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Monat: März 2011

Florida mit Moss

Im Gegensatz zu allen vorigen Trips bin ich bei der Woche Florida mal nicht mit BMW Kollegen unterwegs. Stattdessen kommt mein Informatiker-Kumpel aus Deutschland vorbei und leistet mir Gesellschaft beim Roadtrip. Man kann sich den Trip ein bischen wie den Ausflug der IT-Crowd vorstellen. Ich, Roy, der Nerd, sowie Moss, der trockene Computer-Crack…

Trotz der Umstände, dass ich der einzige bin der Alkohol, Kaffee und Sonne verträgt, war der Trip sehr spaßig. 2200 Meilen hat mein neues Auto nun auf dem Buckel – und es hat sich sehr gut geschlagen!

Es startete auf der Farm

War auf dem (Spring Break) – Strand in Daytona Beach,

 

auf dem Parkplatz des Kennedy-Space-Centers,

vor den Uniersal Studios in Orlando,

mitten in der Innenstadt von Miami,

in den Everglades,

auf Key West,

und am Ende wieder zuhause.

Der Trip war krass aber mehr als vier unbezahlte Urlaubstage kann ich mir grad nicht leisten… Trotzdem haben wir echt
sehr viel gesehen.

Highlights waren sicher das Kennedy-Space-Center,

in Miami mit der kostenlosen Railbahn rumfahren,

sowie die Tour in die Everglades.

Enttäuschend waren die Florida Keys, die außer Highway nichts zu bieten haben.
Hier hat man nur als Taucher seinen Spaß.

Fotos sind in rauen Mengen entstanden. Gibt’s wie immer bei Ipernity.
http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/229104

 

The Ultimate Driving Machine

…ist der BMW Slogan in den USA. Cool und lässig – genauso wie wir es von der Abteilung diese Woche im „Performance Center“ angehen haben lassen. Endlich nicht mehr nur graue Theorie, sondern 400 PS am Gaspedal und eine Rennstrecke vor der Windschutzscheibe. Für 100$ bekommt man hier das M3-Erlebnis, einen X5-Offroad-Parkuhr, das BMW-Erlebnis und eine Fahrt mit nem Testfahrer…

Eines der Highlights war ganz klar das Zeitfahren auf der M3-Strecke. Das Fahrzeug ist so sportlich und es ist so geil das Biest durch den „M-Button“ auf sportlich zu trimmen. Einfach nur „ultimate“.

Danach durfte jeder in ein X5-Ungetüm steigen und den Offroad-Parkur abfahren. Beeindruckend was dieses SUV doch für tolle Geländegängigkeit besitzt. 45° Hügel, Balancieren auf 2 Rädern oder 1m tiefes Wasser stellen keinerlei Problem dar. Jeder X5-Fahrer wird sein Fahrzeug wohl nie an diese Grenzen bringen, aber es ist umso erstaunlicher, dass man es kann!

Danach gings zur „BMW Experience“, d.h. wir durfen 5 verschieden BMWs fahren. Diese Woche konnte man 135i, 335d, 550i, 750i und X6M fahren. Auch wieder auf dem Racetrack, auch wieder am Limit. Schade dass kein Z4 dabei war, aber es hat auch so richtig Spaß gemacht. Interessant dass selbst 5er und 7er sich auch noch vergleichsweise gut auf der Rennstrecke schlagen, obwohl das schon riesen Schiffe sind. Der X6M ist ein Biest, aber an diesem Auto ist eigentlich alles „zu viel“. Zu viel Power, zu viel Blech, zu viel Gewicht, zu viel Abstand von der Straße. Ein SUV mit 500 PS ist zwar sicher auf der Autobahn spaßig, auf der Rennstrecke kommt aber irgendwie kein Spaß auf. Den meißten Spaß hatten wir mit dem 135i mit M-Paket. Klein, leicht, agil, voller Power. Mit dem Auto ist es richtig cool auf der Rennstrecke. Bald bekommt das Performance Center 1er Ms und dann müsste ich eigentlich nochmal hin…

Zum Abschluss durften wir noch ne Runde mit nem Testfahrer im M3 mitfahren. Ohne Traktionskontrolle mutiert das Auto zu einem Monster, das man als Rennfahrer ans Limit treiben kann. Jeden Tag wird ein Satz Reifen abgefahren und wenn man sich permanent am driften befindet, ist das auch kein Wunder…

Insgesamt der beste Nachmittag seit langem. Endlich BMW, endlich M3, endlich glühende Reifen.

