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Monat: Juni 2011

Bye bye South Carolina.

30. Juni 2011 – Letzer Tag bei BMW in Greenville ;-(

So schnell ists rum. Eben sitze ich noch im Flieger nach South Caroliona und rege mich über den Südstaatenwinter auf, schon schwitze ich bei 35 Grad im Schatten und packe meine Koffer. 6 Monate ist in der heutigen Zeit eigentlich gar nichts mehr… Vorallem da man dank Skype, Webcam, E-Mail und Facebook eigentlich nie den Anschluss verliert. Ich hoffe ich konnte den Draht nach Deutschland, u.a. auch mit diesem Blog, halten. Es war eine super Zeit hier und ich werde echt die ganzen tollen Aktionen, wilden Partys und die vielen Leute vermissen.

In den 6 Monaten hier habe ich ungefähr soviel erlebt wie fast die komplette Studentenzeit vorher. Unglaublich.

Nach der tollen Abschiedsparty (http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/240610) letzten Freitag gehts morgen nun gen Boston und New York.

Von dort werde ich dann auch am 07.Juli die USA hinter mir lassen. Am 08.Juli um 11 Uhr sollte ich wieder deutschen Boden unter den Füßen haben 🙂

Trotz aller Erlebnisse ists jetzt auch mal wieder gut die Heimat zu sehen. Auch wenn mich dort noch einiges an Stress mit mündlicher Abschlussprüfung, Umzug und Jobsuche erwartet, freue ich mich wirklich wieder meine Familie und Freunde zu sehen.

In diesem Sinne.

Danke Leute für die geile Zeit. Ich werde es vermissen.

P.S.: Nen Haufen Einzelschnappschüsse vom Praktikum gibts hier: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/219094

P.P.S: Der Reisebericht von Boston und New York folgt natürlich auch noch 🙂

Warum in die Ferne schweifen…

…wenn das Gute liegt so nah? Das hat schon der gute Goethe gewusst und dieses Wochenende befolge ich diesen Rat. Bin ich im letzten halben Jahr durch den gesamten Osten der USA geturnt, so hab ich es noch nicht oft in die nähere Umgebung geschafft. Diese nähere Umgebung ist neben Greenville (wo ich schon öfters war) das kleine Städtchen Clemson. Nicht nur dass mein Arbeitsplatz auf einem Außenposten der Clemson University (ICAR (der Fahrzeugtechnikcampus)) liegt, sondern auch einer meiner besten Arbeitskollegen, der Globetrotter-Spanier Ignacio, studiert und wohnt in Clemson.

Also – auf geht es den Arbeitskollegen besuchen! Im Laufe der Woche entwickelt sich der Trip auch mehr und mehr zum Abteilungsausflug. Letzenendes fahre ich mit 3 Amis aus dem ITRC sowie einem deutschen Kollegen Freitags gen Clemson. Dort erwartet uns Ignacio mit seinen partyfreudigen Kommilitonen, sowie eine kleine aber feine Barmeile. Aus mehr als Barmeile und der Universität besteht das Städtchen allerdings nicht 😉

Trotzdem ein sehr lustiger Trip und ein erster und letzter Abstecher in die lokale Studentenszene.

Fotos: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/239778 

Samstag nüchtern wir dann noch gediegen am Pool aus.

Abends bekomme ich noch eine interessante Einladung: „Komm doch morgen mit in die Kirche! Presbytarian“. – „Hmm – warum eigentlich nicht. Dann kann ich wenigstens sagen ich war im „Bible Belt“ mal in einer Kirche.“ Ok – am nächsten Morgen stehe ich um halb 11 vor einer „Kirche“, in die über 1000 Leute reinpassen und die einen eigenen Starbucks hat… Verkehrseinweiser erklären den Amis wie man richtig parkt bevor diese dann, in kurzer Hose und FlipFlops, sich in die Kirche begeben.

