Wetter: 11 Grad und Sonnenschein (es wird aber kaelter die naechsten Tage)

Praktikum III / Arbeiten

03.01.2010
Nachdem ich gestern die 18 Grad(!) und den Sonnenschein auf der Farm geniessen konnte,

gings heute endlich mal ans arbeiten. Um 8 Uhr treffe ich mich mit meinem Betreuer in der Besucherlobby vom Werk. Nachdem der uebliche Papierkrieg erledigt ist, kann ich meinen Besucherausweis gegen einen Werksausweis tauschen. Mit diesem habe ich Zugang ins Werk in Spartanburg.

Dieses ist sehr schick und man merkt dass es nicht seit 40 Jahren steht (wie das in Muenchen). Alles ist gross und ausladend und das Besucherzentrum ist bereits von aussen sehr eindrucksvoll. Mit einem Werksausweis fuer Spartanburg kann ich allerdings nicht viel anfangen, da ich ja nicht dort, sondern im IT Research Center (kurz ITRC) arbeite. Dies ist mit dem Auto 20 Minuten vom Werk entfernt.

Nachdem ich meinem Betreuer im 3er BMW (mal nicht ein BMW X Gelaendewagen, mit denen hier jeder rumfaehrt) ins ITRC hinterhergefahren bin, lerne ich dort direkt 3 nette Kollegen kennen. Sehr nett ist die Sitte sich zu dutzen 🙂 Da ich noch keinen Useraccount habe, verbringe ich meinen Tag damit, im ITRC-Wiki rumzulesen (es geht auch besser als Sissis Wikis *insider*), Dell Streaks auf Android 2.2 zu updaten und Reader Apps fuer Android auszutesten.

Mit der App Qik hab ich mal das Buero gefilmt: http://qik.com/video/26888897

Auch hier ist es noch sehr ruhig, da alle Studenten erst wieder kommen bzw neue Leute erst am 10.01. beginnen. Immerhin sitzen alle Studenten in einem Raum, was sicher ganz cool ist.

Erwaehnenswert ist noch der mittagliche Ausflug zum Mexikaner. Da hier nur eine Cafeteria ist, es aber keine Kantine gibt (die gibt es nur im Werk), muss man sich immer ins Auto setzen und wegfahren. Gesagt, getan. Mit den Kollegen fahre ich im neuen X3 zum Mexikaner „um die Ecke“ (d.h. 10 Minuten Fahrt…). Der ist echt super und wir bekommen schnell, gut und guenstig Burritos und Getraenke (die freundlicherweise immer wieder kostenlos nachgefuellt werden). Zum Glueck gibts hier um die Ecke ein Fitnessstudio fuer Mitarbeiter – da sollte ich mich echt anmelden, wenns jeden Mittag nur so Zeug zum Essen gibt!

Soweit so gut.

Stimmung: Nicht im Stress, Spieltrieb ausgelebt
Location: 2 Research Drive, ITRC, Greenville
Wetter: 8 Grad, Sonnenschein

Praktikum II / South Carolina

01.01.2010

Nachdem ich Silvester auf dem Sofa verpennt habe (die Liveübertragung vom TimesSquare war mal echt lahm), bin ich um 10 vor 8 fertig zum Flughafentransfer!

CoachCanada holt mich bei meiner Tante im Kaff (Trenton, ON) ab und bringt mich innerhalb von 2 Stunden gemütlich direkt ans Terminal 1 in Toronto. Mein Flug nach Greenville (über Charlotte) fliegt pünktlich. Unglaublich :-). Erstmal muss ich aber durch gefühlte 20 Sicherheitschecks…Diese verrückten Amerikaner. Dank meinem Visa muss ich nur den Standardcheck machen und werde nicht nochmal von so TSA-Typen in den Intimzonen gefilzt. Glück gehabt. Nach 2 Stunden bin ich dann auch pünktlich am Abfluggate und kann in den kleinen Interkontinentalflieger einsteigen. Jetzt hock ich am Airport in Charlotte und warte auf meinen Anschlussflug.