mehr Fotos hier: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/227977

Spring Break | Panama City Beach, FL

Ich zitiere Wikipedia: „Spring Break (engl., etwa: Frühlingsferien) ist eine meist einwöchige, manchmal auch zweiwöchige Pause des Studienbetriebes (Semesterferien) an den Colleges und Universitäten der USA. Für Hochschulen mit Quartalssystem kommt die Studienpause zum Ende des Winterquartals und vor Beginn des Frühlingsquartals; für solche mit dem Semestersystem ist es meist mitten im Winter- bzw. Frühlingssemester (das meist Januar bis Mai läuft). In dieser Zeit suchen Studenten oft warme Orte der USA, Mexiko oder die Karibik auf, um ausgiebig zu feiern. Oft kommt es bei diesen Feiern zu Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum sexueller Freizügigkeit, Promiskuität und öffentlicher Zurschaustellung von Nacktheit (Exhibitionismus).[1]“

Endlich Frühlingsferien! Oder nicht? Nein leider nicht aber man kann ja so tun… Nach der Woche in der grauen Bürobox freue ich mich riesig auf den Trip nach Panama City Beach, Florida. Hier im Hotspot des Springbreaks feiern wir das Wochenende ab und genießen den Abstand von der amerikanischen Prüderie!

In der vorlesungsfreien Zeit der Colleges zieht es tausende von Studenten und Studentinnen(!) aus dem ganzen Land an die Strände des Sunshine State Florida – dort wird dann ausgiebig „die Sau rausgelassen“ und einfach nur abgefeiert 🙂 .

Dieses Jahr gesellen sich noch 4 Deutsche dazu – und ja – wir hauen ordentlich auf den Putz!

Der Trip lässt sich schwer beschreiben aber ich versuche das mal auf den Punkt zu bringen.

Florida, bestes Wetter, Strand, Mädels, Bier, Suite mit Strandblick, größte Disko Amerikas, Fast Food, Roadtrip.

Alles in allem ein geiler Trip und ich freue mich schon auf den Florida „Urlaub“ nächste Woche!

Fotos: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/227628

P.S.: Wir haben außnahmsweise mal sehr freundliche Polizisten getroffen…

Der ganz normale Wahnsinn

Der vorläufige Spaßhöhepunkt diese Woche (Springbreak kann das eigentlich nur toppen) war aber die Shooting Range.

Während man in Deutschland einen Waffenschein und zwangzig Tauglichkeitsprüfungen braucht, geht man hier einfach auf die Range, zeigt seine ID vor, schaut sich einen sehr dramatischen Lehrfilm an und kann dann für 40$ ballern was das Zeug hält.

Als erfahrene Half-Life-Spieler mussten wir natürlich alles ausprobieren was Rang und Namen hat. Nachdem wir uns nur kurze Zeit mit den Kleinkalibern beschäftigt hatten, holten wir uns die richtigen Wummen.


AK47

AR-15

Shotgun

Desert Eagle

Alles in allem sehr furchteinflößend und vorallem bei der Shotgun hauts einen fast um beim Rückstoß. Hier dienen Waffen sicher zur Durchsetzung der natürlichen Selektion, aber ich bin sehr froh, dass es in Deutschland nicht selbstverständlich ist, eine Waffe zu besitzen und schießen zu können. Hier in Amerika ist das Normalität und wir haben sogar ein Pärchen beobachtet, dass anscheinend sein erstes Date auf der Shooting Range hatte….Einfach bizarr. „I love you – *bambambam, Nachladesound*“.

Naja jetzt kann ich diesen Punkt auf meiner To-Do-Liste auch abhaken…

Mehr Fotos gibts hier: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/227183

Stimmung: Endlich ein neues Auto – am Wochenende geht’s nach Florida!

Wetter: Schwül und regnerisch.

Location: Werk, ab Montag wieder ITRC

Amerikanische Qualität

…hätte ich nicht von meinem Mazda erwarten sollen. Aber wenigstens fahren hätte er doch sollen :-(. Nachdem ich das Auto gekauft und mindestens 3x reparieren hab lassen, entschließt sich der Motor einfach mal den Geist aufzugeben.

Die Signale waren unverkennbar. Erst ging die Batterielampe an, dann die Motorleuchte. Dann fiel bei 3 Grad Außentemperatur die Heizung aus und der Motor begann zu stocken. Ne halbe Meile vor meiner Werkstatt ging dann gar nichts mehr.

Auf der Abbiegespur festgehangen, blieb nix anderes übrig als die Kollegen anzurufen. Die hatten auch nur den Rat: „Abschleppen lassen aber da ist sicher nicht mehr viel zu machen…“ .

