{"id":117,"date":"2011-01-18T19:11:26","date_gmt":"2011-01-18T19:11:26","guid":{"rendered":"http:\/\/hofherrm.de\/blog\/?p=117"},"modified":"2012-05-29T14:36:47","modified_gmt":"2012-05-29T14:36:47","slug":"washington","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hofherrm.de\/blog\/2011\/01\/washington\/","title":{"rendered":"Washington"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph\">01\/14 \u2013 01\/17\/2011<\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Washington!<br \/>\nRelativ kurzfristig entscheiden wir uns das lange Wochenende (Montag ist\u00a0Martin-Luther-King-Day) zu nutzen und mit einigen anderen Praktikanten nach\u00a0Washington gefahren. Den, fuer US-Verhaeltnisse, Katzensprung von 8 Stunden\u00a0Fahrt treten wir Freitag Mittag an. Nach der obligatorischen Burger-Pause zur\u00a0Abendzeit erreichen wir gegen 24 Uhr die US-Hauptstadt, die menschenleer ist,\u00a0denn Freitag Abend sind alle Beamten schon zuhause und die Studenten sind noch\u00a0nicht auf der Piste. Uns kommt das ganz gelegen denn ohne Navigationssystem\u00a0muessen wir uns mit der Strassenkarte begnuegen&#8230; Nachdem wir unsere beiden\u00a0Mitfahrer (die nicht im Hotel sondern in einer 10qm Studentenbude uebernachten)\u00a0rausgeworfen haben, gehts weiter ins Hotel. Holiday Inn Capital \u2013 3 Sterne,\u00a0Fernseher und KingSize Betten \u2013 passt. Nachdem der Schlachtplan fuers Parken\u00a0(das gut organisiert sein will) gemacht ist, fallen wir ins Bett.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/51\/94\/9875194.e2d06b48.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Samstag steht die\u00a0obligatorische Sightseeing-Tour an. Freundlicherweise hat der Stadtplaner alle\u00a0Sehenswuerdigkeiten und Museum auf einen Haufen gepackt (National Mall), sodass\u00a0wir einfach drauf loslaufen koennen. Im Capitol koennen wir direkt an einer\u00a0Fuehrung teilnehmen. Imposantes Gebaeude und insgesamt sehr beeindruckend.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/51\/54\/9875154.a6277eb8.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Anschliessend laufen wir durch einen Gang in die angrenzende Bibliothek. Der\u00a0Lesesaal ist beinahe noch beeindruckender als die Kuppel des Capitols, aber nur\u00a0beinahe. Die Architektur ist zwar ganz nett, wir denken aber die ganze Zeit\u00a0\u201edie haben doch einfach genommen was es schon gab und alles irgendwie\u00a0verwurstet\u201c. Richtig, denn das Capitol und die Stadt <span>\u00a0<\/span>ist gerademal knapp 200 Jahre alt. Ein\u00a0interssantes stadtplanerisches Detail ist, dass die Faecherstadt Karlsruhe Vorlage\u00a0gewesen sind, Washington in aehnlicher Form zu bauen (alle Strassen gehen faecherfoermig\u00a0auf das Capitol zu.) <\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Nach der Hot\u00a0White Chocolate Coffee Latte Staerkung im Starbucks nehmen wir die U-Bahn zum\u00a0Arlington Friedhof. Der Friedhof war mir vorher kein Begriff ist aber ein\u00a0Must-Do in Washington. <\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/50\/99\/9875099.b26fe64f.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Hier werden alle Kriegsgefallenen der USA begraben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/51\/04\/9875104.7e281c67.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Ebenfalls findet man die Crews der verunglueckten Space Shuttles und auch das\u00a0Grab von JFK dort. Sehr beeindruckend ist, neben den tausenden weissen Kreuzen,\u00a0die Graeber der unbekannten Soldaten. Diese werden 365 Tage, 24 Stunden\u00a0bewacht. Den sehr zerimonellen Wachwechsel muss man sich unbedingt anschauen. Wo in Deutschland monatelang ueber ein kleines Mahnmal fuer Gefallene\u00a0diskutiert wird, gibt es in den USA einen regelrechten Veteranen und Gefallenen\u00a0Kult. Man moege darueber denken wie man will, aber ich fand es sehr\u00a0beeindruckend.