OK – Anschlussflug war kein Problem.

Das ich richtig bin, hab ich daran generkt, dass die Flughäfen und Flugzeuge immer kleiner wurden.

Die Überraschung nur in Greenville. Mein Vermieter kann mich nicht abholen und ich muss mir einen Mietwagen nehmen. Das ist eh ne gute Idee zwecks Einkaufen und zur Arbeit kommen. Für den Mietpreis (+UnderAgeFee und GPS) hätte ich mir wohl aber auch ein Auto kaufen können, aber immerhin bin ich jetzt auf der Farm, auf der ich wohnen werde. Nachdem ich mich noch schnell mit einigen Lebensmitteln eingedeckt habe (in den Südstaaten gibt es die größten Zwiebeln, die ich je gesehen habe…) schaue ich mir doch mal meine Wohnlocation an. Sehr hübsch (das Foto hab ich aus Facebook geklaut (ist wohl im Sommer aufgenommen).

Ein altes Farmhaus, das von mehreren Praktikanten bewohnt wird (von denen aber noch alle in Weihnachtsurlaub sind). Ausstattungstechnisch bleiben keine Wünsche offen. Super Küche, 2 Kühlschränke, Waschmaschine, Trockner, Internet, Fernsehen, Tischkicker(!). Was will man mehr ;-). Die vielen leeren Wodka-Flaschen, die hier als Deko rumstehen, lassen auf einige wilde Partys schließen. Es ist wie im Wohnheim – mein Zimmer ist zwar klein, aber hauptsache mittendrin statt nur dabei.

Jetzt bereite ich mich mal auf meinen ersten Arbeitstag am 03.01. vor. Außerdem muss ich noch ein Bankkonto eröffnen, eine SIM-Karte organisieren und meinen blöden Mietwagen wieder loswerden. Wird schon laufen.

Stimmung: Entspannt
Location: 286 Sharon Church Rd, Greer SC
Wetter: Regen, Bewölkt, vereinzelt Sonne, 14°

Praktikum I / Canada

27.12.2010

Toronto – a never ending journey…

Das Abenteuer soll gemütlich beginnen. Um mir den Jetlag zu sparen fliege ich bereits eine Woche vor Praktikumsbeginn nach Nordamerika. Bei Toronto möchte ich noch schnell meine Tante und meine Cousinen besuchen bevor ich dann von dort über Charleston nach Greenville fliege. Der Trip nach Toronto beginnt mit einer nächtlichen Weck-SMS meiner Flighttracker-App fürs Smartphone…(Marc 2.0 lässt grüßen) „Achtung – auf Grund von Blizzards in den USA fallen alle New-York-Flüge aus.“ Damn it. Auch wenn ich nach Toronto möchte bin ich davon betroffen, da mein Flug in Frankfurt zwar pünktlich startet, mein Anschlussflug in Brüssel aber 4 Stunden Verspätung hat. Soweit so schlecht. Nach der unkomplizierten Abreise in Deutschland komme ich in Brüssel an und werde erst mal mit noch mehr Verspätung begrüßt…

Was mache ich nur 6 1/2 Stunden auf einem Flughafen in fuckin Belgien??? Naja – erst mal die Lage gecheckt, Kaffee getrunken und abgegammelt bis ich nach 2 Stunden keinen Bock mehr hatte. Also mal gekuckt, was Brüssel so kann… Tja – schlechte Idee, da Brüssel stinkt. Banker- und Politkerstadt mit nem hässlichen Schloss, gammligen Straßenschluchten und seit Ewigkeiten den gleichen Attraktionen (ein unspektakuläres Mini-Europa und das Atomium). Selbst wenn man nur einen Kaffee trinken will, muss man erst suchen. Belgier im Anzug oder als Penner im Graben gibts genug, Zivilisation – Fehlanzeige. Tja immerhin bin ich mit dem Bus an der NATO-Zentrale vorbeigefahren. Die Militärfuzzis sind sicher wesentlich schneller in Nordamerika, als ich das heute bin…

Jetzt hock ich immer noch am Gate, meine Kulanzgutscheine von sage und schreibe 16 € (dafür bekommt man am Flughafen 3 Kaffee und ne Packung Mentos…) sind bereits aufgebraucht und wenns wahr ist wird jetzt geboardet.

