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Monat: Mai 2013

USA #7: Into the wild

Die letzte Reiseetappe führt uns raus aus der vollen Dröhnung Zivilisation Richtung Nordwesten. In den Nationalparks Death Valley und Yosemite fahren wir Höchstgeschwindigkeit sowie einiges an Meilen auf unseren VW Tiguan drauf. Die Landschaft wechselt aber auch im Stundentakt.

Big Dune

Gerade noch auf einer Sanddüne rumgeturnt, stehen wir eine Stunde später schon bei 20 Grad mehr unter dem Meeresspiegel im Death Valley.
Death Valley

Wieder ne Stunde später gibts schon einen erloschenen Vulkan zu bewundern. Abwechslung pur.
Vulkan

Im Yosemite National Park wird die Landschaft dann gebirgig spektakulär. Von der Wüste in den Schnee sind es nur 2 Stunden Fahrt…
Yosemite

Nach der letzten Tagesetappe schlagen wir wieder in Los Altos Hills auf. Mit einem weinenden Auge schauen wir auf die vergangenen Wochen zurück. Mit einem lachenden Auge freuen wir uns aber auch wieder auf Deutschland…
Während wir den Flieger boarden danken wir noch mal unserem Auto, dass uns mit 0 Meilen Range trotzdem noch zu Flughafen gebracht hat. German quality!
Tiguan

Lessons learned:

  • Walmarts haben 24 Stunden auf; Tankstellen nicht.
  • Im BestBuy gibt es mit Abstand die meißten Angestellten.
  • Free Wifi in Motels ftw.
  • 24$ Wifi im Stratosphere Tower fail.
  • Couchsurfing ftw.
  • MuscleMilk contains no milk.
  • Limonaden Maschinen haben auch nicht alles.
  • Oreo Double Stuff ftw.
  • Walmart Return Policy ftw.
  • Tax policy fail.
  • Nobody gives a f*** about IDs.
  • Panda Express, Panera Bread, Chipotle ftw.
  • Starbucks attwifi ftw.
  • Wienerschnitzel, KFC, Wendys – its not der Fun.
  • Drinks an 1ct Maschinen ftw.
  • Mid-Size SUV ftw.
  • Hosen ftw.
  • Chlorwasser fail.
  • Carpool Lane win.

Bye, bye United States. We will be back.

Bonus: Wenn einem in der Wüste ein Räumfahrzeug entgegen kommt…

USA #6: Fabulous Las Vegas

LV

Las Vegas, 91 Grad Fahrenheit, blauer Himmel, flackernde Neonröhren: Max, Marc und Brian schlendern den Strip, auch „Americas Playground“ genannt, auf und ab und ziehen Jack’d Coke aus leuchtend roten, vasenähnlichen Gefäßen mit der Aufschrift „The D – What happens in Vegas – stays in Vegas.“ Leicht beschwippst wird beschlossen: Das Motto halten wir in Ehren!

Old Strip
….
Blutverschmiert und ohne Bargeld erwachen die Gestalten am nächsten Morgen in einem eisklimatisiereten Zimmer mit einer vergilbten 9137 an der Tür.
Taschen ausleeren, Kamera raus: Rekapitulation der letzten Nacht.
Neonröhren am Eiffelturm, blauer Himmel über Arabien, Gutscheine für Playmate-Shows, zerknüllte Taxiquittungen, Fanshirts des Musicals „Evil Dead“. Letztere Punkte liefern Begründungen für fehlendes Bargeld und das Kunstblut überall.
Evil Dead

May the Forth, Star-Wars-Day, überstanden. Hello May the Fifth – Cinco the Mayo!

Cinco the Drinko – Burritos zum Frühstück, Magaritas für 3 Dollar am Pool. Die Wahrnehmung wird zunehmend unscharf. Verstärkt wird das Erlebnis beim Prosit der Gemütlichkeit zur amerikanischen Nationalhymne im Hofbräuhaus. Cheers. Der Rest des Abend verschwimmt zwischen Klackern der einarmigen Banditen und Showeinlagen.
Gambling

Alkohol und Münzgeklapper gibts am nächsten Tag vom MGM Grand bis zum Caesars Palace. Longdrinks bestellen, für 1 cent die Zahlen wirbeln lassen. Geldgewinne und Verluste halten sich die Waage, aber für den Alkoholpegel erhöhen ist das die beste Strategie. Trinken mit Stil an stillosen Maschinen. Vegas – der Urlaub vom Urlaub. Zwischendrin heißt es: Urlaub vom Urlaub vom Urlaub… Grand Canyon!
Grand Canyon

Nach 4 Tagen fliegt Brian gen Osten und wir satteln unsere 180 Pferde und machen uns auf den Westen zu erobern.

Bonus: Ein Prosit der Amerikanisierung.

Enjoy DER Fun at der Wienerschnitzel (http://www.wienerschnitzel.com/).

