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Auf den Spuren der Nguyễn-Dynastie

Nach dem Heimaturlaub in Da Lat muss ich feststellen dass der nächste Stopp Hue doch mindestens eine 20 Stunden Nachtbusfahrt entfernt ist. Da Zeit einfach viel Zeit wert ist, nehme ich den Direktflug mit ner Propellermaschine nach Da Nang. Hier mache ich einen Nacht Zwischenstopp aber die drittgrößte Stadt Vietnams hat leider außer etwas Militärgeschichte nichts zu bieten. Am nächsten Tag nehme ich den Local-Bus für Nix nach Hoi An. Eines der großen touristischen Ziele in Vietnam. Die Stadt selbst wurde erst nach dem Krieg aus dem Dornröschenschlaf aufweckt und die Altstadt wurde groß saniert und für Laternenspektakel am Hafen steuern nicht nur viele vietnamesische Pärchen, sondern auch Fototouristen aus aller Welt, die pitoreske Stadt an.

Hoi An zur Mittagszeit. Alle sind noch beim Schneider…

Ich möchte ein wenig ausspannen und wähle bewusst ein Bungalowkomplex außerhalb der Stadt. Eine gute Wahl denn dort verbringe ich 2 tolle Tage mit tollen Leuten, gutem Essem, günstigem Bier und einem Abend am Strandlagerfeuer.

Die Hostel-Crew am Strand.

Die Hostelgemeinschaft erkundet auch gemeinsam die Stadt und wir haben einfach eine gute Zeit. Das Schneidern eines Anzugs lasse ich dieses Mal aus, auch wenn es vermutlich mehr Tailors als Restaurants in der Stadt gibt! Mit einem weinenden Auge verlasse ich die Strandunterkunft nach 2 Nächten.

Hoi An – Laternen an jeder Ecke.

Es war gemütlich und ich wäre gerne länger geblieben; aber der Bus ruft und bis zur Ha-Long-Bay sind noch über 1000km zu überwinden. Ich teile die Strecke in kleine Happen auf – der nächste Stopp ist Hue – die alte Kaiserstadt am Perfume River.

Royalen Glanz kann sich heute jedermann für wenig Geld ausleihen.

Auch hier bleibe ich nur eine Nacht, dank Grab-Bike-Driver komme ich im halben Tag trotzdem gut rum und sehe den morbiden, aber geil anzusehenden verlassenen Wasserpark,

Lost Places. Cool.

eines der vielen Gräber und eine Pagode sowie das Weltkulturerbe der Zitadelle. Diese wurde leider in den Kriegen gegen die Franzosen sowie die Amerikaner schwer in Mitleidenschaft gezogen, sodass nur noch 20 % der Gebäude zu bestaunen sind.

Die Zitadelle ist trotzdem sehenswert.

Allerdings ist der Tourismus die Zukunft von Vietnam, weswegen einige der schönsten Gebäude in den nächsten Jahren wiederhergestellt werden sollen. Man darf gespannt sein, wie sich die boomende Touristenszene dann weiterentwickelt!

Nach dem halben Tag Sightseeing gehts mit dem Sleeperbus weiter nach Phong Nah – eine Stadt von der ich bis Hoi An nichts gehört habe, die aber gut auf dem Weg nach Norden liegt. Dort mache ich eine Tagestour zu wohl berühmten Höhlen. Ich bin fasziniert, dass in der Gegend einige der größten Höhlen der Erde zu bestauen sind und freue mich dass die Paradise Cave und Phong Nah Cave noch nicht groß auf internationalen Touristenrouten auftauchen.

Wenig los in einer der größten Höhlen der Welt.

Der Tag ist intensiv aber super und auch dieses Mal geht es nach einer Nacht schon wieder weiter…

Published inReisenSabbaticalVietnam

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