Na Spitze. Ein Anruf Mittags gab dann Gewissheit. Gebrochener Zylinderkopf und was das ich nicht übersetzen kann. Kosten von so 1500 – 2000$ das zu reparieren. Shit – das ist das Auto nicht mehr wert…

Das Geld verbrennen ist ein Problem, doch wie komme ich in die Arbeit, wie kriege ich das alte Auto los und wie komme ich an ein Neues ran.

Man muss sich arrangieren. Mein Auto holt ein Teilehändler ab, ders noch ausschlachten will. Ich bekomme symbolische 275$ dafür – immerhin… Auf die Arbeit komme ich nicht. Ne Mitfahrgelegenheit ins Werk habe ich – also diese Woche mal hier sitzen. Mit dem Laptop bin ich unabhängig aber ich bin froh wenn ich wieder im ITRC arbeite. Im Vergleich zu dieser grauen, dunklen Box in der ich jetzt sitze, ist mein ITRC Platz ein Traum. Ich sehe Tageslicht und das Wetter! Was gibt es besseres… Freue ich mich auf Montag. Da kann ich dann das Auto vom Mitbewohner übernehmen. Auch wenn es eher unfreiwillig war – ich fahre jetzt einen Straßenkreuzer. Oldsmobile von 1995 mit Lenkradschaltung. Amerikanische Technik und amerikanisch viel Blech. Die Karre ist so breit, dass vorne bequem 3 Leute nebeneinander sitzen können… Die Länge von 5,60m ist auch nicht zu verachten ;-).

Das Bild zeigt nicht das Oldsmobile, aber es sieht fast genauso aus…

Alles auf Anfang

Zur Zeit habe ich sehr viel Stress mit meinem Auto…Doch dazu schreibe ich aber demnächst mehr – dann hat sich vieles
geklärt. Im Vorraus – ich fahre bald ein 5,60m Oldsmobile…

Heute will ich mal etwas aus dem Alltags-Nähkästchen plaudern! Letzte Woche startete ich offiziell mit der Thesis – gut dass ich bereits 2 Monate Arbeit reingesteckt habe. So kann ich mich ab jetzt auf die wichtigen Dinge konzentrieren. In der letzten Zeit waren die wichtigen Dinge vor Allem studentische Dinge wie Partys feiern oder Sport treiben… Letzte Woche haben 12 Praktikanten ihr Praktikum beendet und um dies gebührend zu feiern wurde mal wieder die Farm belagert. Wie immer sind viele Fotos entstanden und auch hier habe ich mir bereits den Ruf als Papperazzi verdient!

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/225847

Weniger schoen war, dass nach der Party der Wind uns einen Strich durch die Rechnung machte. Die Klimaveränderung macht auch vor South Carolina nicht halt, sodass unser gesamter Partymüll mal fein über das ganze Gelände geblasen wurde. War klar dass das unserem Vermieter nicht gefallen kann. Nach einer Standpauke über Sauberkeit haben wir uns aber bei einem Bier wieder versöhnt. Meine 2 Mitbewohner hat er zwar jetzt auf den Kieker, aber die müssen ja nur noch wenige Wochen aushalten.

Das mit dem Wind ist hier sone Sache. Vorschriftsmäßig gibt’s hier überall Tornadoschutzräume, aber der bringt auch nicht viel wenn die eigene Holzhütte mal schön weggeweht wird…

Auch alles auf Anfang auch auf der Farm.
Ich wohne jetzt in einem größeren Zimmer und bekomme im Laufe des Monats neue Mitbewohner.

Alles auf Anfang im Büro. Ich sitze jetzt auf einem netten Eckplatz (wo ich jetzt theoretisch alles mögliche ungesehen auf meinem Monitor machen kann…

Alles auf Anfang in meinem Kühlschrank. Was sich doch alles beim einkaufen ansammelt… Neben 25 Tüten aus dem Walmart…

Hmm lecker – Amerikanischer Supermarktfraß…

Aber ich habe „Old Spice“ gekauft. Das beste Deo der Welt…

Gut riechend konnte ich dann den Kölner Karneval besuchen. Ich berichtige – die Trauerveranstaltung um den Kölner Karnval beim Kollegen aus Köln im Haus.

Wie es sich für Kölner gehört, haben wir uns alle besonders hübsch gemacht und gut gefeiert.

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/226748

Ok genug gefeiert. Diese Woche alles auf Anfang mit meinem fahrbaren Untersatz. Dazu demnächst mehr.

Stimmung: Angenervt vom Auto.

Location: ITC, Werk (ohne Auto komme ich nur da hin…)
Wetter: 11 Grad, bewölkt