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Monat: April 2016

Etosha

Wir betreten den Etosha Nationalpark im Lindquist-Gate ganz im Osten und verbringen 3 Tage im Park.

Namutomi-Lodge

Die Lodges sind zum campen perfekt und man kann sich auch die etwas teueren Restaurants vor Ort gut leisten, auch wenn die kulinarische Auswahl und der Service etwas zu wünschen übrig lassen. Zwischen schlafen und essen verbringen wir fast die ganze Zeit im Hillux und arbeiten uns von Wasserloch zu Wasserloch.

Hier ist die Tierwarscheinlichkeit am höchsten und oft werden wir auch mit allem was Afrika aufbieten kann belohnt.
Die Könige der Wasserlöcher: Afrikanische Elefanten.

Da stehen Elefanten neben Giraffen und Antilopen und werden von Zebras beobachtet während der Löwe und die Geier die gesamte Szenerie aus der Ferne überwachen. Full life könnte man sagen.
Sieht Räuber schon von weitem: Die Giraffe.

Die Tage vergehen schnell und Fernglas und Teleobjektiv legen Sonderschichten ein.
Antilopen kennen keine Scheu.

Nachdem wir unsere Grillwürstchen abgenommen bekommen habe, gehts am Anderson-Gate wieder raus.
DIe „Etosha-Pfanne“ ist ein riesiger „See“.

Ein Abenteuer auf dass wir Abends bei Bier und Gitarrenmusik in der Etosha Safari Lodge anstoßen.
In der Etosha Safari Lodge wird die „Shebeen“-Kultur gelebt.

Beware of falling meteorits

Die aufgehende Sonne und mülldurchwühlende Affen beenden unsere erste Nacht im Camper. Wir nutzen die Gunst der Stunde und brechen kurz drauf zur morgendlichen Wanderung zum Mountain View auf.

Nach Stock und Stein genießen wir bald drauf eine atemberaubende Aussicht vom Waterberg Plateau in die Ebene. Alleine dafür hat sich der Aufenthalt gelohnt!

Die Weitsicht ist beeindruckend.
Nur markierte Wege sind gute Wege.

Nach nem guten Continental-Breakfast startet der fahrerisch anspruchvolle, allerdings landschaftlich erwas eintönige Teil des Tages. Mit Durchschnittgeschwindigkeit 50km/h erreichen wir nach 3 Stunden D2512 Dirttrack unser Zwischenziel den Hoba-Meteoriten. Ein riesen Brummer in der Wüste, der wie auch der folgende Stopp, ein See in den die Deutschen ihre Geschütze versenkt haben, von 5 Mitarbeitern bewacht/verwaltet wird.
Namibia ist komplett eingezäunt.

Nach vielen Oreos und Roadtripessen freuen wir uns auf ein Stück Kuchen im Etosha Cafe in Tsumeb – leider ist dies geschlossen was zu kurzer Frustration führt. Um den Tag zu retten ändern wir den Plan und jetten zur Namutomi-Lodge („Rastplatz zum großen männlichen Geschlechtsteil“) im Etosha Nationalpark durch. Kurz vor Toresschluss rollen wir auf den Campingplatz und sind froh endlich angekommen zu sein.

Go north

Nach dem Frühstück mit Kuchenbällchen und X-Faktor im 3:3-Format müssen wir erstmal leider feststellen, dass uns die Waschfutzis nicht nur das Auto gewaschen, sondern auch das gammlige Garmin geklaut haben. Sollen sie viel Spaß damit haben… ein weiterer Grund ihnen kein Geld zu geben. Geld geben wir dafür einiges in der Maerua-Mall aus. Nach 3 Stunden Shopping sind wir gerüstet für den Roadtrip und per 4G mit der Welt verbunden. Den Rest des Tages verbringen wir bei 120 km/h auf der B1, der C22 und der Dirtroad D2512.

Mit Hochgeschwindigkeit auf der Asphaltstraße.
Das Tagesziel erreichen wir 1 toten Vogel und 3 tote Heuschrecken später. Am Waterberg empfängt uns ein Rudel Warzenschweine und ein Rudel Servicekräfte, die uns in das in große Camp einführen und beim Abendessen-Buffet mit „bitte“, „danke“ und „noch ein Nachtisch?“ bedienen.

