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Monat: März 2017

ジャパン – Osaka

Nach der Abschlussdröhnung Tokio im Technikviertel „Akihabara“ mit Arkade-Spielhalle und Maid-Café (Prädikat: Zu putzig für Europäer) gehts mit dem Skinkansen durch den industrialisierten Westen des Landes gen Osaka.

Outfit, welches man Maid-Café Akihabara bekommt…
Kyoto und die Kirschblüte ist das eigentliche Ziel, allerdings macht uns der feuchtfröhliche erste Hostelabend mit trinkfreudigen Mitbewohnern sowie das angekündigte Regenwetter einen Strich durch die Rechnung.
Kapselhostel „Pax“ in Osaka.
„Erimit“, unser 10-Bett-Zimmer-Mitbewohner mit etwas kruden politischen Ansichten und dem Job als Telefondoktor, behielt leider Recht und der erste gesamte Osaka-Tag fällt buchstäblich ins Wasser. Wir machen das beste draus und schauen uns das lokale Schloss an (mehr ein Nachbau als Museum) und stürzen uns in die Shoppingwelt der Stadt.
Osaka Castle in the rain.
Für den Nerd und Geek ist alles geboten und wir vebringen einiges an Zeit im Yodobashi-Kaufhaus.
Pachinko-Maschinen stehen überall…
Um den Tag abzurunden gibts ne Dröhnung „King Kong“ im Kino. Ein Highlight wenn man alleine die verrückte Werbung vor dem Film beachtet.

ジャパン – Mt. Fuji

Nach der vollen Stadtdröhnung treibt es uns am dritten Tag gen heiliger Berg. Der Fuji ist von Shinyoku per Kaji 103 Express mit nur einem Umstieg in Otsuki erreichbar.

Immer schön am richtigen Wagen aufstellen.
Das Kaff ist hässlich und der Lake Kawaguchiko kann es jetzt auch nicht mit einem Tegernsee aufnehmen, aber der Berg ruft. Der Gipfel ist während der unspannenden Bootsfahrt noch wolkenverhangen, nach ’ner Bentobox zum Mittag belohnt uns aber das Wetter mit einer tollen Aussicht…
Berg. Da.

Am Ende des Tages haben wir wieder einiges an Strecke zurückgelegt aber sind trotzdem zufrieden. Fuji anschauen: Bucketlist, check.

ジャパン – Tokyo

Nach einer frischen Nacht im Hostel wärmen wir uns morgens um 1 Uhr..ähm 9 Uhr (der Jetlag ist noch da) bei Würstchen im Speckmantel und trinkbarem Kaffee auf. Der Tag verspricht strahlendes Frühlingswetter und löst das am Ende auch ein. Wir machen das beste draus und der Fitnesstracker glüht…22 km später sind wir um den Palastgarten spaziert (Prädikat: unspektakulär), haben unter dem Tokyo Tower nen Sandwich und ne Banane verputzt,

Banane im Plastikmantel.
am Meiji-Schrein nen Mülleimer gesucht (nicht aufzutreiben in Tokio) und das wilde Treiben an der Shibuya-Kreuzung beobachtet.
Sakefässer.


Zwischendrin versuchen wir Hausschuhe in unserer Größe aufzutreiben (#fail), versuchen uns an Schokomandeln und sonstigen unleserlichen Süßigkeiten und laufen uns noch die Füße rund bevor wir zum Abschluss noch den Premiumblick vom Roppongi-Hill genießen.
Welcome in Japan.
Blick auf den Tokyo-Tower.

Fazit: Tokio ist groß und doch sehr klein (Autos, Gassen, Menschen…alles winzig…). Morgen gehts mit der ersten JR-East-Reservierung Richtung Mt. Fujii. Raus aus der Stadt. Puh. Durchschnaufen.

ジャパン – Japan wtf signs

Eine Sammlung toller Schilder, Maschinen und wichtigen Hinweisen. To be continued.

Die Polizei dein Freund und Helfer.
Auto kann angekrallt werden?!
Kein Spielautomat sondern der Ticketautomat für die U-Bahn.
Ich will auch diese Hightech-Toilette. Mit warmer Brille!
Parken für den Kontrast nur mit weißem Auto erlaubt.
Lieber nach Sternen statt Bierknoblauch riechen.
Miau?!
Maid will shake drink infront of you…
Hier Finger einklemmen.
Bitte mit dem Smartphone Omas und Bären wegsprengen.
Nicht mit der Deppenantenne in die Oberleitung greifen…
 

Vorsicht. Sie fallen bei Explosionen vom Rad.
Dieses Smartphone könnte bald ihnen sein.
Schild an einem Strommast..
Radfahren mit Katzenmaske verboten.
Mit dem Rad keine Passanten hauen.

Das erste Schild…
Nicht im Elektrozaun hängen?

ジャパン – Zu Land, Luft und Schiene.

Vom leeren Frankfurter Flughafen geht es entspannt mit Japan Air 408 nach Tokio/Narita. Ohrstöpsel, Schlafbrille und „Indpendence Day“ wirken Wunder und lassen die 11 Stunden schnell verfliegen.

Die 90 Tage werde ich nicht ausnutzen.
Angekommen vertreten wir uns noch etwas die Beine auf dem Flughafen, besorgen zwischendrin noch Cash am 7eleven, eine bmobile SIM-Karte mit 5GB LTE und tauschen unseren Gutschein in den gültigen JR-Railpass ein. Läuft. Um 17 Uhr Ortszeit checken wir nach einem Rush-Hour-Ubahn-Ride ins Anna Hostel Yokozuna ein. Schnell noch die Müdigkeit weggeduscht und die Schuhe gegen Hausschuhe gewechselt und schon starten wir in das Abenteuer Fernost/Nippon mit einem Abendessen mit Dumblings und japanischem Lager. Nur Einheimische im Laden ist schon mal ein gutes Zeichen. 
とんかつ はせ川
Tokyo – bring it.