Wenn der Flug dann tatsächlich pünktlich um 16.30 starten sollte, bin ich um 19 Uhr Ortszeit in Toronto. Damit hätte ich meinen Greyhound-Bus um genau 30 Minuten verpasst. Mal sehen ob mich wer abholt oder ob der Trip weitergeht.

28.12.2010

Netter Flug mit JetAirways India (ja India). Nen Haufen Inder an Bord, ne indische Crew und gutes indisches Essen. Das Bordentertainment hatte neben Bollywood zum Glück aber auch Hollywood zu bieten. Hilft alles nix – in Toronto bin ich zu spät und hab meinen Bus verpasst – also mit Mühen und Not den kaputten 23kg-Koffer zum Hostel geschleift.

Übernachtet und gut ist Am nächsten Morgen ziehe ich mir den ersten (und warscheinlich letzten Tim Hortons Kaffee(gibts in den USA nicht)) rein und sondiere die Lage.

Zug fahren ist zu teuer, Bus fährt erst Abends…Nach viel Rumlauferei im Menschenleeren Toronto (da ist zwischen den Jahren tote Hose..)stellt sich auch raus, dass ein Mietwagen zu teuer und nicht verfügbar ist.

Naja letztendlich kann dann mit der einzigen Regionalbahn Nordamerikas (die ganze 12 Ortschaften mit Toronto verbindet…) in Richtung meiner Tante fahren und mich dort abholen lassen. Ende gut alles gut.

Stimmung: Endlich angekommen.
Location: Trenton, Ontario
Wetter: Bewölkt, sehr wenig Schnee (untypisch hier), 0°

Draisinentour – Film

Im Rahmen des Studium Generale haben sich Sebastian und ich letztes Semester an einem kleinen Fernsehbeitrag versucht. Nachdem die ersten Tests mit den HD-Kameras auf einem Hadiko-Fest erfolgreich verliefen, haben wir uns entschieden Spaß und „Arbeit“ zu verbinden.

Gesagt, getan. Ende Juli sind wir, bewaffnet mit 2 Kameras, einem Stativ und ner ganzen Menge Motivation, zum Draisinefahren aufgebrochen. Freundliche Unterstützung gabs von einigen TR- und Kartographen-Kommilitonen(innen).

Als die ganze Geschichte im Kasten war begann die eigentliche Arbeit. Sichten und bewerten. Von unseren 2 Stunden Videomaterial konnten wir im Endeffekt 1 1/2 Minuten mit gutem Gewissen verwenden…Fernsehen ist echt Fleißarbeit!

Das Endprodukt kann sich trotzdem sehen lassen – vorallem jetzt wos nochmal gut vertont wurde 🙂

Draisinentour Juli // 2010 from hofherrm on Vimeo.

Fotos unserer Aktion gibts auch – quasi das Making-Of…

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/197554

Abschlussarbeit in den USA

U.S.A. – ich komme!

Ich habe eine Möglichkeit für meine Thesis gefunden! Ja bei einem großen Münchner Autobauer aber nicht in München sondern in Greenville, South Carolina!

Greenville liegt zwischen Atlanta und Columbia.
Nach New York oder nach Miami sind es ca. 8 Stunden Autofahrt.
Die Zeitverschiebung beträgt humane 6 Stunden.
Eine Forschungsabteilung auf dem hiesigen Uni-Campus. Sieht auf Fotos schonmal schick aus.


OK ich bin dort Praktikant und schreibe eigentlich eine theoretische Arbeit an der Hochschule, aber ich sitze dort :-). Hauptsache raus aus Karlsruhe, Ausland genießen, Studium abschließen dann mit einem neuen Lebensabschnitt anfangen.

