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Monat: April 2011

Chicago – The Windy City

Auch dieses Wochenende war die Farm mal wieder verwaist. Uns zog es nach Las Vegas, Boston und Chicago. Ich flog mit der letzteren Gruppe Donnerstags Mittags gen Norden. Chicago, architektonische Perle am Lake Michigan lautete das Ziel.

Dem Spitznamen „Windy City“ machte die Stadt alle Ehre, und so schlugen wir uns Donnerstags und Freitags mit kühlen 10 Grad, Regen und Wind herum. Bei diesem Wetter konnten wir nur am Boden bleiben und die Stadt aus den verregneten Fenstern eines Sightseeing-Busses anschauen.

Nach einer typischen „DeepDish-Pizza“ (man kann es sich wie eine amerikanische Pizza-Torte vorstellen) stiegen wir Abends in einem gediegenen Jazzclub ab.

Am nächsten Morgen waren wir alle ausgeruht und der Wettergott meinte es gut mit uns. Wir konnten einen herrlichen Sightseeing-Tag in dieser faszinierenden Stadt verbringen. Chicago wurde vor 150 Jahren von einem verhehrenden Feuer verwüstet. Anstatt die Stadt aufzugeben, wurde sie noch prunkvoller als vorher wieder aufgebaut. Die ersten Wolkenkratzer entstanden in Chicago und auch heute stehen mit Willis-Tower (früher Sears-Tower) und John-Hancock-Tower einige der eindruckvollsten Vertreter dieser Häusergattung in der Stadt.

Die Besteigung des Sears-Tower sollte man nicht an einem Ostersamstag in Angriff nehmen. Nach 3 Stunden(!) Wartezeit durften wir endlich unsere typischen Touristenfotos auf dem Glasboden machen…Besser war da der folgende Abend auf dem Hancock-Tower. Hier mussten wir nur 30 Minuten warten. Oben konnten wir einen herrlichen Blick über die Stadt genießen. Die Bar im 94ten Stock versorgte uns mit genügend Bier,

sodass wir mit dem Sonnenuntergang erleben konnten, wie die Stadt zum Leben erwacht.

Nach einer gratis Popcorn-Probe (Käsepopcorn – Prädikat widerlich) holten wir uns am nächsten Tag noch weitere Touristenfotos im Millenium Park. Eine der Hauptattraktionen ist hier die „Bohne“. Komplett verchromt spiegelt sich die Skyline der Stadt in dem Kunstwerk. Beeindruckend.

Die Flucht aus dem Großstadtdschungel treten wir Sonntag Mittag mit Southwest an. Abends landen wir wieder in Greenville. Hello again Rednecks. Hello again schwüles Greenville.

Fotos bei Ipernity: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/232291

One night in Savannah

Nachdem wir vergangene (Arbeits-) Woche dank diversen Grill- und Bierorgien erfolgreich rum gebracht haben, steht dieses Wochenende wieder ein Kurztrip an. Nach einer durchzechten Nacht im Redneck-Club „Blind Horse“ machen wir uns Samstags morgens auf Richtung Savannah.

An der Atlantikküste Georgias finden wir ein kleines Städtchen vor, das nicht nur äußerlich Charleston ähnelt, sondern in dem sich auch genauso gut feiern lässt. Bevor wir uns aber unser Feierabendbierchen genehmigen können, wollen wir erstmal noch einen schnellen Ausflug an den Ozean machen. In Tybee Island fühlen wir uns allerdings wie die Milch im Kaffee… Irgendwie läuft dort gerade eine Party ab, auf der nur Schwarze sind…

Auf dem windigen Steg machen wir „Whitebreads“ nur ein paar typische Touristenfotos, bevor es den Mädels zu mulmig wird und wir uns wieder ins Hotel verziehen.

Unseren Frust über einen unnötigen Strafzettel haben wir beim Abendessen schon wieder vergessen. Nach der Fast-Food-Woche geht es gerade so weiter. Fried-Chilli-Cheese Fries bilden die beste Grundlage für eine durchzechte Nacht. Diese endet morgens um 5 wieder im BestWestern…Feiern geht gut in Savannah.

Nach der obligatorischen Touristentour durch den Hafendistrict,

einem Konterbier und einem sehr leckeren Shrimp-Lunch, machen wir uns Mittags wieder auf gen
Greenville.