In den Südstaaten erwarte ich eigentlich ein brennendes Kreuz und fanatische Christen, aber weit gefehlt. Statt eines Kreuzes hängen in der Kirche fünf gigantische Leinwände, auf denen das gesamte Spektakel, welches sich auf einer Bühne abspielt, gezeigt wird. Der Gottesdienst beginnt mit einigen rockigen Lieder über den Übermensch Gott bevor dann ein leger gekleideter „Pfarrer“ über Männerfantasien und Seitensprünge referiert (am amerikanischen Vatertag möchte die Kirche den Männern ins Gewissen reden). In die Zeremonie werden immer kleine Videobeiträge über sonstige Themen eingestreut.

Kommt man nicht aus dem Bett kann man sich unter http://www.brookwoodchurch.org/ den ganzen Gottesdienst auch im Nachhinein noch reinziehen (ich war bei „Faithfulness“)…

Alles in allem eine sehr merkwürdige Interpretation von Kirche – würde man alle kirchlichen Themen durch Apple-Produkte ersetzen – man wäre auf einer Steve Jobs Keynote…haha. Es war wenigstens nicht so ätzend langweilig wie in Deutschland, aber hingehen tu ich auch nich mehr…

Stimmung: Am Freitag ist Abschiedsparty ;-(

Wetter: Heiß, heißer, South Carolina

Cabin fever in the Smokey Mountains

Wie es sich für jede Praktikantenrunde gehört, verbringen auch wir ein Wochenende auf einer luxuriösen Berghütte, amerikanisch „Cabin“ genannt. Mitten in den „Smokey Mountains“ findet man fast auf jeder Bergkuppe einzelne oder mehrere von diesen mehrstöckigen Holzhütten.

Obwohl wir sehr spontan buchen finden sich 14 Leute, die sich den Spaß nicht entgehen lassen wollen. Bei 46 $ für das ganze Wochenende kann man sich auch nicht beschweren…

Einrichtungstechnisch können wir uns bei der „Bella Vista“ Cabin nicht beschweren. Den wunderschönen Blick auf die umliegenden grünen Bergkuppen können wir bei 90° Fahrenheit aus dem Hot-Tub auf dem Balkon genießen 🙂 Ist man gut durchgekocht, verbringen wir die restliche Zeit mit Tischfußball und Airhockey(!). Außerdem stehen mehrere Kühlschränke für die gut gekühlte Versorgung durch alkoholische Getränke bereit…

Ist einem mal nach gediegener Unterhaltung, kann man sich auf den 4 Fernsehern nen Film reinziehen. Gediegene Abgammelrunden auf irgendwelchen Betten und unser Limbokontest runden unser Erlebnis „Cabin“ ausgezeichnet ab.

Um wenigstens ein bischen Outdoor-Bergfeeling aufkommen zu lassen gehen wir Samstags noch Rafting! Bei der Fahrt auf dem Pigeon River werden wir ziemlich nass, aber bei Außentemperaturen von um die 30°C lässt man sich das auch gerne gefallen.

Sonntags unternehmen wir noch die obligatorische Bergwanderung – bei schwülen 30°C ist das allerdings wenig Spaß.

Naja immerhin sehen wir noch was von der einheimischen Natur in Form einer Schlange die einfach mal unseren Weg kreuzt. Faszinierend.

Alles in allem ein sehr entspanntes Wochenende. Leider auch schon einer der letzten größeren Trips hier in den USA 🙁

Fotos: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/238948

Temperatur: 34°, schwül

Stimmung: Aufbruchsstimmung. Letzte Dinge wollen organisiert werden…

Was Amerikaner von den Deutschen lernen können

Waffengesetze…

…werden nicht zum Spaß gemacht, sondern sollen Waffen in kundige Hände geben. Das Märchen das Waffen doch das uramerikanischte sind und unbedingt zur Selbstverteidigung gebraucht werden, sollten selbst die Amis nach „Bowling for Columbine“ doch verstanden haben. Trotzdem predigt hier die NRA weiterhin das Recht zur Selbstverteidigung denn „wenn jeder eine Waffe hätte könnte man den Amokschützen ja auch zur Strecke bringen“… Unglaublich…