Wie ist es dazu gekommen?

In München hab ich mitbekommen wie ein anderer Praktikant für ein paar Monate in die Staaten abgehauen ist. Dass das relativ unkompliziert ist, wusste ich gar nicht. Also mir die Kontaktdaten der Abteilung besorgt, einige interessante Gespräche geführt und so schnell hat man eine Praktikumsstelle in der Tasche. Mein halbes Jahr in München war dafür keine schlechte Grundlage, da ich somit schon einige sehr gute

Referenzen vorweisen konnte.

So jetzt muss ich mich noch um ein Arbeitsvisum bemühen, nen Flug buchen, nen Konto eröffnen und nen Auto kaufen.

Außerdem will Karlsruhe „abgewickelt“ werden, d.h. Wohnung untervermieten, Zeug rumräumen etc.

Fliegen werde ich wohl erst zu meiner Tante nach Trenton bei Toronto. Von dort dann nach Greenville. Ist so echt entspannter und günstiger.

Jetzt lohnt es sich mal wieder meinen Blog zu reaktivieren. Werd hier mal immer so den aktuellen Stand und meine Erfahrungen mit den „Amis“ reinschreiben. Eigentlich wollte ich ja nach Kanada aber was solls. USA ist auch toll :-).

And the winner is…Hochschule Karlsruhe

Yeah – 3.Platz beim Tanner Hochschulwettbewerb.

Leider haben wir uns zu groß auf Datenbanken und Programmieren konzentriert (das ist auch gelobt worden(!)) weswegen unserer Oberfläche gelitten hat. Das Grafische hat das TR Master Team besser gelöst – die haben verdient gewonnen.

Aber von Min-Max Prinzip hat sich die Preisverleihung auf jeden Fall gelohnt!

Sektempfang, Krimi-Dinner in einem Schloss mit Bodenseeblick, Fabrikführung und noch eine gesponsorte Hochschulparty. Was will man mehr 🙂

Offizielle Mitteilung bei tanner.de

Back in ’10.

Frohes Neues Jahr und so…

Nun sind es noch 4 Jahre bis zur Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ und ob wir bis dahin endlich Autos fliegen werden, wage ich mal zu bezweifeln.

Trotzdem ist so ein neues Jahrzehnt doch ein guter Grund neue Vorsätze zu fassen, alte Gewohnheiten über Bord zu werden…und einfach mal einen Neustart zu wagen.

Den „Neustart“ inklusive Tapentenwechsel hab ich mir schon vor 4 Montaten in München gegönnt. Inzwischen ist das Praxissemester fast vorbei und es bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge zurück. Einerseits freue ich mich wieder auf Karlsruhe – Stadt der „kurzen Wege“ und das vermisste Studentenleben, andererseits hab ich noch nie so schnell soviele nette Leute kennengelernt, wie in dieser Stadt. So macht es dann auch Spaß diverse Kneipen, Clubs, Museen oder Veranstaltungen unsicher zu machen 🙂 Da ist man in Karlsruhe doch eher son bischen nen „Stubenhocker“…

Was hier alleine in den letzten 6 Wochen los war. „Tollwood“ (alternativer Weihnachtsmarkt) so 1-3mal die Woche…, HSB Konzert, RedBull CrashedIce, IceTowerChallange, Kino, Weihnachtsfeier. Unglaublich…

Und dann kommen an Silvester doch tatsächlich aus der Heimat nen Haufen Leute und hauen ordentlich auf die Pauke. So muss das sein 🙂

„Vermissen“ werde ich nicht die lange Pendelei nach Hause, aber die lustige Gespräche die man während der ein oder anderen Mitfahrgelegenheit geführt hat. Ein System, das ich nun sehr zu schätzen weiß und auch gerne wieder mal in Anspruch nehmen werde (15 EUR nach München – wo gibts sonst sowas!)