Warzenschweine als Gärtner.
Nach 2x den Berg hoch-und runterfahren sowie der Kolonialbesichtigungstour am „German Cemetry“ und der ehemaligen kaiserlichen Polizeistation klappen wir am Ende des Tages unser Dachzelt auf und genießen 1,5 Grad kaltes Windhoeck Lager unter dem südlichen Sternenhimmel.

Die ehemalige deutsche Polizeistation ist heute das Restaurant.

Windhoeck

Nach einem entspannten Nachtflug nach Johannisburg, einem etwas aufwendigen Transfer auf dem besagten Flughafen und einem letzten Flug nach Windhoeck betreten wir namibischen Boden. Schon am Flughafen fällt auf – hier geht es eher gemächlicher für eine Landeshauptstadt zu.

Provinzflughafen Windhoeck

Der Transfer vom Flughafen nach Windhoeck gibt uns bereits einen Eindruck, was für Landschaften uns erwarten. Windhoeck selbst hat bis auf ein paar Kolonialbauten und einigen lustigen Straßennamen eher wenig zu bieten.
Deutsche Straßennamen haben sich gehalten.

Vor Ort ist wenig los und wer dort an der Straße rumlungert will nur Geld von den reichen Deutschen erschnorren. Das geht einerseits unverfrohren mit „we clean your car“ – auch wenn wir das gar nicht wollen; andererseits raffinierter in perfektem Deutsch und einer Story über Exil-Namibianer in der DDR. Echt nervig…die deutsche Mentalität ist leider nicht vorhanden, dafür bemitttleidenswerte Armut die man aber auch nicht durch Geld unterstützen möchte.
Die Christuskirche ist das Wahrzeichen von Windhoeck.

Nur deutsche Öffnungszeiten haben sich gehalten und Sonntags können wir nichts für den Trip einkaufen. Egal. Bei Windhoeck Lager besprechen wir Abends die Lage beim obligatorischen Besuch in Joes Beerhouse.
In Joes Beerhouse möglich: Einmal durch die Savanne probieren.

Am nächsten Tag verlassen wir die Stadt und freuen uns auf den kommenden Roadtrip mit unserem Camper-Toyota-Hillux.

Namibia

Die Koffer sind gepackt, Flüge gebucht, ein Mietwagen-SUV mit Zelt auf dem Dach reserviert und die Urlaubsreife ist hergestellt. Namibia – let’s go!
Ich freue mich nach einem vollgepackten Frühjahr auf einige ruhige Tage in wunderbaren Landschaften am anderen Ende der Welt.
Die Route ist grob geplant – mal sehen ob das in 14 Tagen machbar ist…
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Herzogstand die Dritte

Zum dritten Mal in Folge verschlägt mich ein Wanderausflug zum Herzogstand am Walchensee. Das Panorama dort ist der Wahnsinn und mit Herzogstandhütte, Martinskopf und ner Seilbahn gibt’s dort auch eine sehr gute Infrastruktur, um auch bei unklaren Wetterverhältnissen dort ein paar schicke Stunden zu verbringen. Wir haben Glück und mein neues Telefon darf direkt mal seine Kameraqualitäten unter Beweis stellen. Well done Microsoft. Das Lumia macht für ein Smartphone fantastische Fotos – jetzt muss ich ggf. doch meine Knipser-Cam mal in Rente schicken…

Kaiserwetter auf dem Weg zum Herzogstand

Der Winter grüßt auf den letzten Metern zum Martinskopf.

Die Wandertruppe.

R1200R – Rock’n’Roll

Nach dem Sparjahr 2015 gibt’s dieses Jahr Style und Sound auf 2 Rädern. Nachdem alle Pisten abgefahren, alle Starkbiere getrunken und alle Winterfeste gefeiert sind, geht’s endlich wieder auf dem Motorrad durch die Lande. Voralpenland, Dachauer Hinterland und die Pfalz – macht euch bereit auf Rock’n’Roll mit meiner röhrenden Boxer-R1200R.

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Nicht alle Kollegen hatten soviel Planungsgeschick, sodass die ersten beiden Ausfahrten anmuteten wie ein Top-Gear-Special mit Drohungsfahrzeug am Ende. S1000R, S1000XR, R1200R x2 … und eine kleine Vespa mit 300 ccm schlängeln sich Ende April über die Straßen Bayerns. Ein interssanter Anblick.

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Aber – die Saison ist eröffnet!