Umweltfreundlich

…sollte nicht nur auf jeder Plastikflasche die jetzt „mit weniger Plastik“ hergestellt wurde stehen, sondern auch mal in den Köpfen der Menschen Einzug halten. Die Resourcenverschwendung nimmt in diesem Land Formen an, die unvorstellbar sind. Warum muss man jeden kleinen Artikel an der Wal-Mart Kasse in eine eigene Tüte packen? Warum verkauft man Wasser nicht in Mehrwegflaschen, sondern grundsätzlich in winzigen Plastikflaschen? Und warum muss man überhaupt Wasser in Flaschen kaufen? Leistungsfähige Kläranlagen können auch Trinkwasser produzieren, dass nicht wie Schwimmbad schmeckt! Warum muss man ein riesen SUV in der Stadt fahren, nur weil man vllt mal „ein Boot ziehen“ muss?! Unverständlich. Aber Deutschland wird hier in den nächsten Jahren einen großen Markt haben. Spätestens wenn der Spritpreis hier europäische Dimensionen annimmt, wird man sicher mal über alternative Energien oder einfachste Dinge wie öffentliche Verkehrsmittel nachdenken… Wir haben dann hoffentlich die passenden Lösungen in der Tasche und können damit gut Geld verdienen.

Radio…

…ist besser wenn Musik läuft. Wenn es hier eins gibt dass ich hasse, sind es Morningshows mir Ryan Seacrest, dem beliebsten Radiomoderator Amerikas. Wer bitteschön hört sich gerne einen sinnfreien Dialog von drei Radiomoderatoren an?! Das nervt! Außerdem ist der Informationsgehalt gleich Null. Wo in Deutschland halbstündlich Nachrichten und Verkehrsmeldungen kommen, kommt hier einfach nichts… So viel zum Thema Bildung und so…

Kaffee und Brot…

…sind keine europäischen Erfindungen, meiner Meinung nach dort aber perfektioniert worden. Liebe Amerikaner, Schlabberbrot und Iced-Coffee-Latte machen nur dick – nicht satt oder wach!

Fitness..

kann man auch im angrenzenden Wald machen – wenn es Wege gäbe… Natur und Sport passen hier noch nicht ganz zusammen. Die Fitnessstudios freuen sich.Ach so – und mal die Füße benutzen kann auch nicht schaden 😉

Stoppschilder…

dienen dazu „Vorfahrt“ zu „achten“, nicht dazu dass alle anhalten und in der Reihenfolge fahren, wie man an die Kreuzung gekommen ist (4-way-stop).

Coupons…

sollten nur zu speziellen Anlässen gelten und nicht für alles und immer verfügbar sein. Das System funktioniert so nicht!

Krank sein…

..soll man doch bitte zuhause. Da in den USA jede Krankmeldung zu einem Verdienstausfall führt geht man halt auch mal mit Fieber zur Arbeit. Schwachsinnig da man so das ganze nur rauszögert, anstatt sich mal 2 Tage komplett auszukurieren.

Weniger gespielte Prüderie

Das klassische Vorurteil der prüden Amerikaner kann ich hier nicht 100%
bestätigten. Stattdessen wird dieses Thema sehr schizophren behandelt.
Einerseits darf man in Radio und Fernsehen nicht fluchen, geschieht das
mal doch wird auf das Schipfwort prominent durch einen Signalton
hingewiesen 😉 Neben Schimpfwörtern zählt Nacktheit und der Konsum von
Alkohol in der Öffentlichkeit zu den weiteren No-Gos hier in Amerika.
Dass alle Restriktionen in dieser Hinsicht wirkungslos sind, sieht man
daran wie die Leute sich hier damit verhalten. Geschimpft wird ganz
ungeniert und z.B. viele Künstler provozieren damit gezielt, um ihre
Bekanntheit zu steigern. Da wird dann im Radio schonmal S&M von
Rihanna gespielt und danach zwischen den 3 Radiomoderatoren á la
Telefonseelsorge der Seitensprung von letzter Nacht diskutiert…
Außerdem gibts irgendwie an jeder Ecke Stripclubs und im Club ist
schonmal der Hartalkohol billiger als normales Bier. Hat man die
Eintrittskarte in das unzensierte Leben, nämlich den Ü-21-Ausweis, ist
Amerika ungezügelt und wild. Deutschland ist in dieser Hinsicht nicht so
gekünstelt. Das typische Vorurteil der Amis ist, dass Europa doch der
Hort der Versuchung ist und alles wie Eva’s Apfel zum Rauswurf aus dem
Paradies führt. Nein liebe Amerikaner – stimmt so nicht. Wir zeigen nur
was wir haben und sind stolz auf unsere Wein- und Bierkultur.