„Vermissen“ werde ich nicht die geregelte Wochenarbeitszeit, wohl aber die geregelte Freizeit, die man am Wochenende einfach hat, wenn man arbeitet! Im Studentenleben verschwimmen hier die Tage zu einem Brei aus Lernerei und Freizeit. Eine Freiheit an die man später sicher gerne zurückdenkt…

Auf jeden Fall hat es sich gelohnt das Praxisssemester in meinem klassischen Berufsfeld zu machen.

Man kennt sich aus und ist als geschätzter und wissender Kollege geschätzt. Dass man in unserem Studiengang eindeutig die richtigen Inhalt serviert bekommt, ist mir bei BMW sehr zu Gute gekommen.

 

Leider ist der Blog etwas eingeschlafen, da ich eher selten dazu komme, noch länger Abstrakte hier zu verfassen.

Stattdessen lasse ich lieber Bilder sprechen und haue zwischenzeitlich etwas über Twitter raus…

 

Rockin‘ all over

Rockstudio am Freitag – super Sache! Schon lange nicht mehr so spät daheim gewesen. Die Musik ist
Freitags echt nett gemischt. Rock,Pop,Punk,Metal – ich werde sicher nochmal vorbeischauen. Leider haben wir es auf Grund einiger (flüssiger) Gegebenheiten nicht geschafft, von den Mädels irgendwelche Namen oder ähnliches zu bekommen…Schade aber vielleicht erweisen sich Stalker Qualitäten als Vorteil…

Samstag dann dem Jörg beim Erklimmen des Icetowers vor der BMW Welt zugeschaut. Wenn ich wieder fitter bin muss ich mich auch mal dran probieren…

Danach noch in die Stadt gejettet…irgendwie trägt in München niemand ne Brille…Bis ich da mal nen Optiker gefunden hab um meine geschrottete Brille zu reparieren. Unglaublich! Wenigstens hatte die Kartenvorverkaufsstelle noch auf und ich hab mein Ticket für In Flames, Killswitch Engage und HSB – das wird ein Spaß 🙂 Wer sich anschließen möchte solle das bitte tun! 08. Dezember, Zenithhalle, München!

Alles in allem mal wieder nen richtig super Wochenende in München.

Oktober(fest)

Hier mal wieder ein Lebenszeichen aus München…

Inzwischen bin ich knapp 6 Wochen hier und genieße die Zeit.Arbeit (konkrete Projekte,) im Rahmen des Themas „Betriebsanleitungen“, steht genug an…

Mit meinen super netten Kollegen hier, geht das aber sehr locker von der Hand. Nebst regelmäßigen Ausflügen in die Kaffeeecke waren wir u. A. auch schon zusammen auf der IAA und auf den Wiesn.

Insgesamt lernt man hier schnell viele Leute kennen, weil regelmäßig ein Praktikantenstammtisch stattfindet. Hat man sich mal aufgerafft da hin zu gehen, lernt man schnell Praktis und Diplomanten aus den unterschiedlichsten Abteilungen kennen. Mit denen dann die Freizeit zu verbringen ist für mich sehr angenehm, da ich in München kaum Leute kenne.

In den letzten Wochen waren nen paar echt coole und gechillte Aktionen. Da geht man mal zusammen an der Isar grillen, macht Clubs unsicher oder fährt mal ne Runde in die Alpen zum wandern. 🙂

Die Rahmenbedingungen sind also sehr gut. Lustigerweise kann ich mich mit meinen Kollegen auch über Profs und Prüfungen unterhalten, da sehr viele in Karlsruhe oder Aalen meinen Studiengang studiert haben! Top!

Im Endeffekt dann für das Studium „zu gebrauchen“ ist sicherlich vieles hier; spannend ist sicherlich das Arbeiten in einem Redaktionssystem, die konkrete Umsetzung des grafischen Handwerkszeug in meinem Themengebiet und allgemein die Erfahrung in einem Team zu arbeiten und den Redaktionsalltag mitzumachen.