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Monat: Januar 2019

Sabbatical/2

Zurück in Bangkok überschreite ich die Halbzeit-Marke meines Sabbaticals. Praktischerweise auch Silvester sodass wir zünftig anstoßen können.

Feuerwerk am Asiatique-Market.

Leider sind es auch die letzten Tage meiner Freundin in Asien, sodas ich mich langsam wieder auf Backpacking einstelle. Wenn ich ehrlich bin, war ich bisher noch nie länger alleine unterwegs, weswegen ich gespannt bin, wie das so sein wird.

Abschlussabend. 2x Liebe auf einem Foto.

Die letzten Wochen waren intensiv und gefühlt habe ich so viele Eindrücke gesammelt, wie sonst nur in mehreren Jahren. Ich möchte es nicht missen weiß aber jetzt schon, dass ich mir einige Zeit zum wieder eingewöhnen in Deutschland gönnen muss. Daher ist zwar Halbzeit, was die Zeit bis zum wieder Arbeiten angeht, allerdings werde ich mich voraussichtlich bereits in ca 6 Wochen wieder in die europäische Zeitzone begeben. Bis dahin habe ich bisher nur grobe Pläne, aber prinzipiell schaue ich mir langsam die letzten Flüge dieser Reise an. Verrückt dass ich inzwischen schon 12x geflogen bin…meine arme Umweltbilanz.

Das Reiseboot fährt noch etwas in Asien weiter.

Gebucht ist jetzt Kambotscha, ein Land dem ich mit Skepsis begegne, sowie die ersten Tage sowie das Visum für Vietnam. Auf den asiatischen Sozialismus freue ich mich besonders! Von dort werde ich mich vermutlich durch einige Kurtrips durch warme Länder gen Europa vorarbeiten, bevor mich dort die Winterkeule treffen wird.

Die Notrutsche ist bei meiner Reise noch nicht erforderlich.

Es bleibt aufregend und Reisemüdigkeit hat sich noch nicht eingestellt.

Sommer, Palmen, Sonnenschein

…und das eine Woche am Stück – das gönnen wir uns nach der Action-geladenen Zeit in Chiang Mai. Mit einigem sportlichen Einlagen errreichen wir in Bangkok noch den Wieder-Check-In unseres Gepäcks bevor wir in den Flieger nach Krabi umsteigen. Warum Krabi? Der Billigflieger fliegt da halt hin… Wird schon passen habe ich mir bei der Buchung im Oktober gedacht und wie es passt! Wir sind fernab der ausgetretenen Touristenstränden in der Gegend und dafür 20 Meter vom Traumstrand mit thailändischer Bar- und Restaurantmeile untergebracht.

Eine der zahlreichen Strandbars ums Eck von unserem Zimmer.

Die südlichen Thais sind keine Thais, sondern Teil der muslimischen Bevölkerung, die durch den Namen „Thailand“ in den 40ern etwas ausgegrenzt wurde. Sie sind mindestens genauso freundlich und ob es beim Christmas-BBQ, beim Massieren am Strand, beim „Happy-Happy“-Taxifahren oder beim Erzählen von Fischereigeschichten. Wir sind immer freundlich interessiert und bekommen dafür eine grandiose Gastfreundschaft zurück. Die 7 Tage vor Ort vergehen daher wie im Flug und obwohl wir mindestens 5 Tage lang die gleichen Liegestühle zum Chillen ansteuern und eigentlich sehr viele Sachen immer wieder tun, wird es nicht langweilig.

Abends ist neben Romantik auch immer Livemusik und Happy Hour geboten.

Trotzdem machen wir einige Touren und neben der Rollertour zum Tempel (laut Aliya eher „angsteinflößend“ (da wir ohne Sicherheitsklamotten fahren)) ist als Highlight sicherlich die Sunset-Cruise zu nennen.

Vom Tempel auf dem Berg wachen einige Buddas über die Einheimischen.

Auch hier halten wir uns daran, nicht mit der Masse zu schwimmen sondern vielleicht besser mal ein paar Baht mehr zu investieren um nicht nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern wirkliche Erlebnisse zu haben.

Die tolle Landschaft lässt sich bei gutem Wetter am besten genießen.

Ein Erlebnis ist es auf jeden Fall und neben der tollen Landschaft, spielt auch das Wetter mit und am Ende zu thailändisch-intonierten „Stairway to Heaven“ unter dem Sternenhimmel ein paar Seafood-Snacks zu dinieren hat sich nachhaltig eingeprägt. Nach einem Abstecher auf den Nachtmarkt in Krabi geht auch schon der letzte Tag zu Ende. Wir trauern einer traumhaften Woche hinterher…

Die Zeit am Meer ist schnell verflogen.

Nach einer unverschämten Verspätung von 3 Stunden bringt uns Vietjet am Silvestermorgen wieder zurück ins lebhafte Bangkok. Hallo Zivilisation – wir haben dich nicht vermisst.