Bildung besteht nicht nur aus Schulabschlüssen

In den 5 Monaten habe ich inzwischen auch soviel mit dem
Ami-College-Studenten-Praktikanten-Kollegen zu tun gehabt, dass ich mir
zumindestens ein vorsichtiges Urteil über das amerikanische Schulsystem
zutraue. In Deutschland wird mit allen Mitteln versucht weniger
Schulformen zu erzwingen und das Studium mit Bachelor und Master
möglichst zu amerikanisieren. Totaler Schwachsinn wenn man hier sieht,
dass in der Highschool alle wie in der Grundschule zusammengepfercht
sind. Hat man mit 17 mal die Möglichkeit sich mit mehr oder minder
intellektuell gleichgesinnten im Studium zu treffen, wird man aber
trotzdem die Highschooler nicht los. Ausbildung oder früher Schulabgang
exisitieren hier nicht. Will man nicht als Einkaufswagensammler bei
Wal-Mart enden, muss man sich zumindestens durch ein Bachelorstudium
durchbeißen. Das endet dann ganz unwissenschaftlich mit keiner
Abschlussarbeit, sondern es gibt einfach ein weiteres Zeugnis – das
Bachelorzeugnis. Dies wird inzwischen so inflationär vergeben, dass nur
Bestnoten noch eine Jobchance garantieren. Meiner Meinung nach ziemlich
bescheuert. Auch kann selbst der dümmste Highschooler am Ende ein
Bachelor-Zeugnis in der Hand halten, was wieder das Vorurteil der
„dummen Amis“ bestätigt. Referenzen wie Praktika zählen in den USA
wesentlich weniger, da diese meißtens zum Geldverdienen für die
horrenden Studiengebühren gebraucht werden.

Ach und irgendwie hab ich den Eindruck, dass sich viel zu viele Leute
nur sehr einseitig für Themen interessieren. Politik, Weltgeschehen,
Sport, Wissenschaft. Es gibt ganz wenige Leute die an einem breit
gefächertem Allgemeinwissen interessiert sind. Viele sind Fachidioten
was gelegentlich echt anstrengend sein kann, wenn man vom Fachthema mal
auf was anderes wechselt, wovon der Gegenüber dann wieder keinen blassen
Schimmer hat…

Ein Sozialsystem…

…wird hier gerade mühsam eingeführt aber von allen Seiten torpediert.
Was ist so schlecht daran, dass man regelmäßige Beiträge bezahlt um sich
im Krankheitsfall auch mal teure Medikament leisten zu können? Was ist
so schlecht daran wenn der Staat ein Interesse am Wohl der eigenen
Bürger hat? Amerika ist das Land des totalen Liberalismus. Jeder ist für
sich selbst verantwortlich. Das ist in den meißten Fällen kein Problem,
doch die wenigen Fälle die damit hoffnungslos verloren sind, tragen
sicherlich zur hohen Kriminalität in diesem Land bei.

Zur Vollständigkeit: http://hofherr.kulando.de/post/2011/05/18/was-deutsche-von-den-amerikanern-lernen-k-nnen

