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Kategorie: Kroatien

Sailing Dalmacija #fulloflife

Nach 2016 und 2017 geht es auch dieses Jahr wieder in den obligatorischen Segelurlaub. Die Truppe ist wieder zum Großteil die bewährte Crew und mit Simon als erfahrenen Skipper haben wir wieder einen super Reiseführer.

Flaute. Also chillen.

Dieses Mal geht es wieder in den Adriastaat Kroatien, allerdings ganz in den Süden. Im Laufe der Reise bewundern wir die Schönheit der Hafenstadt Dubrovnik, die wie durch ein Wunder die Wirren der letzten Jahrhunderte gut erhalten überstanden hat, aus unterschiedlichsten Winkeln.

Die Mauer von Ston.

Nicht nur für Game of Thrones Fans eine Reise wert. Kulturell ist sowieso wieder einiges geboten und mit der langen Mauer von Ston sowie der Handelsstadt Korcula gibt es auch dieses Mal zwischen chillen und buchteln etwas an Geschichte zu erleben.

In 20m Höhe schwankts ganz schön.

Das Segeln und das Leben an und unter Bord kommt trotzdem nicht zu kurz und dank unsererer breiten Hanse lebt es sich fast schon luxuriös.

Unter Deck lässt es sich aushalten.

Nach mehreren Nächten auf See, diversen Buchtelstops, unzähligen Perlebacher-Radlern und durchgezockten Gemeinschaftsabenden wollen wir auf jeden Fall wieder Segeln. Es ist einfach schön und eine tolle Urlaubsbeschäftigung.

Segelromantik.

Ahoi Adria!

Als Verschnaufpause nach den Festivals und vor der Wiesn steht Anfang September noch der lang geplante Segelturn rund um die Inselwelt bei Split an. Für mich beginnt der Turn auf Grund eines Familienfests etwas verspätet, aber mit vergleichsweise entspannter Anreise von Stuttgart per Flieger nach Split und per Taxi zum Boot. Die Woche ist für mich weniger Segelaction sondern mehr verschnupft auf Deck, unter Deck oder im Wasser in der Sonne bruzeln und pennen.

Piraterie auf der Adria.

Von Segel raffen, Halsen, Wenden, Achtern und gut Kochen haben meine Mitsegler sowieso mehr Ahnung als ich.Dafür bin ich für die Fotodoku, gute Laune, Matratzen horchen, Abspülen und Biervernichtung zuständig. Eine sinnvolle Arbeitsteilung.
Hart am Wind und stark am Glas.

Die Woche ist viel zu kurz und bei gemütlichen 5-10 Knoten lebt es sich entspannt entschleunigt an Bord unseres Bavadria-Kutters. Ausfälle durch Seekrankheit sind nicht zu beklagen, auch wenn wir am stürmischen Dienstag nah an der Grenze daran sind. Skorbut auf Grund Vitaminmangels wird erfolgreich durch Paletten von Gösser-Radler vorgebeugt.
Schräglage bei bestem Wetter.

Und dem Lagerkoller auf dem Boot lässt sich gut durch einen Dingi (Beiboot) Ausflug an Land (Eisausflug) oder zu einem der Nachbarboote (Schnapsausflug) entgehen.
Buchteln.

Vom Trip nehme ich einiges an neuem Segelvokabular, keinen Sonnenbrand und tolle Eindrücke von Buchten und kleinen Städtchen, u.A. Hvar, mit. Zum Abrunden gibts am letzten Tag noch ein bisschen Landratten-Sightseeing in Trogje und Split – beides sehenswerte Städte mit King’s Landing-Feeling.
Trogje.

Mein Fazit: Mitsegeln – ausprobiert und für gut befunden. Wird wiederholt.
Abschiedsblues.

Videos sind auch mehr als genug entstanden:

Arrr.