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Monat: Juni 2016

Rockavaria II

Nach der Premiere 2015 startet auch 2016 die Festivalsaison mit dem Heimspiel im Olypmpiapark.

Das Maskottchen.
Das Rockavaria lockt mit Headlinern wie Iron Maiden und dem Versprechen, bei tollstem Wetter vier Tage zuhause vorzuglühen bzw. -grillen. Die Wettervorhersage hält zunächst Wort und als Einstimmung Donnerstags (wie praktisch: ein Feiertag!) laufen wir erst mal unrockbar durch die Partnachklamm.

Vorglühen beim Wandern.
Schweißtreibend aber wenigstens mit Bier und Sonnenschein.  Die folgenden „richtigen“ Festivaltage verlaufen alle nach dem gleichen Schema: Zwischen 11 und 13 Uhr aufstehen, Bier auf, Trashfilm á la Hot Shots oder New Kids an, Grill an, Essen und Trinken. Eigentlich ein Traum vor Allem weil wir uns gut die Platte auf meinem Balkon verbrutzeln. Während des Festivals herrschen dann eigentlich perfekte Temperatur, die bis spät Nachts zum draußen bleiben einladen. Das ziehen wir die Tage auch durch und haben ne Menge Spaß…

Afterhour in der SchwaSi.
Festivaltechnisch ist das Rockavaria wieder angenehm unkommerziell (wobei ein paar Merch-Stände wären schon gut) und die Bühnenaufteilung ist viel besser, allerdings ist es dieses Jahr Freitag und Samstag noch schlechter besucht als das Jahr zuvor.

Die neue Seebühne ist top.
Beim Headliner vor die Bühne laufen – entspannt.
Mal sehen ob sich das lohnt…angeblich wäre der Olympiapark für 3 Jahre gemietet. Musiktechnisch sticht Iron Maiden wirklich hervor, da es ansonsten kaum wirkliche Headliner gab. Powerwolf als Opener geht immer und mit Sabaton (diese Mal im Spaghettiregen) kann man auch immer „noch ein Bier“ trinken.

Powerwolf!

In Ex war solide auch wenn ganz schön viel Müll durch die Gegend geschossen wurde. Der Rest war etwas Leichenschändung.

Sei es auf dem vermutlichen Motörhead -Spielplatz mit dem Stummfilm Gutterdämmerung oder bei The Passenger mit Iggy Pop. Nimmt man mit, ist aber auch schnell vergessen. Schade.

Am Ende bleibt es bei einem einstündigen Regenguss.

Trotzdem alles in allem hat das Festival eine zweite Wiederholung verdient. Rockavaria 2017 – bring it.