USA #5: The road to Vegas

Nach der unspekakulären Hollywood-Erfahrung lassen wir das Moloch Los Angeles zurück und machen uns Richtung Mexiko auf. Da uns die Boarder Patrol bereits kennt wird der Plan allerdings schnell verworfen… Unser südlichster Stopp ist somit das trockene San Diego, dass mehr Disneyland als Stadt ist. Da weder Zoos oder Legoländer was besonderes sind, schauen wir uns den zentralen Balboa-Stadtpark an. Nach dem dritten Gewächshaus und einem Fake Globe Theatre reichts damit aber auch schon.
Balboa Park
Beim ersten Essen mit Messer und Gabel seit langem (Flatrate-Salat-Essen im Olive Garden) beschließen wir besiedeltes Gebiet zu verlassen. Im Walmart noch schnell Campingzelt und Co gekauft und los gehts. Btw.: Danke Return-Policy: erstes Navi ist bereits ausgetauscht Outdoor-Kram folgt… Am Imperial beach von San Diego lassen wir uns noch schnell Pazifikwasser um die Füße spülen, bevor der Roadtrip gen Vegas startet.
Pazifik

Noch am gleichen Tag endet die wilde Fahrt in Julian – gerade mal 2 Stunden Fahrt von SD entfernt – im gebirgigen Rotwild-, Puma- und Waldbrandgebiet wird bei Couchsurfer Benjamin auf seiner Farm. Nach einer Nacht bei Hippies mit Hunden überwiegt die Freude 4 Stunden später schon unterwegs nach Palm Springs zu sein – nicht ohne vorher noch das Must-Do Shooting Range abzuhaken… Ex-Zivis an halbautomatischen Sturmgewehren und taktischen Schrotflinten – es ging gerade noch mal gut.
Zivis an Waffen

Am Ende des Tages gilt es in Palm Springs den Jaccuzzi noch auszutesten um u.A. die Schmauchspuren los zu werden.
Tagsdrauf betreten wir bereits Fledermausland.
Fledermausland
Nach dem Joshua Tree National Park und die Mojave-Wüste kommt Nevada immer näher. Nach 5 Stunden Steinen, Wüstenlandschaft, niedrige Speedlimits und vielen Oreos schlagen wir unser Wal-Mart-Zelt am Lake Meat am Hoover Dam auf.
Campen
Las Vegas ist jetzt nun nur einen Steinwurf entfernt. It’s gonna be legendary.

Roadtrip
Bonus #1: Pazifisten an Waffen

USA #4: Californication 1 South

Nach einem Zwischenstopp im Quality Inn in Monterey machen wir uns auf den Highway California Number 1 zu erobern.
Highway Number 1
Wir erleben eine kurvige Küstenpiste die 4 Stunden lang spektakuläre Ausblicke gewährt. Während des ersten Tagesroadtrip vernichten wir stilecht 30 Oreo-Kekse und trinken Arizona-Tee aus Dosen. Dankenswerterweise hat Amerika eine ganze Armada an Dixi-Häuschen am Highway verteilt…, sodass wir alles auch wieder wegbringen können…
Touristen

Am Ende der Fahrt haben wir auch wieder Handyempfang; leider hat unser Couchsurfing-Host uns aber per Internet kontaktiert. Nachts um 10 wollen wir die nicht mehr nerven und so steigen wir in Santa Barbara im etwas abgesifften Motel 6 ab. Am nächsten Morgen trinken wir leckeren Coconut-Roast-Coffee und klauen bei der Santa Barbara Roasting Company direkt auch noch etwas WLAN zur Tagesplanung. Nach einem Zwischenstopp bei Charlie Harper in Malibu, cruisen wir weiter Richtung Santa Monica Pier. Hier bekomme ich die neusten News aus München, da mir mein Arbeitskollege Markus über den Weg läuft. Die Welt ist ein Dorf.
Santa Monica Pier

Im Gegensatz dazu ist LA kein Dorf, sondern eine Ansammlung von Hochstraßen und Nachwuchsrappern. Wir machen für unser Nachtlager einen großen Bogen um die Problemviertel und crashen bei Couchsurfinghost Sam in Long Beach im Wohnzimmer. Mit ihm ziehen wir noch um die Häuser und erspielen Bierrunden beim Jenga-Turm bauen… Nach einem Mitternachtstaco (wie Mitternachtsdöner bei uns) gehen wir mit „It’s Always Sunny In Philadelphia“ schlafen und stehen damit auch wieder auf.

Hollywood
Bevor wir uns Richtung San Diego aufmachen, statten wir dem Walk of Fame und dem Hollywood-Hills noch einen Besuch ab. Kann beides nichts außer dass man permant von Flyerverteilern und Touranwerbern angebettelt wird oder Fotos mit dem schwarzen Batman machen muss.
War Batman schwarz?

Nach einem erfolglosen Versuch Essen aufzutreiben, bekommen wir einen Strafzettel von Officer Crisp („Offizier Knusprig“(!)) über 63 verdammte Dollar wegen Parkzeitüberschreitung. Wir ballen die Faust in der Tasche und verlassen den Großraum LA auf schnellstem Weg über die Car-Pool-Lane. Nur weg hier.

Nun mal sehen was San Diego und die Nationalparks Richtung Las Vegas können!

Bonus #1:
AirBnB Alcatraz: Geräumiges Zimmer mit Blick auf die Skyline von San Francisco.

Bonus #2: Parkticket entwerten in Amiland – eine Challenge.