St. Louis + Nashville Part II

An einem sonnigen Tag Anfang Mai entschieden wir uns gen Süden zu fahren. New Orleans sollte das Ziel lauten. Also mal wieder auf Arbeit zig E-Mails hin- und hergeschickt und nach einiger Zeit hatten wir ein Hotel, Mietwagen und die Gewissheit, dass 12 Stunden Fahrt verdammt lange sein werden… Je näher unser Trip kam dest krasser wurden die Wetterkapriolen hier im Südosten der USA. Nachdem in dem umliegenden Bundesstaaten 89 Menschen bei Tornados umgekommen sind, wurde auch noch die Region am Mississippi-Delta (wo New Orleans liegt) von Hochwasser bedroht. Schweren Herzens entschieden wir uns 3 Tage vor Abfahrt den Trip zu stornieren. Wir hatten allerdings imemr noch den Mietwagen und ein langes Wochenende (wegen Memorial Day) vor uns. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion entschieden wir nach dem Adlersuchprinzip auf der USA-Landkarte nach St. Louis, Missouri zu fahren. Auch eine Stadt am Mississippi, auch ganz schön weit weg und „irgendwas wirds da schon geben“.

Die Truppe war echt cool und voller Partylaune starteten wir Freitags mit einem kleinen BMW 328i und unserem Mietwagen gen Nordwesten. Standesgemäß für die USA haben wir uns einen GMC Yukon mit 250 PS und einer 5,7 Liter V8 Maschine gemietet.

Wenn die Spritanzeige am Berg auf einen Verbrauch von 2 Miles/Gallon umspringt, weiß man warum in den USA der Spritverbrauch ins Astronomische steigt… BMW holt die selbe Leistung aus kleineren Motoren mit wesentlich weniger Spritverbrauch raus…

Angekommen in der Stadt des „Gateway to the West“ bestaunten wir erstmal das Monument für die Westexpansion, quasi den in Stein gemeißelten Gateway to the West, den „Gateway Arch“. Dieser ist unbeschreibliche 192m hoch und vorallem Nachts kommt man sich vor, als ob man den Ringplaneten von „Halo“ anschaut. Beeindruckend!

Sonntags konnten wir auch mal den Blick auf die Stadt genießen, wobei doch einigen beim Anblick des fensterlosen Aufzugs oder der schwankenden Spitze ganz mulmig im Bauch wurde…

Mulmig im Bauch wurde uns auch beim Genuss von zu viel Freibier in der Budweiser-Brauerei. Diese „traditionsreiche“ Brauerrei hat das lächerliche Alter von 130 Jahren und stellt in St. Louis die besonderst widerliche Sort „Bud Light Lime“ her. Egal. Alkoholtourismus muss sein.

Nach dem obligatorischen Touristenfoto an der Route 66 und dem angebliche „besten Eis“ Amerikas bei „Ted Drews“ statten wir noch dem örtlichen Science-Center einen Besuch ab. Wissenschaftlich korrekt konnten wir hier lustige Mini-Arches bauen oder uns erklären lassen, dass die Space-Station Räder zum landen hat…

Um unsere gemachten Forschungserbenisse gebührend zu feieren, beehrten wir an diesem Abend noch einen netten Club, der augenscheinlich nur mit Bacheloretten gefüllt war. Gut dass hier jedes Mädel mit 21 heiratet und mit ihren netten Freundinnen nochmal richtig einen drauf macht…Der Abend verlief standesgemäß.

Um die Rückfahrt etwas zu entzerren (was nicht gelang, da wir damit 2 ellenlange 6 Stundenfahrten hatten…) fuhren wir bereits Sonntag schonmal gen Süden und legten in der Countryhauptstadt in Tennessee, Nashville, einen Stopp ein. War es bei meinem letzten Besuch noch vergleichsweise kalt, konnten wir dieses Mal auf der Straße tanzen und in diversen Countrybars die Kuh fliegen lassen. Die Heimatstadt von Johnny Cash und Co. ist einfach ein super Ort um Party zu machen.

Am nächsten Tag statteten wir noch dem größten Höhlensystem der Welt, die Mammoth-Caves in Kenntucky, einen Besuch ab und machten uns dann auf unseren viel zu langen Heimweg.

Mehr Fotos vom Trip: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/237215

Es spricht für den Trip, das fast alle Mitfahrer nun auf der Arbeit abhängen und sehnlichst das nächste Wochenende erwarten. Jeder kränkelt rum…

Zum Glück ist meine Thesis abgegeben!

Zustand: Krank, Halsweh, dumme Klimanlagen

Temperatur: 39° C im Schatten, Schwül 🙁