Mit dem Kauf 100 Chicken McNuggets (20$…) qualifizieren wir uns beim Abendessen für den Titel „Durchschnittsamerikaner“
bevor wir erschöpft ins Bett fallen.

Mehr Fotos bei Ipernity: http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/231380

Charlotte reloaded

Nachdem wir Freitags die kleinste Farmparty ever machen (7 Leute aber dank Partymusik
einfach nur gut!),

wollen die Mitbewohner Samstags unbedingt nach Charlotte um dort weiter abzufeiern.

Da ich wegen Florida einiges weniger an Gehalt bekommen habe, mache ich dieses Wochenende einen auf Schwabe und möchte nicht dort übernachten.

Trotzdem geht’s mit nem Autos voller Amis nach Charlotte auf den NASCAR-Speedway. Dort findet die größte Autoshow der Südstaaten statt. Ich hatte viel erwartet, nicht aber dass an die 100.000 Autonarren die Gegend unsicher machen.

Die gesamte Rennstrecke ist erfüllt von Benzingeruch, Männerschweiß und Motorenlärm und überall wetteifern Mustangs, Cobras, Hot-Rods und Trucks um die lüsternen Blicke der Besucher.

Ein echtes Erlebnis! Wenn man dann noch in den Steilkurven der NASCAR-Strecke rumklettert, möchte man doch schonmal gerne bei so einem Event dabei sein 🙂

Ich fahre danach zurück nach Greer, da die Amis am nächsten Tag noch wandern möchten. Da ich die Partyszene von Charlotte schon kenne, ist mir das ganz recht. Sonntags in der Früh geht’s dann in den Dupont State Forest. Ein kleiner Teil der Appalachen in der Nähe von Greenville, aber sehr schön zum rumwandern und Wetter genießen.

Nach diversen Städtetrips habe ich die Natur ja schon ein bischen vermisst. Bei 28°, wunderschönem Sonnenschein genießen wir die Wanderwege, die vielen Wasserfälle und einen schönen Seeblick. So stelle ich mir einen Sonntag vor!

Leider war auch dieses Wochenende wieder viel zu schnell vorbei.

Fotos…

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/230514

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/230518

http://www.ipernity.com/doc/hofherr/album/230523

Going nuts in Charleston

Zur Halbzeit meines Praktikums nimmt die Taktzahl der Urlaube nicht unwesentlich zu… Nach Nashville, PCB und ner Woche Florida gings jetzt direkt weiter in die schöne Hafenstadt Charleston.

Wir Farmbewohner (+X) machen an diesem Wochenende eine der ältesten Städte des Südens (knapp 300 Jahre) unsicher! Man kann dort  einige „historische“ Gebäude anschauen oder weiter in die amerikanische Waffenkultur abgetauchen. Natürlich machen wir letzteres und besuchen einen Flugzeugträger aus dem 2.WK.

Dort kann man wie bei Battlefield auf dem Flugdeck respawnen oder wie bei Hot Shots Würstchen am Exhaust grillen 🙂

Außerdem kann man in einem U-Boot rumgeklettern oder sich als Flugabwehrschütze probieren.

Tags drauf machen wir eine Bootstour zu einem, angeblich tollen, Fort namens Sumter.
Das muss man nicht kennen, da es nach 200 Jahren aussieht wie europäische Burgen nach 1000 Jahren. Verfallen und vergessen, aber inzwischen wieder historisch bedeutend, da hier wohl der erste Schuß im Civil War zwischen Nord- und Südstaaten gefallen ist.

Partytechnisch noch relativ unbefangen, habe ich meine beiden neuen Mitbewohner Abends in die amerikanische Feierkultur eingeführt. Sie waren begeistert – auch weil wir uns
das beste Wochenende ausgesucht hatten!
Die Straßen der Innenstadt sind sonst schon von vielen hübschen Mädels bevölkert, da aber an diesem Wochenende noch der 6 Meilen „Copper Bridge Run“ stattgefunden hat, konnten
wir nur noch staunen und schön abfeiern
🙂

Nach 2 Paletten Bier, 2 Nächten im Best Western, einer Fahrt im Party-Van und 2 GB Fotos müssen wir die schöne Stadt verlassen und uns dem Arbeitsalltag wieder widmen. Schä wars un ich will unbedingd widda hin.