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Nach dem Friedhof\u00a0statten wir noch dem guten Lincoln einen Besuch ab. Der sitzt in seinem\u00a0Memorial und kann irgendwie nichts als fotografiert zu werden&#8230;<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Wenn man mal was\u00a0essen will, findet man selbst in den USA keinen Fast-Food-Schuppen&#8230;\u00a0Ausgehungert gehn wir dann halt ins Hard-Rock-Cafe. Nix besonderes an Essen und\u00a0relativ teuer, aber trotzdem oke.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Im Hotel\u00a0angekommen sind die meissten so fertig, dasse nicht mehr weggehen wollen. De\u00a0Kollege und ich wollen aber nicht nur rumgammeln. Die Mitfahrerkollegen sind\u00a0bereits auf der Piste also nehmen wir uns ein Taxi (ist richtig guenstig hier)\u00a0und fahren in die Stadt. Hier lernen wir das erste mal die US-Feierkultur\u00a0kennen. Auch wenn die Clubs hier bereits um 2 Uhr schliessen, geht man trotzdem\u00a0erst um 12 aus der Kneipe raus und faellt in die Clubs. Genauso machen wir es.\u00a0Dort angekommen kommen wir das erste Mal in Kontakt mit einheimischen\u00a0Studenten. Krass ist wie hier getanzt und getrunken wird, die Leute ansonsten aber total pruede sind.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/50\/65\/9875065.89d72582.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Am naechsten Tag\u00a0ist der Kollege im Eimer aber die Museen rufen. Da die alle kostenlos sind,\u00a0fangen wir im \u201eNational Air and Space Museum\u201c an und arbeiten uns ueber das\u00a0\u201eMuseum of American History\u201c ins \u201eNational Nature History\u201c Museum vor. <\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/50\/02\/9875002.f7a3c7c4.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Alle\u00a0Museen sind \u201eganz cool\u201c aber oftmals eher fuer Kinder aufbereitet. Auch werden\u00a0manche Sachen nicht ganz genau genommen&#8230; Da wird bei Kriegen schonmal der\u00a0Erste Weltkrieg vergessen oder ploetzlich haben die Deutschen Pearl Harbor\u00a0ueberfallen&#8230; Egal \u2013 man muss alles mal gesehen haben.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Zwischendrin\u00a0schauen wir uns noch den Obilisken von innen an. Ueberraschenderweise ist\u00a0dieser begehbar und man kann von oben einen herrlichen Blick ueber die ganze\u00a0Stadt geniessen.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/u1.ipernity.com\/17\/49\/63\/9874963.156f0b69.500.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" \/><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Bei der\u00a0abendlichen Kneipentour sind diesmal mehr Leute am Start! Gut angeheitert\u00a0landen wir nach einer Collegebar am Ende in einem R&amp;B Club. Nach einigen\u00a0Minuten auf der Tanzflaeche denken wir, dass irgendwas anderst ist&#8230;Wir sind\u00a0die einzigen Weissen im ganzen Club! Krass wie die Schwarzen abfeiern. Wir\u00a0mittendrin kommen uns anfangs etwas komisch vor, aber alle sind super\u00a0freundlich und am Ende war es echt cool am Martin-Luther-King Day mit dem Schwarzen\u00a0richtig abzufeiern.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Nach der kurzen\u00a0Nacht gehts am naechsten Morgen wieder zurueck in den Sueden. Als wir mit \u201eYou\u201cve\u00a0got a problem?!\u201c an einer Tankstelle von der Seite angemacht werden, wissen wir\u00a0das wir wieder in den Suedstaaten sind. <\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\"><span lang=\"DE\">Jetzt steht <span>\u00a0<\/span>eine 4-Tage-Woche an. \u201eBusiness as usal\u201c hat\u00a0mich wieder.<\/span><\/p>\n<p class=\"Paragraph\">Stimmung: Exhausted.<br \/>\nLocation: Washington<br \/>\nWetter: 9 Grad, Bewoelkt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01\/14 \u2013 01\/17\/2011 Washington! 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